Freilufttheater in Kempten

Wetterglück nach Regenpech: 7000 Besucher beim Märchensommer

Theater mit Witz bei „Aladin“ (von links): Hans Piesbergen, Stephanie Marin, Corinne Steudler.

Theater mit Witz bei „Aladin“ (von links): Hans Piesbergen, Stephanie Marin, Corinne Steudler.

Bild:     Peter Hausner

Theater mit Witz bei „Aladin“ (von links): Hans Piesbergen, Stephanie Marin, Corinne Steudler.

Bild:     Peter Hausner

7000 kleine und große Zuschauer sehen „Aladin und die Wunderlampe“ auf der Burghalde in Kempten. Warum das Familien-Theater zum Erfolg wurde.
21.08.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Mit viel Regen und drei Absagen begann der Märchensommer Allgäu auf der Kemptener Burghalde. Nun endet der Aufführungsreigen von „Aladin und die Wunderlampe – neu erleuchtet“ an diesem Wochenende mit – vermutlich – Sonnenschein und Wetterglück. Was die Verantwortlichen des Kemptener Theaters strahlen und eine positive Bilanz ziehen lässt, wie Märchensommer-Sprecherin Uli Rottenburger sagt. Wenn am Sonntag die letzte Vorstellung über die Bühne gegangen sein wird, haben rund 7000 kleine und große Zuschauer das vergnügliche Familienstück mit viel Musik unter freiem Himmel gesehen.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagt Rottenburger. Einerseits weil die Besucher aus Kempten, dem Allgäu und darüber hinaus durchweg beglückt aus der Vorstellung gegangen seien. Andererseits weil fast so viele Besucher kamen wie 2019 beim „Zauberer von Oz“ – trotz der Pandemie-Auflagen und einer Besucherobergrenze von etwa 450 Gästen pro Aufführung. Wer „Aladin und die Wunderlampe“ am heutigen Freitag sowie am Samstag und Sonntag sehen möchte: Es gibt noch Restkarten für alle drei Aufführungen über den Vorverkauf und vielleicht auch an der Abendkasse (Beginn jeweils um 17 Uhr).

Für das Aladin-Team rund um Regisseurin und Theaterleiterin Silvia Armbruster haben sich die Anstrengungen und Aufregungen gelohnt, sagt Uli Rottenburger. „Wir sind froh, dass wir das Stück gemacht haben.“ Die Juli-Staffel mit drei Regenverschiebungen sei „sehr aufreibend“ gewesen. Umso mehr freue sich das Team über das Wetterglück bei der August-Staffel; bisher hat es keine Absage gegeben. Ein Ausweichen bei Regenwetter ins Stadttheater sei heuer wegen Corona nicht möglich gewesen.

Insgesamt gesehen habe sich die Einführung des Märchensommers mit Freilufttheater als richtig erwiesen. Deshalb werde es nächstes Jahr auch weitergehen. „Peter Pan und Tinkerbell“ steht dann auf dem Programm – wieder als Übernahme vom Märchensommer Wien.