Corona in Seniorenheim in Kempten

Wilhelm-Löhe-Haus in Kempten: Neun Bewohner und sieben Mitarbeiter mit Corona infiziert

Neun Bewohner im Wilhelm-Löhe-Haus in Kempten sind mit dem Corona-Virus infiziert.

Neun Bewohner im Wilhelm-Löhe-Haus in Kempten sind mit dem Corona-Virus infiziert.

Bild: Martina Diemand

Neun Bewohner im Wilhelm-Löhe-Haus in Kempten sind mit dem Corona-Virus infiziert.

Bild: Martina Diemand

Für die Senioreneinrichtung in Kempten gilt bis mindestens 3. Mai ein Besuchsstopp. Womöglich dauert dieser noch länger.
23.04.2021 | Stand: 14:43 Uhr

Neun Bewohner und sieben Mitarbeitende des Wilhelm-Löhe-Hauses in Kempten sind postiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das habe eine Reihentestung ergeben, teilt die Senioreneinrichtung mit. Wie berichtet, hatte das Gesundheitsamt eine Quarantäne verhängt, nachdem es unter den Mitarbeitenden Verdachtsfälle gab. (Lesen Sie auch: Wegen Corona - Besuchsstopp im Wilhelm-Löhe-Haus)

Einrichtungsleiter: "Es wäre zu einem Flächenbrand gekommen"

„Ohne die große Impfbereitschaft und die hohe Impfquote wäre es in unserem Senioren- und Pflegeheim zu einem Flächenbrand gekommen“, zeigt sich Thomas Zapf, Einrichtungsleiter vom Wilhelm-Löhe-Haus der Diakonie Kempten Allgäu, besorgt. Es bleibe nun bei der Quarantäne bis mindestens zum 3. Mai. Das bedeute auch einen Besucherstopp der Angehörigen. Lediglich Ärzte haben im Bedarfsfall Zutritt oder Angehörige im Fall einer Sterbebegleitung.

Die nächste Reihentestung durch das Gesundheitsamt erfolgt laut Mitteilung am 26. April und die dritte dann am 3. Mai. „Je nach Ergebnis des dritten Testes könnte uns eine Verlängerung der Quarantäne bevorstehen“, bedauert Zapf. Dazu ergänzt Diakonie-Vorstand Roland Hüber: „Es heißt zwar, dass Geimpfte von der Quarantäne ausgenommen sind, allerdings gibt es hier die Einschränkung für Personen in Kliniken und Pflegeheimen. Die Quarantäne gilt also für alle.“

Sieben Mitarbeiter in privater Quarantäne

Die sieben infizierten Mitarbeitenden befinden sich aktuell privat in Quarantäne. Damit müsse das übrige Personal ein „Mehr“ an Arbeit bewältigen – noch dazu unter erschwerten Bedingungen -, wenngleich es auch Unterstützung durch Mitarbeitende aus anderen Diakonie-Einrichtungen gibt. Hier sprachen Diakonie-Vorstand Roland Hüber und Einrichtungsleiter Thomas Zapf ein großes Lob an das Personal aus: „Wir sehen hier ein hohes Engagement der Mitarbeitenden, denen wir dafür sehr dankbar sind. Es zeigt uns, dass wir auch in schwierigen Zeiten zusammen-halten.“

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