Abfall

ZAK stellt Müll-Zwischenbilanz vor: Weniger Altpapier, mehr Grünabfälle

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Menge an Altpapier zurückgegangen von Januar bis August zurückgegangen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Menge an Altpapier zurückgegangen von Januar bis August zurückgegangen.

Bild: Matthias Becker (Archivfoto)

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Menge an Altpapier zurückgegangen von Januar bis August zurückgegangen.

Bild: Matthias Becker (Archivfoto)

Der milde Winter und der Lockdown haben einen Einfluss auf die Müllmengen. In vielen Bereichen bleibt der Wert des Vorjahres nahezu identisch.
16.10.2020 | Stand: 15:00 Uhr

Die Menge an Altpapier ist im Vergleich zum Vorjahr in Kempten, in den Landkreisen Oberallgäu und Lindau zurückgegangen. Ein Grund dafür könnte der coronabedingte Lockdown im Frühjahr gewesen sein: Das teilt der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) während seiner Verbandsversammlung in einer Zwischenbilanz mit.

Gibt es durch den Lockdown weniger Altpapier?

Demnach ist im ZAK-Gebiet vier Prozent weniger Altpapier abgegeben worden. Die Menge beläuft sich in den Monaten Januar bis August auf insgesamt 15 882 Tonnen. Die Mutmaßung des ZAK: Durch den Lockdown sei die Anzahl beispielsweise von Magazinen zurückgegangen. Corona könnte ebenfalls ein Grund dafür gewesen sein, dass auf Wertstoffhöfen 6,2 Prozent mehr Altholz abgegeben wurde. Insgesamt beträgt die Menge über 12 000 Tonnen. Viele haben während des Lockdowns entrümpelt, teilt der ZAK mit.

Ein Plus von 3,3 Prozent (26 440 Tonnen) stellen die Verantwortlichen beim Grüngut fest. Dafür sei der milde Winter verantwortlich, weshalb zu Jahresbeginn mehr Grünabfälle angeliefert wurden. Einen ähnlichen Anstieg um 3,2 Prozent auf 49 388 Tonnen gibt es beim Restmüll. Nahezu stabil bleiben die Werte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für Altglas (5800 Tonnen), Altmetalle (3844 Tonnen), Leichtverpackungen (3871 Tonnen) und Wertstoffe (51 981 Tonnen).