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Nationalsozialismus

Zeichnungen schildern Leben und Leiden der KZ-Häftlinge in Kempten

Zeichnungen dieser Art fertigte ein unbekannter Häftling im KZ-Außenlager Kempten an.

Zeichnungen dieser Art fertigte ein unbekannter Häftling im KZ-Außenlager Kempten an.

Bild: Ralf Lienert

Zeichnungen dieser Art fertigte ein unbekannter Häftling im KZ-Außenlager Kempten an.

Bild: Ralf Lienert

Wie mussten Zwangsarbeiter während der Nazi-Zeit leben und leiden? Zeichnungen eines damaligen Häftlings berichten davon. Sie sind nun in einem Buch des Historikers Markus Naumann zu sehen
04.12.2020 | Stand: 11:30 Uhr

Licht in die dunkle Zeit des Nationalsozialismus in Kempten bringt ein neues Buch von Markus Naumann. „Souvenirs de captivité“ hat der Historiker es genannt, weil im Zentrum 31 Zeichnungen stehen, die 1944 und 1945 im Kemptener Außenlager des KZ Dachau entstanden. Erstellt hat die bildnerischen „Erinnerungen aus der Gefangenschaft“ vermutlich ein holländischer Häftling. „Auftraggeber“ war ein französischer Häftling namens Paul Wernet. Die Zeichnungen, die sich in zwei Heften befinden, ermöglichen einen zwar subjektiven, gleichwohl authentischen Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen im KZ-Außenlager. 500 bis 700 Häftlinge aus vielen Ländern waren in der Tierzuchthalle (heute Allgäuhalle) untergebracht.

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