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Interview mit Braunvieh-Zuchtleiter

Darum kann eine Kuh ohne Hörner bayerische Schönheitskönigin sein

Sie ist die Schönste im ganzen Land: Die Braunviehkuh „Rihanna“ aus dem Stall der Familie Müller im Ostallgäuer Oberostendorf. Weil das Tier keine Hörner hat, gab es Kritik.

Sie ist die Schönste im ganzen Land: Die Braunviehkuh „Rihanna“ aus dem Stall der Familie Müller im Ostallgäuer Oberostendorf. Weil das Tier keine Hörner hat, gab es Kritik.

Bild: Josef Berchtold

Sie ist die Schönste im ganzen Land: Die Braunviehkuh „Rihanna“ aus dem Stall der Familie Müller im Ostallgäuer Oberostendorf. Weil das Tier keine Hörner hat, gab es Kritik.

Bild: Josef Berchtold

Der Allgäuer Braunvieh-Zuchtleiter Dr. Franz Birkenmaier erklärt, warum eine Kuh ohne Hörner bayerische Schönheitskönigin sein kann. Das war kritisiert worden.
03.02.2021 | Stand: 19:12 Uhr

„Eine Kuh ohne Hörner kann doch nicht die schönste Kuh Bayerns sein! Ihr Körper wirkt asymmetrisch. Das ist doch gegen die Natur“: Die Prämierung von „Rihanna“ der Landwirtsfamilie Müller aus Oberostendorf (Ostallgäu) zur schönsten Braunviehkuh im Freistaat hat Kritik unter unseren Lesern ausgelöst. Es gibt aber auch Stimmen, die sagen, wer an hornlosen Tieren herummäkle, habe keine Ahnung von Rinderrassen und der Landwirtschaft im Allgemeinen. Was stimmt denn nun? Wir sprachen mit Dr. Franz Birkenmaier, Zuchtleiter der Allgäuer Herdebuchgesellschaft in Kempten, die sich seit über 120 Jahre um die Braunviehzucht kümmert:

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