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Wunschkandidatin gibt Korb

Landestheater Schwaben: Turbulente Kandidatenkür

Dramatisch geht es im Balladenabend „Die Füße im Feuer“ des Landestheaters Schwaben zu (oben von links: André Stuchlik, Agnes Decker und Regina Vogel). Und dramatisch war auch die Intendanten-Suche. Nach der überraschenden Absage der Wunschkandidatin sollen nun Alexander May und Christine Hofer das Haus ab Sommer 2022 künstlerisch führen.

Dramatisch geht es im Balladenabend „Die Füße im Feuer“ des Landestheaters Schwaben zu (oben von links: André Stuchlik, Agnes Decker und Regina Vogel). Und dramatisch war auch die Intendanten-Suche. Nach der überraschenden Absage der Wunschkandidatin sollen nun Alexander May und Christine Hofer das Haus ab Sommer 2022 künstlerisch führen.

Bild: Thorsten Jordan

Dramatisch geht es im Balladenabend „Die Füße im Feuer“ des Landestheaters Schwaben zu (oben von links: André Stuchlik, Agnes Decker und Regina Vogel). Und dramatisch war auch die Intendanten-Suche. Nach der überraschenden Absage der Wunschkandidatin sollen nun Alexander May und Christine Hofer das Haus ab Sommer 2022 künstlerisch führen.

Bild: Thorsten Jordan

Eine Nachfolgerin für Intendantin Kathrin Mädler war gefunden. Doch diese verweigerte völlig überraschend ihre Unterschrift. Nun gibt es eine Interimslösung.
20.06.2021 | Stand: 17:39 Uhr

Manchmal passieren Dinge, die nicht hätten passieren dürfen. Wenn dann partout nichts mehr zu reparieren ist, hakt man das unerfreuliche Erlebnis gern schnell ab. So ähnlich mag es wohl den Verantwortlichen des Zweckverbands Landestheater Schwaben Anfang des Jahres ergangen zu sein. Ein paar Monate zuvor hatten sie den Vertrag mit der erfolgreichen Intendantin Dr. Kathrin Mädler um fünf Jahre verlängert. Die Zukunft schien also rosig, denn die gebürtige Osnabrückerin hatte seit 2016 für gehörig frischen Wind gesorgt. Dann, Anfang Januar, entschied sich Mädler plötzlich um, und verkündete, ab Sommer 2022 die Intendanz des Theaters Oberhausen zu übernehmen. Also wurde eine Nachfolge gesucht. 68 Bewerbungen prüfte eine Findungskommission aus Zweckverbandsmitgliedern und Theaterexperten. Sieben Kandidaten wurden zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Am Ende einigten sich alle auf eine Person, doch die zog kurz vor der Unterschrift „aus persönlichen Gründen“ zurück. Ein Déjà-vu mit Folgen.

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