Corona aktuell im Allgäu

Lauterbach: Für Herbst wieder Möglichkeit der Maskenpflicht schaffen - Inzidenz im Allgäu sinkt weiter

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die Inzidenz-Werte im Allgäu sinken weiter.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die Inzidenz-Werte im Allgäu sinken weiter.

Bild: Sebastian Willnow, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die Inzidenz-Werte im Allgäu sinken weiter.

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Gesundheitsminister Lauterbach will im Herbst wieder die Möglichkeit für eine Maskenpflicht schaffen. Die Inzidenzwerte im Allgäu sinken. Der Newsblog.
27.05.2022 | Stand: 18:00 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Freitag, 27. Mai, 18 Uhr: "Partygate": Rücktritt im Innenministerium wegen "vergifteter Kultur"

Wegen der "Partygate"-Affäre um illegale Lockdown-Feiern in der Downing Street hat ein Abgeordneter der britischen Tory-Partei von Premierminister Boris Johnson seinen Posten im Innenministerium gekündigt. Paul Holmes zeigte sich am Freitag "schockiert und verärgert" über die Enthüllungen des Untersuchungsberichts und verurteilte "tiefes Misstrauen" und die "vergiftete Kultur" in der Regierung.

Johnson zeigte sich überzeugt, dass er weiter breiten Rückhalt in der Partei habe. Mit "Partygate" wollte sich der 57-Jährige nicht weiter aufhalten. Er habe alle Fragen bereits "ziemlich ausreichend und ausführlich" beantwortet, sagte Johnson.

Freitag, 27. Mai, 13.31 Uhr: Vorschriften zu Corona-Arbeitsschutz ausgelaufen

Die besonderen Corona-Vorschriften des Gesetzgebers für Betriebe in Deutschland sind wie geplant zum Donnerstag ausgelaufen. "Relevante regionale und betriebliche Infektionsausbrüche sind jedoch weiterhin nicht ausgeschlossen", sagte ein Sprecher des Arbeitsministeriums. Arbeitgeber seien daher aufgefordert, ihre Gefährdungsbeurteilung stetig an das Infektionsgeschehen anzupassen. Hierfür werde das Ministerium auf seiner Homepage Empfehlungen bereitstellen.

Bereits vor einer Woche hieß es vom Ministerium, dass es angesichts des beständigen Abklingens der Infektionszahlen derzeit keinen Anlass gebe, die Sars-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung über den 25. Mai hinaus zu verlängern. Zudem waren die Regeln bereits im März gelockert worden. Zuletzt galt, dass der Arbeitgeber im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung zu prüfen hat, ob bestimmte Maßnahmen erforderlich sind - etwa Homeoffice, kostenlose Tests und die Bereitstellung von Schutzmasken.

Freitag, 27. Mai, 10.18 Uhr: Corona-Welle im Herbst: "Der Mutationsdruck wächst"

Viele blicken besorgt auf den Herbst und eine mögliche neue Corona-Welle. Wie die Lage einzuschätzen ist und welche Rolle weitere Virus-Varianten wohl spielen, lesen Sie hier.

Freitag, 27. Mai, 7.38 Uhr: Justizminister: Maskenpflicht-Maßnahmen nicht vorschnell festlegen

Bundesjustizminister Marco Buschmann hat mit Blick auf die Vorbereitung einer möglichen Maskenpflicht ab Herbst angemahnt, nicht vorschnell einzelne Maßnahmen festzulegen. "Ich bin dafür, dass wir uns nach Recht und Gesetz richten. Das sieht eine Evaluierung vor", sagte Buschmann den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). Die Ergebnisse der Evaluierung sollten "unbedingt" berücksichtigt werden, "bevor wir uns auf einzelne Maßnahmen vorschnell festlegen", sagte der FDP-Politiker.

Freitag, 27. Mai, 6.10 Uhr: Inzidenzen im Allgäu sinken

In den meisten Allgäuer Städten und Landkreisen sind die Inzidenz-Werte am Freitag gesunken. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz für die Region finden Sie hier im Überblick.

Donnerstag, 26. Mai, 14.36 Uhr: Anstieg der Corona-Zahlen in Südafrika - Insgesamt Rückgang in Afrika

Überproportionaler Anstieg bei der Zahl der Corona-Infektionen in Südafrika, aber ein Rückgang bei der Zahl der Neuinfektionen auf dem Kontinent - das ist die Bilanz der afrikanischen Gesundheitsbehörde CDC zur aktuellen Corona-Lage in Afrika. Seit Beginn der Pandemie wurden auf dem Kontinent nachweislich knapp 11,6 Millionen Fälle nachgewiesen. Innerhalb einer Woche seien fast 47 000 neue Infektionen gemeldet worden, sagte Ahmded Ogwell, Direktor der CDC, am Donnerstag in Addis Abeba. Das sei ein Rückgang um 21 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

Ein deutlicher Anstieg sei dagegen in Südafrika festgestellt worden, wo 38 000 Neuinfektionen gemeldet wurden. Auch in den Nachbarstaaten Namibia und Simbabwe sowie in Marokko und Tunesien sei ein Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet worden. Die Zahl der Tests habe mit 1,9 Millionen in der vergangenen Woche ebenfalls deutlich höher gelegen. Positive Testergebnisse habe es in der vergangenen Woche überdurchschnittlich oft zudem in Namibia und Eswatini gegeben, hieß es. In Afrika leben rund 1,4 Milliarden Menschen. Viele Infektionen dürften unerkannt bleiben: Seit Pandemiebeginn wurden der CDC zufolge 108 Millionen Tests in den Ländern Afrikas vorgenommen.

Rückläufig ist laut der Gesundheitsbehörde die Zahl der Menschen, die mit oder an dem Virus gestorben sind - seit Pandemiebeginn rund 253 000. In der vergangenen Woche seien 288 Menschen gestorben - ein Rückgang um zehn Prozent im Vergleich zur Vorwoche, sagte Ogwell.

Donnerstag, 26. Mai, 9.30 Uhr: Lauterbach: Für Herbst wieder Möglichkeit der Maskenpflicht schaffen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will für den Fall einer neuen Corona-Welle im Herbst die Möglichkeit schaffen, wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen vorzuschreiben. Derzeit werde erneut am Infektionsschutzgesetz gearbeitet, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". "Das läuft ja am 23.9. aus. Und dann wird die Frage erneut zu diskutieren sein, ob zum Beispiel Maskentragen in Innenräumen wieder verpflichtend wird." Das könne wieder kommen, "ich halte das auch für unbedingt notwendig, dass wir uns für den Herbst diese Möglichkeit eröffnen".

Lauterbach betonte: "Das Infektionsschutzgesetz beschreibt ja nicht, was gemacht wird oder was gemacht werden soll, sondern es beschreibt, was wir nutzen können an Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen, wenn es denn dann nötig wäre." An diesem Thema arbeite er auch mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP).

Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, hatte bereits angekündigt, dass er bald ein Konzept zur Bekämpfung von Corona im Herbst vorstellen will. Auch die Gesundheitsminister der Länder hatten vom Bund eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes mit Blick auf den Herbst gefordert.
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, hatte bereits angekündigt, dass er bald ein Konzept zur Bekämpfung von Corona im Herbst vorstellen will. Auch die Gesundheitsminister der Länder hatten vom Bund eine Anpassung des Infektionsschutzgesetzes mit Blick auf den Herbst gefordert.
Bild: Bernd Von Jutrczenka, dpa

Das erst kürzlich geänderte Gesetz läuft bis 23. September. Allgemeine Maskenpflichten für Veranstaltungen oder beim Einkaufen sowie 2G- und 3G-Regelungen sind damit seit Anfang April weggefallen. Vorerst gilt ein "Basisschutz" - etwa mit Maskenpflichten in Bussen, Bahnen, Kliniken, Praxen und Pflegeheimen. Unabhängig von staatlichen Vorgaben gibt es aber vielerorts, etwa in Kultureinrichtungen, auch weiter Schutzregeln mit Maskenpflichten.

Donnerstag, 26. Mai, 8 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Allgäu sinkt weiter. Memmingen hat mit 107,1 in der Region den niedrigsten Wert, ds Ostallgäu mit 348,8 den höchsten. Hier alle Inzidenzwerte im Detail.

Donnerstag, 26. Mai, 7,15 Uhr: RKI registriert 39.705 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 262,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 262,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards wiedergeben (Vorwoche: 383,2, Vormonat: 909,1).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 39.705 Corona-Neuinfektionen und 136 Todesfälle innerhalb eines Tages. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26.198.811 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mittwoch, 25. Mai, 20.55 Uhr: RKI: Corona-Zahlen sinken - Gefährdung weiter hoch

Die Corona-Infektionen und -Klinikaufnahmen gehen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) weiter deutlich zurück. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei im Vergleich zur Vorwoche um 28,8 Prozent gesunken, teilte das RKI in seinem Wochenbericht für die Zeit vom 16. bis 22. Mai mit. Es registrierte 350 Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen. Die Zahl der gemeldeten Infektionen pro Woche sank von 408 406 auf 290 885. Angesichts dieser Zahlen schätzt das RKI die Gefährdung für die Bevölkerung jedoch weiterhin als hoch ein. Die Impfung habe nicht an Bedeutung verloren.

Unter den Corona-Linien dominiere weiter ganz klar Omikron BA.2 mit 96,4 Prozent, deren Anteil jedoch leicht abgenommen habe. Etwa verdoppelt hat sich der Anteil von BA.5, und zwar von 1,2 auf 2,5 Prozent. Es wird nur ein Bruchteil der positiven Tests auf einzelne Linien ausgewertet. Zudem beziehen sich diese Daten auf die 19. Kalenderwoche (9.-15. Mai).

Da Donnerstag ein Feiertag ist, veröffentlichte das RKI seinen Wochenbericht bereits am Mittwoch und in stark gekürzter Fassung.

Mittwoch, 25. Mai, 18.56 Uhr: Blutspende zwei Wochen nach Corona-Infektion möglich

Die Frist für Blutspender nach einer Corona-Infektion ist halbiert worden, um mehr Menschen die Möglichkeit einer Blutspende zu geben. Darauf wies der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes am Mittwoch hin. Die Rückstellung von Spendern nach einer durchgemachten Infektion sei in behördlicher Abstimmung von vier auf zwei Wochen verkürzt worden.

Der Blutspendedienst hofft, dass dadurch in den kommenden Wochen mehr Menschen zu den Blutspendeterminen gehen. In den Sommermonaten gibt es immer wieder Probleme mit einer ausreichenden Versorgung mit Blutkonserven in den Kliniken, weil viele Spenderinnen und Spender verreist sind oder aus anderen Gründen nicht zum Spenden gehen.

Mittwoch, 25. Mai, 15.58 Uhr: Corona-Expertenrat empfiehlt für Herbst Maßnahmen in der Altenpflege

In Pflegeeinrichtungen sollte der Schutz vor dem Coronavirus nach Einschätzung des Expertenrats der Bundesregierung im kommenden Herbst wieder verstärkt werden. Zur Verhinderung und zur Eindämmung von Covid-19-Ausbrüchen sollten zusätzliche Präventions- und Managementmaßnahmen umgesetzt werden, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Vorgeschlagen werden regelmäßige Tests bei Beschäftigten, Besuchern und Bewohnern und "niederschwellige aufsuchende Angebote zur Durchführung von Impfungen".

Die Expertinnen und Experten sprechen sich außerdem dafür aus, dass die Gesundheitsämter die Einrichtungen regelmäßig kontrollieren, diesen bei der Erarbeitung von Hygienekonzepten helfen und sich mit ihnen regelmäßig austauschen, etwa in Form von "präventiven Heimbesuchen". Im Rahmen von Fortbildungen "sollten hygienerelevante Inhalte stärkere Berücksichtigung finden".

Die anhaltend hohen Corona-Zahlen und ein mit der Zeit nachlassender Impfschutz hätten in den vergangenen Monaten zum Wiederanstieg der Infektions- und Todesfälle in den Einrichtungen geführt, heißt es in dem Papier. "Dringend" empfohlen werden Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in der Pflege, etwa "zur Verstärkung der Personaldecke" und durch "höherqualifizierende Ausbildungen". Notwendig sei neben einer angemessenen Vergütung eine spezielle Aus- und Weiterbildung zur Qualifizierung von kompetentem Personal.

Mittwoch, 25. Mai, 15.18 Uhr: Curevac kämpft immer noch mit Kosten von fehlgeschlagenem Impfstoff

Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac kämpft weiterhin mit den Kosten seines fehlgeschlagenen Corona-Impfstoffs aus dem vergangenen Jahr. Das erste Quartal 2022 sei immer noch von Effekten in Zusammenhang mit früheren Verpflichtungen für den Impfstoffkandidaten der ersten Generation (CVnCoV), beeinflusst worden, sagte Finanzvorstand Pierre Kemula am Mittwoch laut Mitteilung. Man konzentriere sich nun darauf, die Kosten weiter zu kontrollieren.

Der Verlust vor Steuern belief sich demnach im ersten Quartal 2022 auf 15,2 Millionen Euro (2021: 112,2 Millionen Euro). Der Umsatz stieg auf 24,4 Millionen Euro, was einem Plus von 14,4 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2021 entspricht.

Curevac hatte Ende März 2022 eine klinische Studie seines neuen Impfstoffkandidaten (CV2CoV) gegen Corona begonnen. Nach dem Rückzieher von CVnCoV wegen vergleichsweise schwacher Wirksamkeit aus dem Zulassungsverfahren im vergangenen Jahr hatte Curevac mit seinem britischen Partner - dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) - die Entwicklung eines neuen Impfstoffs begonnen.

Das Präparat des Tübinger Unternehmens ist ein sogenannter mRNA-Impfstoff - wie die Impfstoffe von Biontech/Pfizer (Deutschland/USA) und Moderna (USA). Daten aus der neuen Phase 1-Studie werden laut Curevac in der zweiten Jahreshälfte 2022 erwartet.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Mittwoch, 25. Mai, 14.19 Uhr: Bayern hebt FFP2-Maskenpflicht in Arztpraxen, Pflege und Kliniken auf

Ab Samstag gilt in Bayerns Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern eine gelockerte Maskenpflicht. Statt der bisher vorgeschriebenen FFP2-Maskenpflicht bestehe nur noch die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske), teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in München mit. "Mit diesem Beschluss des Ministerrats vom Dienstag folgen wir unserem Kurs, überall dort für Erleichterungen zu sorgen, wo dies mit Blick auf die aktuelle Corona-Lage möglich ist", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Damit muss in Bayern ab Samstag (28. Mai) nur noch im öffentlichen Personennahverkehr eine FFP2-Maske getragen werden. "In U-Bahnen oder Bussen kann die Infektionsgefahr deutlich höher als in anderen Bereichen sein. Hier kommt es auf engem Raum zu Kontakten mit vielen verschiedenen, an jeder Station wechselnden Fahrgästen", sagte Holetschek. Deshalb sei es sinnvoll, beim ÖPNV nicht zu früh Corona-Lockerungen zu beschließen – gerade auch mit Blick auf den mit dem Neun-Euro-Ticket erwarteten Fahrgast-Ansturm.

Mittwoch, 25. Mai, 12.52 Uhr: Frankreich: Behörde rät zu fünfter Corona-Impfung für Risikogruppe

Die oberste französische Gesundheitsbehörde hat eine weitere Auffrischimpfung gegen das Coronavirus für Risikopatienten und Menschen über 65 Jahren im Herbst empfohlen. Eine entsprechende Impfkampagne solle vorbereitet werden, schrieb die Behörde am Mittwoch. Bei Risikopatienten solle auch das Umfeld eine Auffrischimpfung erhalten. Wer aus dieser Gruppe bisher alle Impfungen erhielt, könnte damit im Herbst bereits die fünfte Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen.

Trotz der derzeit stabilen Corona-Lage geht die Behörde davon aus, dass das Virus periodisch wieder stärker im Umlauf sein wird. Am wahrscheinlichsten sei ein Szenario, in dem das Virus aktiv bleibe, aber wegen ausreichender Immunisierung weniger Einfluss habe. Man müsse aber auch für ein schlechteres Szenario gewappnet sein und dann eine groß angelegte Impfkampagne anbieten können.

Die Gesundheitsbehörde kann keine politischen Entscheidungen treffen. In der Regel folgt die Regierung aber ihren Empfehlungen.

Mittwoch, 25. Mai, 6.20 Uhr: RKI registriert 49.141 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 281,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 281,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 307,2 gelegen (Vorwoche: 407,4, Vormonat: 790,8). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 49.141 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 72 051 registrierte Ansteckungen) und 158 Todesfälle (Vorwoche: 174) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Mittwoch, 25. Mai, 6.10 Uhr: Corona-Einreiseregeln sollen ab 1. Juni gelockert werden

Ab Juni soll die 3G-Regel bei der Einreise laut Gesundheitsminister Lauterbach für einige Monate ausgesetzt werden. Einreisende müssen somit vorerst keine Impf- oder Testnachweise mehr vorlegen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 24. Mai, 21.41 Uhr: Maskenpflicht wird in Österreich weitgehend ausgesetzt

In Österreich wird die Maskenpflicht zur Eindämmung der Corona-Pandemie während der Sommermonate weitgehend aufgehoben. Derzeit müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Supermärkten noch FFP2-Masken getragen werden. Diese Regel werde ab 1. Juni für vorläufig drei Monate ausgesetzt, sagte Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) am Dienstag in Wien. In Krankenhäusern und Altersheimen wird die Maskenpflicht weiterhin gelten.

"Jetzt verschafft die Pandemie uns eine Atempause", sagte Rauch. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag nur mehr bei rund 230 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner - etwas unter dem deutschen Wert von 307. Rauch machte jedoch klar, dass die Maskenpflicht wieder eingesetzt wird, wenn die Ansteckungen im Herbst wie erwartet erneut ansteigen.

Eine Passantin trägt in der Fußgängerzone von Mainz ihre FFP-2 Maske am Handgelenk. Auch in Rheinland-Pfalz sind die meisten bislang geltenden Corona-Verordnungen gefallen. +++ dpa-Bildfunk +++
Eine Passantin trägt in der Fußgängerzone von Mainz ihre FFP-2 Maske am Handgelenk. Auch in Rheinland-Pfalz sind die meisten bislang geltenden Corona-Verordnungen gefallen. +++ dpa-Bildfunk +++
Bild: Boris Roessler, dpa (Symbolbild)

In Wien wird die Maskenpflicht teilweise beibehalten, wie Bürgermeister Michael Ludwig am Abend bekanntgab. Sie gilt dort weiterhin in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arztpraxen und Apotheken.

Die Impfpflicht bleibt angesichts der guten Pandemie-Lage auch weiterhin ausgesetzt, wie Verfassungsministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) bekanntgab. Die Verpflichtung zur Immunisierung gegen Covid-19 war zu Anfang des Jahres vom Parlament beschlossen worden, sie wurde jedoch nie praktisch umgesetzt.

Dienstag, 24. Mai, 17.45 Uhr: Mann weigert sich, im Zug eine Maske zu tragen: Die Polizei Marktoberdorf schreitet ein

Ein Fahrgast der Bayerischen Regiobahn hat das Tragen einer Maske im Zug verweigert. Er reagierte aggressiv auf den Schaffner und die Marktoberdorfer Polizei. Die ganze Meldung lesen Sie hier.

Dienstag, 24. Mai, 14.23 Uhr: Lauterbach: Kein Druck auf Eltern bei Kinder-Corona-Impfungen

Nach der erweiterten Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für Corona-Schutzimpfungen für Kinder hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Entscheidungshoheit der Eltern betont. "Die Eltern müssen das frei entscheiden", sagte Lauterbach am Dienstag am Rande des Deutschen Ärztetages in Bremen bei einer Pressekonferenz. Er schließe sich aber der Empfehlung vollumfänglich an und hoffe, dass die Impfung gut angenommen werden. Es dürfe aber kein Druck ausgeübt werden.

Die Stiko empfiehlt in ihrer aktuellen Einschätzung nun auch gesunden Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Impfung. Sie sollen im Unterschied zum Impfschema bei anderen Gruppen aber zunächst nur eine mRNA-Impfstoffdosis bekommen, hieß es in einer Mitteilung des Gremiums am Dienstag. Lauterbach sprach von einem Fortschritt, der auch Kindern die Möglichkeit gebe, Krankheit und Schulausfall zu verhindern. Dies solle man nutzen.

Dienstag, 24. Mai, 11.25 Uhr: Stiko empfiehlt Corona-Impfung für gesunde Kinder zwischen 5 und 11

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt nun auch gesunden Kindern zwischen fünf und elf Jahren eine Corona-Impfung. Sie sollen zunächst aber nur eine mRNA-Impfstoffdosis bekommen, hieß es in einer Mitteilung vom Dienstag zur Aktualisierung der Impfempfehlung. Bislang hatte das Gremium in dieser Altersgruppe nur zur Immunisierung geraten, wenn Kinder Vorerkrankungen oder Menschen mit hohem Corona-Risiko im Umfeld hatten. Nach ärztlicher Aufklärung konnte aber bereits jedes Kind in dieser Altersgruppe geimpft werden.

Dienstag, 24. Mai, 7 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu im Überblick

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind fast überall gesunken. Nur in Kempten und Memmingen sind sie leicht gestiegen. Die höchste Inzidenz in der Region hat nach wie vor das Ostallgäu mit 458,0 am Dienstag. Alle Zahlen im Detail gibt es hier.

Dienstag, 24. Mai, 6.30 Uhr: RKI registriert 64.437 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 307,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 307,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 312,1 gelegen (Vorwoche: 437,6, Vormonat: 807,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 64.437 Corona-Neuinfektionenund 159 Todesfälle innerhalb eines Tages. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26.109.965 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Dienstag, 24. Mai, 6 Uhr: Deutscher Ärztetag beginnt - Fokus auf Corona-Folgen für Kinder

Die Folgen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind ein Schwerpunktthema des Deutschen Ärztetags, der am Dienstag in Bremen beginnt. Zur Eröffnung (10 Uhr) wird Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erwartet. Weiteres Thema der viertägigen Beratungen mit 250 Delegierten soll der ärztliche Versorgungsbedarf in einer "Gesellschaft des langen Lebens" sein - also mit Blick darauf, dass es mehr Ältere mit mehr Erkrankungen geben dürfte.

Montag, 23. Mai, 19.35 Uhr: Affenpocken: Lauterbach kündigt Eindämmungsmaßnahmen an

Weitere Bundesländer melden erste Nachweise der Affenpocken. Nun will auch Deutschland bald Quarantänezeiten festlegen und Impfregelungen finden. Experten warnen vor den Folgen einer Übertragung auf Tiere. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 23. Mai, 14.15 Uhr: Corona: Was ist vom Applaus für die Pflegekräfte geblieben?

Sie erhielten während der Corona-Hochphase Dank in Worten und als Beifall. Doch was ist geblieben? Ostallgäuer Berufsfachschüler befragen Passanten.

Montag, 23. Mai, 10 Uhr: Dänemarks Regierung warnt vor steigenden Corona-Zahlen im Herbst

Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hat am Montag vor einer möglicherweise steigenden Zahl an Corona-Infektionen im Herbst gewarnt. "Mehrere Länder weltweit kämpfen gerade damit, die Infektionen unter Kontrolle zu halten", sagte die Regierungschefin vor der Abschlussdebatte im dänischen Parlament am Montag. "Auch hier müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die Zahl der Infektionen zum Herbst wieder steigen kann." Deshalb wolle die Regierung noch vor dem Sommer eine Strategie für den Umgang mit Covid-19 präsentieren. Diese solle mit den Parteien im Parlament diskutiert werden.

Montag, 23. Mai, 9 Uhr: Bayernweit müssen Eltern wegen Verletzung der Schulpflicht vor Gericht

Die Justiz verhandelt dutzende Fälle, in denen Familien Corona-Regeln im Klassenzimmer ablehnten. In Günzburg ist jetzt das erste Urteil gefallen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 23. Mai, 5.45 Uhr: Buchloer Schutzkleidungshersteller ist sich sicher: "Nach der Pandemie ist vor der Pandemie"

Franz Mensch weiht eine neue Lagerhalle in Buchloe ein und feiert 50. Geburtstag. So will der Schutzkleidungshersteller die Region künftig für Krisen wappnen.

Montag, 23. Mai, 5.30 Uhr: Weltwirtschaftsforum beginnt - Oxfam fordert mehr Steuern für Reiche

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Reichsten der Welt der Organisation Oxfam zufolge noch reicher geworden. Das Vermögen von Milliardären sei um 42 Prozent gewachsen. Gleichzeitig sei weltweit mehr als eine Viertelmilliarde Menschen gefährdet, in diesem Jahr in extreme Armut abzurutschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Organisation in ihrem Bericht zu den Profiteuren der globalen Krisen, den sie zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos vorstellt.

Montag, 23. Mai, 5.15 Uhr: Ostallgäu mit höchster Inzidenz im Allgäu

Der Landkreis Ostallgäu hat aktuell die höchste Inzidenz in der Region: 523,6 meldete das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen. Die Übersicht über alle Werte im Allgäu lesen Sie hier.

Sonntag, 22. Mai, 7.15 Uhr: Ärztepräsident für Augenmerk auf Kinder bei Corona-Kurs im Herbst

Ärztepräsident Klaus Reinhardt fordert von Bund und Ländern rechtzeitige Planungen für die Corona-Strategie im Herbst mit besonderem Augenmerk auf Kinder und Jugendliche. "Die Zeit drängt", sagte der Chef der Bundesärztekammer der Deutschen Presse-Agentur. "Spätestens die nächste Ministerpräsidentenkonferenz am 2. Juni muss die Weichen für einen sicheren Betrieb von Schulen und Kitas stellen." Kinder hätten wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe Schutzmaßnahmen ertragen und einen großen Solidarbeitrag geleistet. "Wir sind verpflichtet, den Kindern jetzt etwas zurückzugeben." Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 22. Mai, 7.08 Uhr: Höchste Inzidenz in der Region weiterhin im Ostallgäu

Der Landkreis Ostallgäu hat weiterhin die höchste Inzidenz in der Region. Einen Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen für das Allgäu am Sonntag finden Sie hier. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI-Dashboard bei 322,4.

Samstag, 21. Mai, 19.15 Uhr: Corona Thema bei der 75. WHO-Versammlung

In Genf treffen sich ab Sonntag die 194 Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), um Weichen für die globale Gesundheit zu stellen. Es ist die 75. Weltgesundheitsversammlung. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält dort am Montag eine Rede. Deutschland war 2021 mit mehr als einer Milliarde Euro mit weitem Abstand der größte Beitragszahler der WHO.

Während die Corona-Pandemie in den westlichen Ländern mit relativ hohen Impfquoten und fallenden Infektionszahlen in den Hintergrund tritt, warten in ärmeren noch Millionen Menschen auf Impfungen. Thema bei der Tagung ist unter anderem, wie lebensrettende Impfstoffe und Medikamente künftig fairer in aller Welt verteilt werden können.

Samstag, 21. Mai, 11 Uhr: Biden bietet Nordkorea Soforthilfe im Kampf gegen Corona an

Nach der Bestätigung eines Corona-Ausbruchs durch Nordkorea sind die USA laut Präsident Joe Biden zu schnellen Hilfslieferungen von Impfstoffen für das Land bereit. "Wir sind bereit, das sofort zu tun", sagte Biden am Samstag in Seoul. Die USA hätten bereits Hilfe angeboten, doch Nordkorea habe nicht darauf reagiert. Unter anderem habe China Hilfe angeboten. Die staatlich kontrollierten Medien in Nordkorea berichteten unterdessen, die "Ausbreitung der bösartigen Epidemie" sei nun gebremst und unter Kontrolle.

Biden und sein südkoreanischer Amtskollege Yoon Suk Yeol hätten sich bei ihrem Treffen in Seoul besorgt über den "Covid-19-Ausbruch" in Nordkorea geäußert, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Demnach seien beide Seiten willens, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft Nordkorea im Kampf gegen das Virus zu unterstützen.

Samstag, 21. Mai, 8.52 Uhr: Corona-Lage im Ostallgäu: Warum Experten trotz Entspannung weiter zur Vorsicht raten

Im Ostallgäu gibt es noch immer Corona-Hotspots. Und nur etwas über 50 Prozent der Ostallgäer sind durch Impfung geschützt. Banger Blick auf die nächste Corona-Welle.

Samstag, 21. Mai, 7.10 Uhr: RKI registriert 42.375 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 342,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 342,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 361,8 gelegen (Vorwoche: 477,0, Vormonat: 720,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 42.375 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 61.859 registrierte Ansteckungen) und 120 Todesfälle (Vorwoche: 144) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26.040.460 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 20. Mai, 20.33 Uhr: Drosten gewinnt Gerichtsprozess

Im Streit um den Ursprung des Coronavirus darf der Nanowissenschaftlers Roland Wiesendanger dem Virologen Christian Drosten keine gezielte Täuschung der Öffentlichkeit vorwerfen. Nach einer mündlichen Verhandlung bestätigte das Landgericht Hamburg am Freitag eine entsprechende einstweilige Verfügung vom 14. März. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Wiesendanger hat angekündigt, er werde im Fall einer Niederlage Berufung beim Hanseatischen Oberlandesgericht einlegen.

Der Wissenschaftler von der Universität Hamburg hatte den Vorwurf in einem Interview des Magazins "Cicero" erhoben, das am 2. Februar dieses Jahres unter der Überschrift erschienen war: "Stammt das Coronavirus aus dem Labor? - "Herr Drosten hat Politik und Medien in die Irre geführt"". Dabei bezog sich Wiesendanger vor allem auf einen offenen Brief, den 27 Virologen am 19. Februar 2020 in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hatten. Darin wiesen sie die Behauptung, das Virus habe keinen natürlichen Ursprung, als Verschwörungstheorie zurück. Nach Erscheinen des Interviews in "Cicero" hatte Drosten Wiesendanger abgemahnt und die einstweilige Verfügung erwirkt.

Mehr dazu hier.

Freitag, 20. Mai, 17.10 Uhr: Nordkorea spricht von mehr als zwei Millionen "Fieberfällen"

Nach der erstmaligen Bestätigung eines Corona-Ausbruchs im abgeschotteten Nordkorea ist die Zahl der Fieberfälle in dem Land nach behördlichen Angaben auf mehr als zwei Millionen gestiegen. Am Donnerstag seien mehr als 263 000 Fälle hinzugekommen, berichteten Staatsmedien am Freitag unter Berufung auf das Notfall-Hauptquartier zur Epidemie-Prävention. Es gibt keine offizielle Bestätigung, ob die Betroffenen mit dem Coronavirus infiziert sind, weil das Land nach Expertenangaben kaum Test-Kapazitäten hat.

Die Gesamtzahl der Fieberfälle erhöhte sich demnach auf mehr als 2,24 Millionen. Rund 1,49 Millionen Menschen sollen bereits wieder genesen sein. Die Zahl der Todesfälle wurde mit 65 angegeben. In dem Land leben knapp 26 Millionen Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass es dort bisher keine flächendeckenden Impfungen gegeben hat. Nordkorea hat bislang auf Angebote von Südkorea und den USA, Impfstoffe und andere medizinische Versorgungsgüter zu erhalten, nach Angaben der Regierung in Seoul nicht reagiert. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte die Lage anfangs als kontrollierbar bezeichnet.

Trotz der hohen Zahl von fieberbedingten Krankheitsfällen werde die Produktion in Landwirtschaft und den Fabriken wie gewohnt fortgesetzt, berichteten Staatsmedien am Freitag. "Selbst unter der maximalen Notstandssituation für die Epidemie-Prävention wird die normale Produktion in den industriellen Schlüsselbereichen und bei größeren Bauprojekten ohne Unterbrechung vorangetrieben", hieß es. Nordkorea hatte am Donnerstag vergangener Woche erstmals offiziell Infektionsfälle mit dem Krankheitserreger bestätigt. Die Führung in Pjöngjang hatte einen landesweiten Lockdown verhängt.

Freitag, 20. Mai, 14.20 Uhr: Holetschek will Bayern mit Fünf-Punkte-Plan für Corona-Welle im Herbst wappnen

Mit einem Fünf-Punkte-Plan will Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) den Freistaat für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst wappnen. Dazu zählen ein Ausbau von Corona-Früherkennung und -Monitoring, das weitere Vorantreiben von Impfungen, das Weiterführen eines Testkonzepts, die Stärkung der Klinik- und Pflegekapazitäten und schließlich eine dauerhafte Stärkung der Gesundheitsämter. "Im Falle einer neuen Pandemie-Welle muss es den bestmöglichen Schutz geben", sagte Holetschek am Freitag anlässlich der Vorstellung seines Corona-Konzepts.

"Es ist verständlich, wenn Bürgerinnen und Bürger sich angesichts der sinkenden Infektionszahlen auf mehr "Normalität" und eine Verschnaufpause in diesem Sommer freuen", bemerkte der Minister und betonte: "Unsere Vorsorge für den Herbst soll diese Freude nicht trüben, sondern im Gegenteil unterstützen." Bayern setze auf einen Dreiklang von Freiheit, Eigenverantwortung und Solidarität.

Freitag, 20. Mai, 13.30 Uhr: Corona: Impfzentrum in Memmingen reagiert auf sinkende Nachfrage

Die Öffnungszeiten sollen bald reduziert werden. Ein Vorschlag aus dem Unterallgäu, die Impfungen komplett den Arztpraxen zu überlassen, stößt aber auf Kritik.

Freitag, 20. Mai, 13.05 Uhr: Corona-Pandemie verschlechtert Schreibkompetenzen von Schülern

Im Deutsch-Unterricht der weiterführenden Schulen haben während der Pandemie besonders die Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schülern gelitten. Das ist das Ergebnis einer Studie, deren erste Ergebnisse Michael Rödel von der Ludwig-Maximilians-Universität in München am Freitag vorstellte. Vor allem die handschriftlichen Fähigkeiten, die auch für die Entwicklung von Textkompetenz wichtig sind, sind nach Einschätzung von Lehrkräften beeinträchtigt.

In der Online-Erhebung hatte das Team von Rödel bundesweit 947 Deutsch-Lehrkräfte an weiterführenden Schulen zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Schulalltag, den Deutschunterricht und die Effekte für Lernende und Lehrende befragt. Dabei ging es nicht nur um die Folgen von Distanzunterricht, sondern auch von Quarantänephasen, Stoffkürzungen oder Einschränkungen in der Unterrichtsgestaltung.

Im Gegenzug zu den verschlechterten handschriftlichen Fähigkeiten sahen die Lehrkräfte keine positive Entwicklung beim Tastaturschreiben. "Ein zweites wichtiges Ergebnis ist, dass der Arbeitsaufwand für die Lehrenden deutlich zugenommen hat. Die Auswertungen zeigen zudem, dass das insbesondere für weibliche Lehrkräfte gilt", erläuterte Rödel. Das Fach Deutsch wird überproportional häufig von Frauen unterrichtet; entsprechend sanken während der Pandemie die Zufriedenheitswerte der Deutsch-Lehrkräfte deutlich.

Freitag, 20. Mai, 11.36 Uhr: Auch Kreuzfahrt-Marktführer Aida lässt Maskenpflicht fallen

Die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises folgt dem Konkurrenten Tui Cruises und lässt noch im Mai die Maskenpflicht auf ihren Schiffen fallen. "An Bord dürfen sich Gäste über zahlreiche Lockerungen freuen", teilte der deutsche Marktführer am Freitag in Rostock mit. "Auf allen Reisen ab 27. Mai 2022 ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes an Bord der Aida Schiffe nicht mehr verpflichtend."

Allerdings empfiehlt die Reederei ihren Gästen, die Masken weiter "zum Schutz aller Mitreisenden" zu tragen. Ein vollständiger Covid-19-Impfschutz für Gäste ab zwölf Jahren bleibt auch bei Aida Voraussetzung für die Teilnahme an einer Kreuzfahrt, ebenso ein zertifizierter Antigentest für alle Gäste ab drei Jahren.

Zuvor hatte bereits Aida-Konkurrent Tui Cruises angekündigt, dass an Bord der "Mein Schiff"-Flotte für alle Reisen der Sommersaison mit Start ab dem 29. Mai 2022 die Maskenpflicht an Bord aufgehoben wird. Kreuzfahrtgäste der Tochter Hapag-Lloyd Cruises dürfen auf den Schiffen der Reederei bereits jetzt auf die bislang obligatorischen Corona-Masken verzichten.

Freitag, 20. Mai, 9.45 Uhr: Impfpflicht-Entscheidung: Verband fürchtet Ausscheiden von Pflegern

Die Bestätigung der Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal durch das Bundesverfassungsgericht stößt in der Pflegebranche auf geteilte Reaktionen.

Freitag, 20. Mai, 9 Uhr: Holetschek: Das ist Bayerns Fünf-Punkte-Plan gegen Corona-Welle im Herbst

Mit einem Fünf-Punkte-Plan will Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek den Freistaat für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst wappnen. Wie der Plan konkret aussieht, lesen Sie hier.

Bilderstrecke

Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere

Freitag, 20. Mai, 8.15 Uhr: Experte: Ellenbogencheck in Pandemie nur Kompromiss

Entgegen vieler Prognosen hat das Ritual Handschlag die Pandemie überlebt und kommt vielerorts schon wieder eifrig zum Einsatz. Eine so lange kulturelle Tradition, die ändere sich nicht mal eben in zwei Jahren Pandemie, sagt Martin Grunwald, Psychologe und Leiter des Haptik-Forschungslabors an der Uni Leipzig. "Erst über sogenannte Vollkontakt-Informationen versichern wir uns, dass der andere wirklich existiert, wirklich da ist."

Der Mensch sei auf Körperkontakt zu anderen angewiesen - trotzdem könnten Begrüßungen per Faust oder Ellenbogen das klassische Händereichen nicht ersetzen. "Das ist ein ganz anderes Körpergefühl, nichts Warmes, nichts Weiches. Sehr hart, knochig", sagt Grunwald. Beides sei nur ein Kompromiss.

Freitag, 20. Mai, 7.25 Uhr: Gericht verhandelt über Streit um Äußerungen zum Corona-Ursprung

Ein Streit über den Ursprung des Coronavirus zwischen dem Virologen Christian Drosten und dem Nanowissenschaftler Roland Wiesendanger wird am Freitag (11.00 Uhr) vor dem Landgericht Hamburg verhandelt. Dabei geht es um Äußerungen Wiesendangers in einem Interview des Magazins Cicero, das am 2. Februar dieses Jahres unter der Überschrift: "Stammt das Coronavirus aus dem Labor? - "Herr Drosten hat Politik und Medien in die Irre geführt"" erschienen war.

Nach Erscheinen des Interviews hatte Drosten Wiesendanger abgemahnt und am 14. März dieses Jahres eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg erwirkt. Wiesendanger hat gegen die Verfügung Widerspruch eingelegt.

Freitag, 20. Mai, 6.57 Uhr: RKI: Bei Kindern aktuell häufiger Grippe als Corona diagnostiziert

Bei Kindern wird nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit häufiger Grippe als Corona diagnostiziert. Betroffen seien insbesondere 5- bis 14-Jährige, schreibt das Institut in seinem am Donnerstagabend veröffentlichten Wochenbericht.

Das RKI beruft sich auf Erkenntnisse aus der virologischen Überwachung. "Bei Auftreten von Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z.B. Schnupfen, Halsschmerzen oder Husten wird - unabhängig vom Impfstatus und auch bei negativem Covid-19 Testergebnis - dringend empfohlen, Kontakte zu meiden und bei Bedarf die hausärztliche Praxis zu kontaktieren", hieß es. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 20. Mai, 6.05 Uhr: RKI registriert 48.910 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 361,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 361,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.55 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 383,2 gelegen (Vorwoche: 485,7; Vormonat: 688,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 48.910 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 68.999 registrierte Ansteckungen) und 151 Todesfälle (Vorwoche: 164) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.998.085 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 19. Mai, 21.20 Uhr: Corona: Impfzentrum in Memmingen reagiert auf sinkende Nachfrage

Die Öffnungszeiten sollen bald reduziert werden. Ein Vorschlag aus dem Unterallgäu, die Impfungen komplett den Arztpraxen zu überlassen, stößt aber auf Kritik.

Donnerstag, 19. Mai, 19.30 Uhr: Eine Milliarde Euro für die Corona-Pflege

Für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie erhalten mehr als 1,5 Millionen Pflegekräfte einen Bonus von bis zu 2500 Euro. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstagabend mit großer Mehrheit ein entsprechendes Gesetz, mit dem für das Vorhaben eine Milliarde Euro bereitgestellt wird - je zur Hälfte für den Klinikbereich und die Altenpflege.

"Dass Deutschland bisher die Pandemie bewältigen konnte, verdanken wir zu großen Teilen dem unermüdlichen Einsatz der Pflegekräfte", erklärte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Gleichzeitig räumte er ein, unabhängig vom Bonus seien auch bessere Arbeitsbedingungen und höhere Bezahlung vonnöten. Deshalb wurde mit dem Gesetz auch beschlossen, dass sich Pflegeeinrichtungen ohne eigenen Tarifvertrag ab September bei der Bezahlung an den durchschnittlichen Tariflöhnen der Region orientieren müssen.

Mit dem Pflegebonus fließen 500 Millionen Euro an mehr als 800 Krankenhäuser, wo besonders viele Menschen wegen Corona beatmet werden mussten. Die Kliniken sollen das Geld gestaffelt an die Beschäftigten verteilen, wobei der Höchstsatz an Fachpflegekräfte auf Intensivstationen gehen soll. Weitere 500 Millionen Euro gibt es für Altenpflegekräfte, die zwischen November 2020 und Ende Juni 2022 mindestens drei Monate in einem Heim gearbeitet haben. Sie sollen einen einmaligen Bonus von bis zu 550 Euro erhalten.

Donnerstag, 19. Mai, 14.30 Uhr: Nach Corona-Quarantäne in der Fleischbranche: Land muss entschädigen

Nach coronabedingten Betriebsstilllegungen und Quarantäne in der Fleischindustrie im Jahr 2020 muss das Land NRW in weiteren Fällen Lohnentschädigungen zahlen. Das hat das Verwaltungsgericht Münster am Donnerstag entschieden. Damit schlossen sich die Richter in zwei Musterverfahren dem Verwaltungsgericht Minden an, das Ende Januar vergleichbare Entscheidungen getroffen hatte. An beiden Gerichten liegen mehr als 7000 Klagen von betroffenen Arbeitnehmern, die über Subunternehmer in Schlachtbetrieben bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück oder Westfleisch in Coesfeld eingesetzt wurden. Die beiden Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Donnerstag, 19. Mai, 9.35 Uhr: Bundesverfassungsgericht billigt Pflege-Impfpflicht

Das Bundesverfassungsgericht hat die einrichtungsbezogene Impfpflicht bestätigt. Das höchste deutsche Gericht wies eine Verfassungsbeschwerde gegen entsprechende Teile des Infektionsschutzgesetzes nach Angaben vom Donnerstag zurück. Der Schutz sogenannter vulnerabler Gruppen wiege verfassungsrechtlich schwerer als die Beeinträchtigung der Grundrechte für das Pflege- und Gesundheitspersonal, argumentierten die Karlsruher Richterinnen und Richter. (Az. 1 BvR 2649/21, Beschluss vom 27. April 2022)

Donnerstag, 19. Mai, 8.15 Uhr: RKI registriert 58.719 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 383,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 383,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 407,4 gelegen (Vorwoche: 502,4; Vormonat: 669,9). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 58 719 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 88 961 registrierte Ansteckungen) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 197) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25 949 175 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Alle Entwicklungen vom 10. bis 18. Mai 2022 lesen Sie in Teil 112 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. April bis 9. Mai 2022 lesen Sie in Teil 111 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 26. April 2022 lesen Sie in Teil 110 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. März bis 6. April 2022 lesen Sie in Teil 109 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. bis 30. März 2022 lesen Sie in Teil 108 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 21. März 2022 lesen Sie in Teil 107 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 12. März 2022 lesen Sie in Teil 106 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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