Corona aktuell im Allgäu

Lauterbach will bei steigenden Inzidenzen eine Maskenpflicht in Innenräumen - PCR-Tests weiter rückläufig

Corona-News aus dem Allgäu und Welt: Junge Menschen litten im Corona-Jahr 2020 verstärkt an psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Das sagt das Statistische Bundesamt.

Corona-News aus dem Allgäu und Welt: Junge Menschen litten im Corona-Jahr 2020 verstärkt an psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Das sagt das Statistische Bundesamt.

Bild: Peter Steffen, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu und Welt: Junge Menschen litten im Corona-Jahr 2020 verstärkt an psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Das sagt das Statistische Bundesamt.

Bild: Peter Steffen, dpa (Symbolbild)

Im Corona-Jahr 2020 waren psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen die häufigste Ursache für Krankenhausbehandlungen von jungen Menschen. Mehr im Blog.
09.08.2022 | Stand: 18:16 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Dienstag, 9. August, 18.15 Uhr: Lauterbach zur Maskenpflicht in Innenräumen

Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Fall einer deutlich verschlechterten Corona-Lage im Herbst und Winter auf eine Maskenpflicht in Innenräumen einstellen. "Klargestellt ist, dass Maskenpflicht in Innenräumen bei einer angespannten Pandemielage die Regel sein soll", sagte Lauterbach nach einer Schaltkonferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Dienstag.

Mehrere Länder hatten im Vorfeld Kritik an geplanten Ausnahmen geübt. Hierbei geht es um den Plan, Menschen von Maskenpflichten in Restaurants oder bei Kultur- und Sportveranstaltungen zu befreien, wenn ihre Impfung nicht älter als drei Monate ist.

Lauterbach sagte: "Nur in Ausnahmefällen soll davon abgewichen werden können." Dadurch werde die Notfall-Regel noch sicherer. "Von einem frisch Geimpften geht selbst dann ein relativ geringes Infektionsrisiko aus, wenn er keine Maske trägt."

Dienstag, 9. August, 13.40 Uhr: Labore: PCR-Tests weiter rückläufig - hohe Positivrate

Die Zahl der PCR-Tests auf Sars-CoV-2 und der Anteil der positiven Ergebnisse sind einem Laborverband zufolge in der vergangenen Woche weiter zurückgegangen. So seien mit knapp über 580.900 PCR-Untersuchungen etwa 16 Prozent weniger durchgeführt worden als noch in der Vorwoche, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Die Positivrate von knapp 46 Prozent sei zwar niedriger als in der Vorwoche (knapp 51 Prozent), belege aber, dass das Infektionsgeschehen weiter dynamisch sei und tendenziell auf hohem Niveau bleibe, hieß es. Insgesamt fiel demnach die Zahl der positiven Tests auf etwa 266.900 und ging damit im Vergleich zur Vorwoche um 24 Prozent zurück.

Aus Sicht des ALM ist diese Tendenz zum Teil auf die Ferienzeit zurückzuführen. Der Verband betonte aber auch: "Noch immer ist von einer signifikanten statistischen Untererfassung von an Corona Erkrankten auszugehen, da nicht mehr alle symptomatischen Personen mit der PCR untersucht werden." Eine Entspannung sei demnach auch bei der Auslastung der rund 180 Labore, die an der Erhebung teilnehmen, zu verzeichnen: Diese liege aktuell bei lediglich 21 Prozent, wobei die Kapazitäten für die aktuelle Woche auf nun 2,47 Millionen PCR-Tests gesunken seien. Mit Blick auf die nächste Zeit wies der Laborverband einmal mehr auf die Notwendigkeit der Vorbereitung für Herbst und Winter und der Planungssicherheit hin. Für die kommenden Wochen sei wieder ein deutlicher Anstieg des Infektionsgeschehens zu erwarten, hieß es.

Dienstag, 9. August, 12.25 Uhr: BKA: Corona-Pandemie verändert Kriminalitätslage

Während der Corona-Pandemie hat es weniger Wohnungseinbrüche und Diebstahlsdelikte gegeben. Zugenommen haben dagegen Straftaten im Zusammenhang mit der Darstellung von sexuellem Missbrauch von Kindern sowie im Bereich Cybercrime, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Zudem sei ein gestiegenes Aggressionspotenzial bei Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie verzeichnet worden. Während der Covid-19-Pandemie habe sich die Digitalisierung der Gesellschaft deutlich beschleunigt und die Nutzung des Internets und sozialer Medien noch einmal verstärkt, erklärte das BKA die Entwicklung in seinem Bericht zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Kriminalitätslage in Deutschland. Dadurch hätten sich vermehrt Angriffsmöglichkeiten für Cyberkriminelle und die Gelegenheiten für Straftaten im Zusammenhang mit der Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und des sexuellen Missbrauchs von Kindern geboten. Der bereits seit Jahren zu beobachtende Trend steigender Fallzahlen habe sich in beiden Bereichen während der Pandemie noch einmal verstärkt. Hohe Infektionszahlen und eine eingeschränkte Mobilität durch die staatlichen Corona-Maßnahmen hätten auch zu einem Rückgang der Mobilität in der Bevölkerung und damit zu einem vermehrten Aufenthalt im häuslichen Umfeld geführt, erklärte das BKA. Damit sei der deutliche Rückgang der Fallzahlen bei den Wohnungseinbrüchen sowie dem Laden- und Taschendiebstahl zu erklären.

Dienstag, 9. August, 11.50 Uhr: Junge Menschen häufig wegen psychischer Erkrankungen im Krankenhaus

Psychische Erkrankungen und Verhaltensstörungen waren im Jahr 2020 die häufigste Ursache für stationäre Krankenhausbehandlungen von jungen Menschen in Deutschland. Von den insgesamt 829.400 Krankenhauspatientinnen und -patienten im Alter zwischen 15 und 24 Jahren waren 147.000 aus diesen Gründen stationär versorgt worden, das entspricht einem Anteil von knapp 18 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dahinter folgten Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (15 Prozent), Verletzungen und Vergiftungen (14 Prozent) sowie Krankheiten des Verdauungssystems (10 Prozent).

Laut den Angaben gingen die stationären Behandlungen aufgrund psychischer Krankheiten bei den 15- bis 24-Jährigen im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 um 13 Prozent zurück. Somit sanken sie genauso stark wie die Zahl der Krankenhausbehandlungen insgesamt im Jahr 2020. Langfristig nahmen die Fälle allerdings zu: So waren 15 Jahre zuvor (2005) rund 135.100 der junge Menschen wegen psychischer Krankheiten stationär behandelt worden (Anteil 12 Prozent). Diese waren damals noch der dritthäufigste Behandlungsgrund, an erster Stelle standen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett (20 Prozent).

Dienstag, 9. August, 11.30 Uhr: Bayern als Urlaubsland fast wieder auf Vor-Corona-Niveau

In der bayerischen Tourismusbranche läuft es wieder rund. Nach zwei Jahren mit deutlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind im Juni 3,6 Millionen Gäste nach Bayern gereist, die Beherbergungsbetriebe meldeten 9,8 Millionen Übernachtungen. "Das sind fast so viele, wie vor der Corona-Pandemie im Juni 2019", teilte das Landesamt für Statistik am Dienstag mit. Damals hatten 3,9 Millionen Gäste knapp 10 Millionen Übernachtungen gebucht. Bei den inländischen Gästen überstiegen die Übernachtungszahlen jetzt mit 8,3 Millionen sogar leicht den Wert von Juni 2019. Rund 1,5 Millionen Übernachtungen entfielen auf Gäste aus dem Ausland, das war noch ein Viertel weniger als vor Corona.

Mehr als drei Viertel der Gäste übernachteten in Hotels, Gasthöfen und Pensionen - knapp ein Viertel in Ferienwohnungen, Jugendherbergen, auf Hütten oder auf Campingplätzen. Beliebtestes Ziel war Oberbayern, mit großem Abstand gefolgt von Schwaben, Mittelfranken und Niederbayern. Im ersten Halbjahr des Jahres 2022 wurden in Bayern 13,6 Millionen Gästeankünfte und 37,8 Millionen Übernachtungen registriert - "bedeutend mehr als im Vorjahreszeitraum 2021, der Großteils noch vom zweiten Corona-Lockdown geprägt war". Alle Regierungsbezirke und Tourismusregionen verzeichneten durchweg positive Veränderungsraten, teilte das Landesamt mit.

Dienstag, 9. August, 10.15 Uhr: Mehrere Corona-Fälle: Deutsche Ruderer mit dezimiertem Aufgebot in EM

Die deutschen Ruderer gehen nach mehreren Corona-Fällen mit dezimierter Flotte in die EM von München. Aufgrund diverser positiver Tests müssen der Männer-Doppelvierer und leichte Männer-Doppelzweier auf einen Start bei den Titelkämpfen vom 11. bis 14. August auf der Olympiastrecke in Oberschleißheim verzichten. Mit dem Doppelzweier war ein weiteres Boot aus dem Skullbereich aus gesundheitlichen Gründen erst gar gemeldet worden. "Das ist wirklich sehr schade und ärgerlich. Bis jetzt wurden wir verschont, was Corona-Erkrankungen bei großen Regatten angeht. Dass es jetzt die Heim-EM in München betrifft, ist umso bitterer, vor allem für die Athleten und das Trainerteam. Ich hoffe, dass die erkrankten Sportler schnell wieder fit werden und Corona nicht noch größere Wellen bei uns im Team schlägt", sagte Sportdirektor Mario Woldt. Nicht betroffen ist Lokalmatador Oliver Zeidler. Der 26 Jahre alte Einer-Weltmeister von 2019 hatte sich individuell in München auf die Regatta vorbereitet und war deshalb nicht mit den Infizierten in Kontakt. Er gilt beim Kampf um Medaillen als Mitfavorit. Die EM findet im Rahmen der European Championships in München statt, bei denen in neun olympischen Disziplinen 177 Entscheidungen anstehen.

Dienstag, 9. August, 10.55 Uhr: Mihambo mit Corona infiziert: Bangen um EM-Start in München

Titelfavoritin Malaika Mihambo muss nach einer Corona-Infektion um ihren Start bei der Leichtathletik-EM in München bangen. Die 28 Jahre alte Weitsprung-Weltmeisterin hat sich nach der WM in Eugene mit dem Virus infiziert, teilte ihr Management am Dienstag mit. "Es war zwar ein milder Verlauf, aber ich habe mich müde und schlapp gefühlt und zehn Tage nicht trainiert", sagte Mihambo. "Die Quarantäne und die Symptome haben eine optimale Wettkampfvorbereitung leider unmöglich gemacht." Ob sie bei der bei der EM antreten könne, entscheide sich im Laufe der nächsten Woche, hieß es in der Mitteilung. Die Weitsprung- Qualifikation der Frauen ist im EM-Zeitplan am Dienstag kommender Woche terminiert. Das Finale wird am 18. August ausgetragen.

Malaika Mihambo muss nach einer Corona-Infektion um ihren Start bei der Leichtathletik-EM in München bangen.
Malaika Mihambo muss nach einer Corona-Infektion um ihren Start bei der Leichtathletik-EM in München bangen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Dienstag, 9. August, 9.45 Uhr: Weil sieht Diskussionsbedarf bei neuem Infektionsschutzgesetz

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sieht noch Diskussionsbedarf beim neuen Infektionsschutzgesetz. Dies gelte vor allem für die Frage, ob sich frisch gegen Corona Geimpfte von der Maskenpflicht befreien lassen können, sagte der SPD-Politiker dem Bremer "Weser-Kurier" (Dienstag). "Das halte ich nicht für eine kluge Regelung." Auch frisch Geimpfte könnten sich infizieren und andere anstecken. Derzeit analysiere seine Landesregierung den von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) vorgestellten Gesetzesentwurf, sagte Weil. "Wir werden das tun, was notwendig ist", sagte er auf die Frage, ob Niedersachsen die zugestandenen Befugnisse voll ausschöpfen werde. Es werde bereits darüber nachgedacht, wie genau die neuen Regelungen auf Niedersachsen übertragen werden können. "Der Grundsatz lautet: So viel wie nötig, so wenig wie möglich", sagte Weil. Am Nachmittag beraten die Gesundheitsressortchefs der Länder und des Bundes über den Gesetzesentwurf. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Bundesländer ab Oktober wieder Maskenpflichten verhängen dürfen. Bundesweit soll weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen Masken vorschreiben.

Dienstag, 9. August, 8.55 Uhr: Grimm-Benne hält Corona-Schutzkonzept des Bundes für gute Grundlage

Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Petra Grimm-Benne (SPD), sieht im Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz eine gute Grundlage für weitere Diskussionen zum Schutz vor dem Coronavirus. "Der Daumen geht eindeutig rauf", sagte Sachsen-Anhalts Gesundheitsministerin am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Die Länder hätten gefordert, dass der Entwurf frühzeitig vorliege, um im Sommer darüber zu diskutieren. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollten am Nachmittag über das weitere Vorgehen beraten. Zur Kritik am Plan, Menschen von Maskenpflichten in Restaurants oder bei Kultur- und Sportveranstaltungen zu befreien, wenn ihre Impfung nicht älter als drei Monate ist, sagte Grimm-Benne, in den Gesetzentwurf sei eingeflossen, was ein Expertenbericht ergeben habe. Es sei deutlich geworden, dass der Impfschutz nach drei Monaten erheblich nachlasse. Niemand werde verlangen, dass man sich alle drei Monate neu impfen lasse. Es wäre aber ein verhältnismäßig gutes Mittel, dann Masken zu tragen.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) hatten vergangene Woche ein Schutzkonzept für den Herbst und Winter vorgestellt. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass die Bundesländer ab Oktober wieder Maskenpflichten verhängen dürfen. Bundesweit soll weiterhin eine Maskenpflicht in Bus, Bahn und Flieger sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen gelten. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen Masken vorschreiben.

Dienstag, 9. August, 8.10 Uhr: Haustiere aus Corona-Zeit füllen Tierheime

Viele Tierheime in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes zurzeit überlastet. So nehmen unter anderem das Tierheim in Berlin und das in Nürnberg keine neuen Tiere mehr auf, weil sie schon zu viele Hunde, Katzen und Kleintiere betreuen. "Wir sind voll bis unters Dach", sagt die Nürnberger Tierheimleiterin Tanja Schnabel. Auffällig ist nach Angaben mehrerer Tierheime, dass besonders viele junge Hunde abgegeben werden, die schwierig im Umgang seien und viel Betreuung bräuchten.

"Da hatten sich die Leute vermutlich unbedarft im Zuge des Corona-Haustierbooms kleine Welpen ins Haus geholt, aber nicht die notwendige Erziehungsarbeit geleistet. Spätestens mit dem Beginn der Pubertät waren sie dann völlig überfordert mit dem Junghund", meint Beate Kaminski vom Berliner Tierheim.

Dienstag, 9. August, 8 Uhr: Infektionsschutzgesetz: Bayern fordert Nachschärfungen

Vor Beratungen der Gesundheitsminister reißt die Debatte über den Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz nicht ab. Bayern forderte dringende Nachbesserungen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 9. August, 6.35 Uhr: RKI meldet zwei weitere Corona-Tote im Allgäu - Inzidenz in Kaufbeuren unter 1000

Zwei weitere Menschen im Allgäu, die mit dem Coroa-Virus infiziert waren, sind gestorben. Das meldet das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstag. Die 7-Tage-Inzidenz in Kaufbeuren sank inzwischen wieder auf einen Wert unter 1000. In einer anderen Stadt gehen die Zahlen hingegen nach oben. Die aktuellen Daten für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 9. August, 6 Uhr: RKI registriert 78.698 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 381,5

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 381,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 389,3 gelegen (Vorwoche: 516,1; Vormonat: 700,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 78.698 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 102 698) und 170 Todesfälle (Vorwoche: 171) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31.307.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 24. Juli bis 8. August 2022 lesen Sie in Teil 118 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 23. Juli 2022 lesen Sie in Teil 117 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Juni bis 11. Juli 2022 lesen Sie in Teil 116 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. bis 28. Juni 2022 lesen Sie in Teil 115 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 3. bis 16. Juni 2022 lesen Sie in Teil 114 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 18. Mai bis 3. Juni lesen Sie im Teil 113 unseres unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu

Alle Entwicklungen vom 10. bis 18. Mai 2022 lesen Sie in Teil 112 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. April bis 9. Mai 2022 lesen Sie in Teil 111 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.