Corona aktuell im Allgäu

Lollapalooza, Inzidenzwerte im Allgäu steigen teils deutlich - Oktoberfest-Welle? Jetzt wird das Wiesn-Abwasser untersucht

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das Oktoberfest als Corona-Superspreader-Event? Wissenschaftler sehen sich das Abwasser der Wiesn genauer an.

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das Oktoberfest als Corona-Superspreader-Event? Wissenschaftler sehen sich das Abwasser der Wiesn genauer an.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archiv)

Corona-News aus dem Allgäu und der Welt: Das Oktoberfest als Corona-Superspreader-Event? Wissenschaftler sehen sich das Abwasser der Wiesn genauer an.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archiv)

Der Inzidenzwert im Unterallgäu steigt auffällig. Auch im Oberallgäu und Ostallgäu gehen die Corona-Zahlen nach oben. Mehr Corona-News.
24.09.2022 | Stand: 19:51 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Samstag, 24. September, 19.12 Uhr: Tausende feiern nach Corona-Pause bei Musikfestival Lollapalooza

Das Musikfestival Lollapalooza hat nach einer Corona-Zwangspause Tausende Besucher in das Olympiastadion und den Olympiapark Berlin gelockt. Die Gäste feierten am Samstag zu Künstlern wie der Band Milky Chance, Rapperin Layla oder Sängerin Zoe Wees. Am Abend wurden noch große Acts wie US-Sänger Machine Gun Kelly oder die Bands AnnenMayKantereit und Kraftklub und erwartet. Das Festival war wegen der Pandemie zuletzt zwei Mal ausgefallen.

Seit 2018 ist das Olympiagelände der Ort für das Lollapalooza. 2019 hatten im Olympiapark und Olympiastadion jeweils rund 85 000 Besucher an zwei Tagen gefeiert. Laut dem Veranstalter waren noch nie so viele Tickets verkauft worden.

Besucher feiern beim Lollapalooza Festival am Berliner Olympiastadion.
Besucher feiern beim Lollapalooza Festival am Berliner Olympiastadion.
Bild: Britta Pedersen

Ins Leben gerufen wurde das US-Festival 1991 von Perry Farrell, Sänger der Band Jane's Addiction. 2015 feierte das Lollapalooza auf dem Tempelhofer Feld in Berlin Europa-Premiere. In diesem Jahr ist das Musikfestival das sechste Mal in Deutschland. Acts wie die Bands Seeed und Die Fantastischen Vier, DJ Tiesto oder Rapper Casper dürften am Sonntag erneut viele Fans anziehen.

Samstag, 24. September, 13.45 Uhr: Corona-Fallzahlen in Frankreich ziehen kräftig an

In Frankreich zieht die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen wieder kräftig an. In der vergangenen Woche stieg der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner um 57 Prozent und lag am Montag bei 308,2, wie die Gesundheitsbehörden in Paris am Freitag mitteilten. Betroffen seien alle Altersgruppen, insbesondere aber junge Menschen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren.

Die Lage in den Krankenhäusern war weiter stabil. Die Behörden appellierten an Menschen ab 60 Jahren, sich eine zweite Auffrischimpfung zu holen. Beschlüsse oder eine Diskussion zum Wiedereinführen von Corona-Maßnahmen gibt es in Frankreich noch nicht. Eine Maskenpflicht gilt lediglich noch für Besucher von Krankenhäusern und Altenheimen.

Samstag, 24. September, 10.10 Uhr: RKI registriert 46 964 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 308,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 308,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 294,7 gelegen (Vorwoche: 257,5; Vormonat: 275,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 46 964 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 36 613) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 88) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Samstag, 24. September 8.50 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu

Die Inzidenzwerte im Ostallgäu und Oberallgäu steigen - im Unterallgäu gehen die Corona-Zahlen sogar sehr deutlich nach oben. Unsere Übersicht.

Hinweis: Die Inzidenzwerte für das Allgäu wurden erst gegen 8.30 Uhr vom RKI veröffentlicht.

Samstag, 24. September, 7.10 Uhr: Oktoberfest-Abwasser wird auf Corona getestet: noch keine Wiesn-Welle

Münchner Wissenschaftler untersuchen das Abwasser des Oktoberfests laufend auf Bestandteile des Coronavirus. Es gebe dort derzeit eine ähnliche Virenkonzentration wie im Stadtgebiet, sagte Andreas Wieser von der Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin am LMU Klinikum München der Deutschen Presse-Agentur. Für die Dauer des Festes würden täglich Proben vor und hinter der Wiesn dem Abwasser entnommen.

"Wir sehen schon, dass da ordentlich etwas los ist", sagte der Leiter des Sars-CoV-2-Labors weiter. Ob sich schon eine Wiesn-Welle anbahne, sei aber am Abwasser noch nicht abzulesen. "Wir könne dazu noch keine Aussage treffen", sagte Wieser. "Wir haben eine Inkubationszeit von fünf Tagen. Es ist nicht zu erwarten, dass man da jetzt schon große Sprünge sieht."

Hinzu komme, dass das Abwasser von der Wiesn im Vergleich zum sonstigen städtischen Abwasser stark verdünnt sei - das könne das Ergebnis beeinflussen. Grund für die andere Konzentration seien sehr viel Spülwasser und eine vorwiegende Abgabe von Urin - und nicht Stuhl. Auch der starke Regen vor einigen Tagen mache die Bestimmung konkreter Werte schwierig. Lesen Sie auch: Vom Allgäu auf die Wiesn: So kommen Sie am schnellsten zum Oktoberfest

Dass es überhaupt gelungen sei, das Virus speziell in den stark verdünnten Abwässern des Volksfestes nachzuweisen, sei jedoch ein gutes Zeichen für die Methode an sich. Eine solche Beprobung bei einem großen Volksfest wie der Wiesn habe noch nicht stattgefunden.

Die Bewertung der Ergebnisse erschwere auch, dass die Wiesngäste in ganz München unterwegs seien. "Die meisten Gäste sind ja auch in Hotels oder wohnen in München oder Umland, so dass sie auch hier dann als Infektionsfälle Viren ins Wasser einbringen können. Daher überwachen wir auch das Stadtabwasser zum Vergleich."

Neben der Virenlast führten die Wissenschaftler Sequenzierungen durch, um die genetische Zusammensetzung der Viren zu beobachten - und auch mögliche neue Varianten schnell zu entdecken.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sagte, die Corona-Entwicklung auch im Zusammenhang mit dem Oktoberfest werde genau beobachtet. Das Abwasser-Monitoring sei ein weiterer Ansatz, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen. Mit der Wiesn sei ein Anstieg der Infektionszahlen in München zu erwarten. "Entscheidend ist und bleibt die Lage in den Krankenhäusern." Es gebe dort bereits Personalausfälle, die aber noch weitgehend kompensierbar seien.

Nach bisherigen Erfahrungen dauert es eineinhalb bis zwei Wochen nach dem Start eines Volksfestes, bis sich etwaige Infektionswellen in der Inzidenz zeigen. Die Wiesn läuft seit etwa einer Woche.

Samstag, 24. September, 7 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte (RKI) verzögern sich

Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu liegen noch nicht vor. Derzeit wird das Dashboard des RKI aktualisiert, heißt es auf der Website. Die Corona-Zahlen verzögern sich an dieser Stelle.

Freitag, 23. September, 11.25 Uhr: WHO: Einfluss Deutschlands in der Pandemie "unübertroffen"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den wissenschaftlichen Einfluss Deutschlands bei der internationalen Bekämpfung der Corona-Pandemie hervorgehoben. Dieser sei "unübertroffen", sagte der oberste Krisenmanager der WHO, Mike Ryan, anlässlich der Jahresversammlung der Wissenschaftsakademie Leopoldina am Freitag in Halle. "Ein Plan garantiert keinen Erfolg, aber ohne Plan geht man nirgendwohin", sagte Ryan. Länder, die eine ungefähre Richtung hatten - auch wenn sie nicht immer zu 100 Prozent richtig war - seien bisher besser durch die Pandemie gekommen, sagte Ryan. Wichtig sei eine wissens- und datenbasierte Entscheidungsfindung, die aufgrund der Erfahrungen mit der Pandemie immer besser werde. Die Wissenschaft habe riesige Fortschritte in der Pandemie gemacht, es bedürfe aber einer besseren Kommunikation und vor allem der Akzeptanz in der Gesellschaft. Ryan betonte, dass Diskussionen und Streitigkeiten konstruktiv geführt werden müssten. Es gehe darum, die Zukunft zu gestalten und nicht Angst zu erzeugen. "Die Pandemie hat unsere Gesellschaft nachhaltig verändert", sagte Ryan. Er warnte vor weiterer gesellschaftlichen Spaltung, die auch durch pandemiebedingte Probleme befeuert worden sei.

Freitag, 23. September, 11.15 Uhr: Ohne Impfung oder Test: Einreise nach Thailand wird noch einfacher

Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden. Besucher müssten dann am Flughafen weder einen Corona-Impfnachweis noch einen negativen Test vorlegen, zitierte die Zeitung "Bangkok Post" am Freitag Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul. Dies sei bei einem Treffen des nationalen Komitees für übertragbare Krankheiten beschlossen worden. Wer sich mit dem Virus infiziere und nur milde Symptome habe, müsse sich dann auch nicht mehr isolieren. Es reiche aus, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten.

Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden.
Die Einreise nach Thailand soll ab dem 1. Oktober weiter vereinfacht werden.
Bild: Carola Frentzen, dpa

Die neuen Regeln müssen allerdings noch vom Covid-19-Krisenzentrum (CCSA) abgesegnet werden. Die Infektionszahlen in dem beliebten Urlaubsland sind zuletzt immer weiter zurückgegangen. Thailand versucht, den enorm wichtigen Tourismussektor wiederzubeleben und mehr Besucher ins Land zu locken.

Freitag, 23. September, 11 Uhr: Corona-Fall im Deutschland-Achter bei Ruder-WM

Ein Corona-Fall zwingt den Deutschland-Achter während der Ruder-WM in Tschechien zu einem Umbau der Crew. Vor dem für den heutigen Freitag (12.45 Uhr) angesetzten Hoffnungslauf, in dem das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) seine letzte Chance um den Einzug in das Finale nutzen will, wurde Julian Garth positiv auf das Virus getestet. Den Rollsitz des erkrankten Krefelders nimmt deshalb Max John (Rostock) aus dem Vierer ohne Steuermann ein. Für das Großboot kommt dieser Umbau nach dem enttäuschenden vierten Rang im Vorlauf zur Unzeit. Schon vor der WM waren zwei aus beruflichen Gründen verhinderte Teammitglieder ersetzt worden. "Wir versuchen mit Max John im Hoffnungslauf durchzukommen und das Finale am Sonntag zu erreichen. Wir haben einmal zusammen trainiert, das hat ganz gut geklappt", sagte Achter-Trainer Uwe Bender

Freitag, 23. September, 10.30 Uhr: Hongkong beendet Quarantänepflicht bei Einreise

Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise. Ankömmlinge müssen künftig nur noch drei Tage ihre Gesundheit beobachten und können in der Zeit nicht in Restaurants oder Bars, wie Hongkonger Medien am Freitag berichteten. Nach einem negativen Test am vierten Tag bekommen sie in der Corona-App einen blauen Code und können sich damit frei bewegen. Am sechsten Tag ist ein weiterer Test vorgesehen. Die neuen Regeln gelten von Montag an. Vor dem Abflug nach Hongkong kann künftig ein Antigen-Test innerhalb von 24 Stunden gemacht werden - statt des bisher geforderten PCR-Tests innerhalb von 48 Stunden, wie berichtet wurde. Einreisende werden am Flughafen noch einmal getestet, müssen aber nicht mehr auf das Ergebnis warten. Touristen können demnach in jedem beliebigen Hotel unterkommen. Die neuen Regeln ersetzen die bisherige dreitägige Quarantäne in bestimmten Hotels gefolgt von vier Tagen gesundheitlicher Beobachtung.

Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise.
Nach zweieinhalb Jahren beendet Hongkong seine Quarantänepflicht bei der Einreise.
Bild: Daniel Ceng Shou-Yi, Zuma Press Wire, dpa

Nach dem Ausbruch der Pandemie hatte die chinesische Sonderverwaltungsregion zwischenzeitlich sogar drei Wochen Quarantäne von Einreisenden gefordert. In China, dass unverändert eine Null-Covid-Strategie verfolgt, sind heute bei der Ankunft noch sieben Tage in einem Quarantänehotel Pflicht, gefolgt von drei Tagen medizinischer Beobachtung oder mancherorts weiterer Isolation. Auch Taiwan schafft Mitte nächsten Monats seine Quarantänepflicht ab.

Freitag, 23. September, 8.50 Uhr: Mehrere Corona-Kennzahlen steigen an - kommt nun die nächste Welle?

Mehrere Kennzahlen deuten auf ein wieder leicht zunehmendes Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland hin. Ob nun bald die siebte Welle kommt, lesen Sie hier.

Freitag, 23. September, 8.35 Uhr: Lauterbach für kostenlose Corona-Tests auf der Wiesn

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hätte sich kostenlose Corona-Tests auf dem Oktoberfest gewünscht. "Ich finde: Wenn man fast 15 Euro für eine Maß Bier verlangt, dann kann man den Besuchern auch einen kostenlosen Test anbieten", sagte er der "Passauer Neuen Presse" (Freitagsausgabe). "Es wäre eine Solidaritätsgeste gewesen, die über Deutschland hinaus wahrgenommen worden wäre." Er sei zum Oktoberfest eingeladen gewesen, sagte Lauterbach der Zeitung - "bin aber nicht hingegangen. Wenn jedem am Eingang ein Test angeboten worden wäre, hätte ich mir das vielleicht noch überlegt".

Freitag, 23. September, 8 Uhr: Wann und für wen ist eine 5. Corona-Impfung sinnvoll?

Nach dem Sommer kommt der Herbst – und mit dem Wechsel der Jahreszeiten auch die Angst vor einer weiteren Corona-Welle, die es in den letzten beiden Jahren nach den heißen Monaten gegeben hat. Viele Menschen interessieren sich daher für weitere Impfungen gegen Covid-19, deren Wirksamkeit deutlich wurde. Im Gespräch ist dabei auch schon die 5. Corona-Impfung für Personen, die bereits vier immunologische Ereignisse hatten. Was Sie über eine 5. Corona-Impfung wissen sollten, erfahren Sie hier.

Freitag, 23. September, 7.30 Uhr: Milliardär Bill Gates von Reaktion auf Pandemie überrascht

Obwohl er schon 2015 vor einer weltweiten Pandemie gewarnt hatte, war Milliardär Bill Gates laut eigener Aussage von der tatsächlichen Wucht der Corona-Krise überrascht. "Die Schwierigkeiten bei der Kommunikation zu Masken, Impfungen und im Umgang mit mancher Fehlinformation waren alle in einer Größenordnung, die ich nicht erwartet hatte", sagte Gates der Deutschen Presse-Agentur in New York. Andererseits habe er auch mit einigen Errungenschaften wie dem schnellen Einsatz der mRNA-Verfahren bei den Impfungen nicht gerechnet. "Es gibt so viele Helden, die hervorgetreten sind, auch im Lokalen, wie das medizinische Personal", sagte der 66 Jahre alte Microsoft-Gründer, der mit seiner Stiftung Milliarden Dollar für die Bekämpfung von Krankheiten und Armut bereitstellt. "Ich habe also viel Negatives gelernt, das ich nicht erwartet hätte, aber es gab auch sehr viele gute Dinge."

Freitag, 23. September, 7 Uhr: Corona-Zahlen steigen im Allgäu vielerorts an

Die Corona-Zahlen im Allgäu steigen wieder vielerorts an. In mehreren Städten und Landkreisen ging die 7-Tage-Inzidenz nach oben. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Freitag, 23. September, 6 Uhr: RKI registriert 50.800 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 294,7

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 294,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 281,4 gelegen (Vorwoche: 249,9; Vormonat: 288,5). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 50.800 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 38.749) und 93 Todesfälle (Vorwoche: 117) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen unf Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.905.086 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Alle Entwicklungen vom 24. August bis 5. September 2022 lesen Sie in Teil 120 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 9. bis 23. August 2022 lesen Sie in Teil 119 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 24. Juli bis 8. August 2022 lesen Sie in Teil 118 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 23. Juli 2022 lesen Sie in Teil 117 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Juni bis 11. Juli 2022 lesen Sie in Teil 116 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 17. bis 28. Juni 2022 lesen Sie in Teil 115 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.