Olympische Spiele 2021 in Tokio

Marktoberdorf drückt Olympia-Schwimmer Marius Kusch die Daumen

Schwimmer Marius Kusch will bei Olympia 2021 in Tokio angreifen. Seine Eltern leben in Marktoberdorf, er wohnt und trainiert in San Diego in den USA.

Schwimmer Marius Kusch will bei Olympia 2021 in Tokio angreifen. Seine Eltern leben in Marktoberdorf, er wohnt und trainiert in San Diego in den USA.

Bild: Maximilian Haupt, dpa (Archiv)

Schwimmer Marius Kusch will bei Olympia 2021 in Tokio angreifen. Seine Eltern leben in Marktoberdorf, er wohnt und trainiert in San Diego in den USA.

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Olympia-Schwimmer Marius Kusch hat Wurzeln im Allgäu, seine Eltern leben in Marktoberdorf. Wenn er Ende Juli in Tokio an den Start geht, drücken sie die Daumen.
22.07.2021 | Stand: 09:44 Uhr

Wenn am Sonntag, 26. Juli, in Tokio die Vorläufe der Staffeln über 4x100 Meter Freistil ins Wasser gehen, wird das in Marktoberdorf aufmerksam verfolgt werden. Denn dort leben die Eltern von Marius Kusch. Der 28-Jährige ist Teil der Staffel und erlebt in Japan seine ersten Olympischen Sommerspiele. Im Vorfeld hatte er in einem Online-Tagebuch, das zu finden ist, über die Vorbereitung auf seinen Lebenstraum erzählt (Zum Tagebuch geht's hier).

Seinen Lebensmittelpunkt hat der Schwimmer Kusch des Trainings willen nach San Diego in die USA verlegt. Dort zieht er unter den Fittichen der Trainer-Legende David Marsh seine Bahnen. Der Erfolg gibt ihm Recht. Denn neben seiner Lieblingsstrecke 100 Meter Schmetterling, für die er schon länger qualifiziert war, kamen bei den deutschen Meisterschaften in Berlin noch drei weitere Olympia-Einsätze hinzu. „Ich bin jetzt in der Lagenstaffel der Männer, in der Mixed-Lagenstaffel und die Freistil-Staffel der Männer. Zusammen mit den 100 Schmetterling im Einzel sind das auf jeden Fall vier Starts. Natürlich hoffe ich, dass ich öfter als viermal schwimmen darf, denn die Finals sind ja das Ziel.“

Schwimmer Marius Kusch freut sich auf Olympische Spiele in Tokio

Inzwischen steige die Vorfreude auf Tokio, schreibt Kusch in dem Tagebuch. „Es war schon immer mein Traum, bei Olympischen Spielen dabei zu sein. Ich bin unglaublich froh, dass ich ihn mir jetzt erfüllen konnte.“

Corona allerdings wird sich ganz erheblich auf den Ablauf der Olympischen Spiele auswirken. „Wir werden zum Beispiel in der Kantine nur mit anderen Schwimmern sein. 48 Stunden nach meinem letzten Rennen muss ich abreisen. Wir können uns auch keine anderen Wettbewerbe anschauen. In Tokio selbst wird das eine kurze Angelegenheit sein. Von der Stadt werden wir außer der Schwimmhalle und dem Olympischen Dorf nichts sehen.“

Marius Kusch bereitet sich in San Diego auf die Olympischen Sommerspiele in Tokio vor.
Marius Kusch bereitet sich in San Diego auf die Olympischen Sommerspiele in Tokio vor.
Bild: Maximilian Haupt, dpa (Archiv)