Geld

120. 000 Euro Finanzspritze für Marktoberdorfer Bahnhofsareal

Wenn die Bahnsteige barrierefrei umgebaut sind, soll das Bahnhofsareal auf Vordermann gebracht werden. Dazu gibt es Geld aus der Städtebauförderung.

Wenn die Bahnsteige barrierefrei umgebaut sind, soll das Bahnhofsareal auf Vordermann gebracht werden. Dazu gibt es Geld aus der Städtebauförderung.

Bild: Andreas Filke

Wenn die Bahnsteige barrierefrei umgebaut sind, soll das Bahnhofsareal auf Vordermann gebracht werden. Dazu gibt es Geld aus der Städtebauförderung.

Bild: Andreas Filke

Stadt erhält heuer Geld aus dem Städtebauförderungsprogramm von Bund und Ländern. Es ist ein Zuschuss für die Vorplanung. Wer außerdem profitiert.

10.08.2020 | Stand: 05:45 Uhr

Gute Neuigkeiten für die Stadt Marktoberdorf: Aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ zugunsten von Orts- und Stadtkernen und der Aufwertung des öffentlichen Raums erhält die Stadt 120. 000 Euro. Die Mittel werden eingesetzt für die Vorbereitungsarbeiten zur Umgestaltung des Marktoberdorfer Bahnhofsareals – seit Jahren ein Thema.

Partnerschaft mit Wirtschaft

„Mit den ,Lebendigen Zentren‘ sollen Stadt- und Ortsteilzentren bewahrt und zu lebendigen und attraktiven Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur entwickelt werden“, sagen Landtagsabgeordnete Angelika Schorer und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) zu dem Förderprogramm. Vor allem gehe es dabei um städtebauliche Maßnahmen in Innenstädten und Ortszentren, die durch Funktionsverluste, Gebäudeleerstände oder „abnehmende Nutzungsintensitäten“ bedroht seien. Bei dem Programm setze man auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Bürgern und öffentlicher Hand sowie auf Projekte, die dem Klimaschutz zugutekommen.

Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl (Freie Wähler) hebt die Bedeutung des Förderprogramms für die Stadt Marktoberdorf hervor. „Ich freue mich sehr darüber, weil auch Marktoberdorf vor einer großen Herausforderung steht. Die Belebung von Innenstädten ist überall ein Dauerthema. Überall wird gegen Gebäudeleerstände und abnehmender Nutzungsvielfalt angekämpft“, sagt Pohl.

Insgesamt 29 Kommunen profitieren

Als zweite Kommune im Ostallgäu wird heuer die Stadt Füssen mit Fördergeldern in Höhe von 852. 000 Euro aus dem Programm von Bund und Freistaat unterstützt, und auch die Stadt Kaufbeuren erhält 690. 000 Euro. Schwabenweit werden laut Stracke, Pohl und Schorer 29 Kommunen mit insgesamt fast 9,1 Millionen Euro bedacht.

Bayernweit stehen im Programm „Lebendige Zentren 2020“ 223 bayerischen Städten und Gemeinden Fördermittel in Höhe von 79,1 Millionen Euro zur Verfügung. Zusammen mit den eigenen Investitionen der Kommunen ergibt sich nach Angaben der Abgeordneten damit ein Gesamtinvestitionsvolumen von 121 Millionen Euro.