Schutz für Marktoberdorfer

Ab Montag kostenlose FFP2-Masken in Marktoberdorf

Pflegende Angehörige  bekommen in Marktoberdorf ab Montag FFP2-Masken. Sie können gegen eine Bestätigung im Bürgerbüro abgeholt werden.

Pflegende Angehörige bekommen in Marktoberdorf ab Montag FFP2-Masken. Sie können gegen eine Bestätigung im Bürgerbüro abgeholt werden.

Bild: Content Netzwerk 23 stock adobe.com

Pflegende Angehörige bekommen in Marktoberdorf ab Montag FFP2-Masken. Sie können gegen eine Bestätigung im Bürgerbüro abgeholt werden.

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Schutz für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, die sie betreuen. Ausgabe im Bürgerbüro in Marktoberdorf. Was zu beachten ist.
23.01.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Marktoberdorf Eine Million FFP2-Masken lässt der Freistaat an pflegende Angehörige verteilen. Auch die Stadt Marktoberdorf hat einen Teil davon erhalten. Sie können ab Montag, 25. Januar, kostenlos im Bürgerservice des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.

Die Schutzmasken wurden vom THW an die Landkreise und von dort an die Städte und Gemeinden verteilt. Welche Kommune wie viele Masken erhält, ist nach Mitteilung der Stadtverwaltung abhängig von der Einwohnerzahl. Marktoberdorf hat insgesamt 1432 FFP2-Masken aus diesem Kontingent bekommen.

Ausgegeben werden jeweils drei Schutzmasken an die Hauptpflegeperson. Diese muss sich bei der Abholung durch Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades des Pflegebedürftigen ausweisen.

Grund der Abgabe kostenloser Masken ist, dass die Corona-Pandemie vor allem die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen bedroht, schreibt der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Sie möglichst gut zu schützen und das Gesundheitssystem stabil zu halten, fordere derzeit die ganze Gesellschaft stark heraus. Zu den Menschen, auf die das besonders zutreffe, gehörten die vielen pflegenden Angehörigen in Bayern. „Ohne deren Einsatz wäre die Versorgung der etwa 380 000 zu Hause lebenden pflegebedürftigen Menschen nicht zu bewältigen.“

Die noch einmal verschärften Hygienevorschriften haben auch Auswirkungen auf den Besuch des Marktoberdorfer Wochenmarkts. Besucher über 15 Jahren müssen eine FFP2-Maske tragen. Kinder zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag brauchen eine Mund-Nasen-Bedeckung. Von dieser Pflicht ausgenommen sind laut Stadtverwaltung Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die glaubhaft machen können, dass das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf Grund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Zudem ist zum Zweck der Identifikation oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung das Abnehmen erlaubt.

Auch die Stadtverwaltung selbst ging in Sachen Wahrung der Gesundheit noch einen Schritt weiter. Über 2000 Masken wurden dieser Tage verteilt. Angesichts der Pandemie erhielt jeder städtische Mitarbeiter je fünf FFP2-Masken als Grundausstattung. Das Personal in den Kindertagesstätten bekam bunte OP-Masken, „die sehen hübscher und kinderfreundlicher aus“, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Er sieht diese Aktion als einen wichtigen Teil der Fürsorgepflicht für das Personal. Weitere Masken sollen folgen, kündigte Hell an. (af)