Ostallgäu

Abgeordneter sagt: „Positives Signal für Bahnhalt in Aitrang“

Noch fahren die Züge am Bahnhof Aitrang vorbei. Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl will jedoch erreichen, dass sie dort halten. Nach einem Brief aus dem Verkehrsministerium ist er zuversichtlich.

Noch fahren die Züge am Bahnhof Aitrang vorbei. Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl will jedoch erreichen, dass sie dort halten. Nach einem Brief aus dem Verkehrsministerium ist er zuversichtlich.

Bild: Heinz Budjarek

Noch fahren die Züge am Bahnhof Aitrang vorbei. Landtagsabgeordneter Bernhard Pohl will jedoch erreichen, dass sie dort halten. Nach einem Brief aus dem Verkehrsministerium ist er zuversichtlich.

Bild: Heinz Budjarek

Bernhard Pohl (Freie Wähler) hat Post aus dem bayerischen Verkehrsministerium erhalten. Er will mit Bürgermeister Hailand gemeinsam voran. Welches der nächste Schritt ist.

28.08.2020 | Stand: 13:48 Uhr

„Das ist ein positives Signal aus dem Ministerium“: Zu diesem Urteil kommt der Ostallgäuer Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler), nachdem er das Antwortschreiben der Bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) zur Einrichtung eines neuen Bahnhalts in Aitrang gelesen hatte. „Die Ministerin lässt in ihrem Schreiben viel Sympathie für eine Anbindung von Aitrang an das Streckennetz der Bahn erkennen. Noch nie hat sich ein Verkehrsminister zu diesem Projekt so positiv geäußert wie jetzt“.

Bahn soll attraktiver werden

Für die Ministerin sei die Erschließung neuer Halte ein sehr wichtiges Anliegen. Nur ließen sich mehr Menschen auf die Schiene und in die Züge bringen und damit eine noch attraktivere Bahn erreichen, heißt es in ihrem Schreiben an den Abgeordneten. Schreyer weist zudem darauf hin, dass heuer die Inbetriebnahme des 70. neuen Haltepunkts im bayerischen Bahnnetz ansteht. In einer Untersuchung zur Ausweitung des Stunden-Takts habe die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die stündliche Bedienung der Regionalbahnstrecke Buchloe in Richtung Kempten als positiv bewertet, sagt Pohl.

„Eine wichtige Hürde haben wir genommen, weil sich die Bahn auf einen Stundentakt festgelegt hat. Jetzt müssen wir allerdings noch deutlich herausarbeiten, warum gerad Aitrang besonders dringend auf den Bahnhalt angewiesen ist. Da müssen wir noch weitere Überzeugungsarbeit leisten“, betont der Politiker.

Ministerin will einhelliges Votum aus Region

Die Ministerin wünscht sich möglichst einhelliges Votum aus der Region. Dafür will Bernhard Pohl nun die Kräfte mobilisieren. „Ich habe Bürgermeister Michael Hailand in einer ersten Reaktion auf das Schreiben vorgeschlagen, beim Vorsitzenden des Regionalen Planungsverbandes, Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse, vorstellig zu werden und für das Projekt zu werben. Wenn wir von dieser Seite Unterstützung erhalten, stärkt das unsere Position. Das können wir gut gebrauchen, geht die Sache doch nun in die finale Entscheidungsphase“, zeigt der Abgeordnete die weitere Marschroute auf.