Aitrang

Aitranger wollen die alte Dorflinde erhalten

Die aitranger wollen ihre alte dorflinde erhalten. Nun soll erneut ihr Zustand überprüft werden.

Die aitranger wollen ihre alte dorflinde erhalten. Nun soll erneut ihr Zustand überprüft werden.

Bild: Gemeinde Aitrang

Die aitranger wollen ihre alte dorflinde erhalten. Nun soll erneut ihr Zustand überprüft werden.

Bild: Gemeinde Aitrang

Gemeinderat will gegen Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde vorgehen. Was weitere Gutachten zum ustand des Baumes beweisen sollen.
13.07.2021 | Stand: 12:03 Uhr

Abgelehnt hat die Untere Naturschutzbehörde eine erneute Aufnahme der Friedenslinde in der Aitranger Dorfmitte als Naturschutzdenkmal. Darüber informierte Bürgermeister Michael Hailand den Gemeinderat. Die Behörde habe mitgeteilt, dass aus fachlicher Sicht eine erneute Unterschutzstellung nicht zu befürworten sei. Die Linde könne mit ihrer fortschreitenden Zersetzung nicht langfristig erhalten werden. Es sei davon auszugehen, dass sich auch der Naturschutzbeirat dieser Meinung anschließen werde. Der Gemeinde wurde empfohlen, ein neues Gutachten bei einer Fachfirma in Auftrag zu geben zur Prüfung der Bruch- und Standsicherheit.

Geprüft werden soll auch, ob die Linde durch weitere Pflegemaßnahmen erhalten werden kann oder ob sie zur Herstellung der Verkehrssicherheit gefällt werden sollte. Einig waren sich die Räte, dass die Linde auf jeden Fall erhalten werden soll. Sie sehe nach wie vor gesund aus. Bürgermeister Hailand soll entsprechend gegen die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde vorgehen und auch einige Angebote für ein Gutachten – wie von der Behörde empfohlen – einholen.

  • Laut Bürgermeister sollen die aus der Bevölkerung eingegangenen Vorschläge zur Aufwertung des Mühlbachareals nun durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Bürgern und Gemeinderäten, weiter geplant und zu einem Konzept zusammengefasst werden. Dieses soll dann beim Amt für Ländliche Entwicklung Schwaben für eine Projektförderung eingereicht werden. Personen, die in dieser Arbeitsgruppe mitarbeiten wollen, können sich bei der Gemeinde melden.
  • Nachdem sich die Gemeinde Aitrang an der gGmbH Volkshochschule Ostallgäu Mitte beteiligt, soll auch das Kursangebot vor Ort weiter ausgebaut werden. Die Gemeinde bittet deshalb um Vorschläge für Themen. Gesucht werden auch Referenten und ein VHS-Ansprechpartner in Aitrang.
  • Aus steuerrechtlichen Gründen wurde das Ziel der gemeinsamen Nachbarschaftshilfe Aitrang-Ruderatshofen genauer definiert. Bereits beschlossen worden war vom Gemeinderat Aitrang eine Zweckvereinbarung zwischen den beiden Gemeinden. Laut Hailand wurde nun eine Änderung aus dem Gemeinderat Ruderatshofen angeregt. Zudem wurde eine Bestimmung zum Wirksamwerden eingefügt. Der geänderten Fassung der Zweckvereinbarung stimmten nun die Aitranger Räte mehrheitlich zu. (id)