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Bäuerliche Gesellschaft

Als bei Obergünzburg noch Hexen gejagt wurden

Auch im Allgäu gab es Hexenverbrennungen. Der neue Geschichtsfreund, eine jährliche Publikation des Heimatvereins Kempten, widmet einen Artikel der Hexenverfolgung in Heißen in der Gemeinde Obergünzburg.

Auch im Allgäu gab es Hexenverbrennungen. Der neue Geschichtsfreund, eine jährliche Publikation des Heimatvereins Kempten, widmet einen Artikel der Hexenverfolgung in Heißen in der Gemeinde Obergünzburg.

Bild: picture alliance / dpa (Symbolfoto)

Auch im Allgäu gab es Hexenverbrennungen. Der neue Geschichtsfreund, eine jährliche Publikation des Heimatvereins Kempten, widmet einen Artikel der Hexenverfolgung in Heißen in der Gemeinde Obergünzburg.

Bild: picture alliance / dpa (Symbolfoto)

Ein Streit im Ostallgäu hätte schlimm enden können. Es geht um eine vermeintliche Hexe bei Obergünzburg. Das steht über den Gerichtsfall von 1549 geschrieben.
12.01.2022 | Stand: 15:52 Uhr

Wolfgang Petz macht es spannend. Von „Aufsehen erregenden Vorfällen“ spricht der Kemptener Historiker am Beginn eines Aufsatzes, der sich mit Ereignissen im Ostallgäuer Weiler Heißen bei Ebersbach beschäftigt, der ein paar Kilometer nordöstlich von Obergünzburg liegt und zum Fürststift Kempten gehörte. Petz, der sich wiederholt und fundiert mit der Hexenverfolgung beschäftigte, erzählt und analysiert im neuen Geschichtsfreund, eine jährliche Publikation des Heimatvereins Kempten, unter dem Titel „Unholdenwerk und Hexenbanner“ einen Streit zwischen den bäuerlichen Bewohnern des Dörfleins im Jahr 1549.

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