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Jubiläum

Als die Filme noch vom Band liefen: Die Filmburg Marktoberdorf wird 65 Jahre alt

Monika Schubert betreibt seit 20 Jahren die Filmburg in Marktoberdorf. Das Herzstück des Programmkinos ist der Technikraum. Schubert zeigt die alte Filmrolle im Vergleich zur heutigen Festplatte, auf der die Filme geliefert werden.

Monika Schubert betreibt seit 20 Jahren die Filmburg in Marktoberdorf. Das Herzstück des Programmkinos ist der Technikraum. Schubert zeigt die alte Filmrolle im Vergleich zur heutigen Festplatte, auf der die Filme geliefert werden.

Bild: Stefanie Gronostay

Monika Schubert betreibt seit 20 Jahren die Filmburg in Marktoberdorf. Das Herzstück des Programmkinos ist der Technikraum. Schubert zeigt die alte Filmrolle im Vergleich zur heutigen Festplatte, auf der die Filme geliefert werden.

Bild: Stefanie Gronostay

Seit vielen Jahren leitet Monika Schubert die Filmburg in Marktoberdorf – obwohl sie am Anfang gar nicht wusste, wie Kinomachen überhaupt funktioniert.
15.09.2021 | Stand: 18:03 Uhr

Monika Schubert erinnert sich noch gut an den Moment, in dem sie 2001 beschloss, die Filmburg zu übernehmen. Sie saß damals allein in dem großen Filmsaal und blickte auf die dunkle Leinwand. Schon lange waren dort keine Filme mehr gelaufen – zuletzt 1997 der Untergang der Titanic. „Das Filmtheater war völlig desolat.“ Monika Schubert schüttelt beim Erzählen den Kopf. „Ein Marder ist neben mir durch die Dunkelheit gehuscht.“ Doch damals, als Monika Schubert in einem der rot gepolsterten Sessel saß, dachte sie sich: „Der Saal hat was.“ Sie sah vor ihrem inneren Auge eine große Bühne mit Theateraufführungen. Sie sah Kunst und Kultur und beschloss, der Marktoberdorfer Filmburg neues Leben einzuhauchen.

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