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Unliebsames Ende einer Fahrt

Asylbewerber steht wegen Ausflug vor Gericht

Der Ausflug an den Plansee hätte für einen Asylbewerber aus dem Ostallgäu böse Folgen haben können. Nun stand er vor Gericht.

Der Ausflug an den Plansee hätte für einen Asylbewerber aus dem Ostallgäu böse Folgen haben können. Nun stand er vor Gericht.

Bild: Ulrich Wagner

Der Ausflug an den Plansee hätte für einen Asylbewerber aus dem Ostallgäu böse Folgen haben können. Nun stand er vor Gericht.

Bild: Ulrich Wagner

Ein Freund hatte den Mann zum Baden am Plansee abgeholt. Bei der Einreise nach Deutschland gibt es an der Grenze Ärger. Was er alles aufs Spiel gesetzt hat.
04.03.2021 | Stand: 11:27 Uhr

Als ihn ein Freund im August 2020 zum Baden abholte, hätte sich ein in der Region wohnhafter Asylbewerber (34) wohl nicht vorstellen können, dass ihn der Freizeitspaß an den Rand einer Abschiebung bringen würde. Weil damals die Badeplätze im Ostallgäu überfüllt waren, steuerte sein Bekannter den Plansee bei Reutte in Tirol an. Ihm war offenbar nicht klar, dass sich sein Begleiter lediglich im Besitz einer Duldung befand und deshalb das Land nicht hätte verlassen dürfen. Der Asylbewerber selbst hatte anscheinend gar nicht bemerkt, dass man sich zeitweise im Ausland befand. Das böse Erwachen kam dann bei der Wieder-Einreise, als die beiden Männer kurz hinterm Füssener Grenztunnel von der Polizei kontrolliert wurden. Gegen den Beifahrer wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Einreise eingeleitet. Dieses endete jetzt vor dem Amtsgericht mit einem Freispruch.

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