"Bergaufland Ostallgäu"

"Aktuell brennende Themen": Diese drei Projekte sollen im Ostallgäu gefördert werden

Unter anderem soll die Tourismusakzeptanz im Ostallgäu gestärkt werden.

Unter anderem soll die Tourismusakzeptanz im Ostallgäu gestärkt werden.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolfoto)

Unter anderem soll die Tourismusakzeptanz im Ostallgäu gestärkt werden.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolfoto)

Die lokale Aktionsgruppe "Bergaufland Ostallgäu" hat die Förderung von drei Projekten befürwortet, die aktuelle Themen angehen. Es winken 480.000 Euro.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
07.12.2021 | Stand: 04:00 Uhr

Die lokale Aktionsgruppe (LAG) „Bergaufland Ostallgäu“ hat in der jüngsten Online-Sitzung die Projekte „Stärkung regionaler Identität und Tourismusakzeptanz im Erlebnisraum Schlosspark“ sowie „Nachhaltigkeit im Lebensraum Allgäu erleben“ und „Digitales Wald-Holz-Netzwerk“ vorgestellt und eine Förderung über das LEADER-Programm befürwortet.

„Die drei Projekte gehen die aktuell brennenden Themen Tourismusakzeptanz, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfungsketten an. Sie leisten somit für das Ostallgäu sowie das gesamte Allgäu einen wichtigen Beitrag zur ökologischen und ökonomischen Weiterentwicklung“, sagte der zweite Vorsitzende des Vereins, Robert Frei.

"Bergaufland Ostallgäu": Akzeptanz des Tourismus im Ostallgäu

Das Einzelprojekt zur Identität und Tourismusakzeptanz des Landkreises Ostallgäu trage dazu bei, der einheimischen Bevölkerung, Betrieben und Gästen die Besonderheiten, die hohe Attraktivität und Lebensqualität des Ostallgäu beziehungsweise des Erlebnisraums Schlosspark zu vermitteln.

Das Kooperationsprojekt zur Nachhaltigkeit der Allgäu GmbH entstand aus dem bereits durchgeführten Projekt „Umweltbildung und naturnaher Tourismus“. Hier soll unter anderem die Balance von Ökologie, Ökonomie und Sozialem für Einheimische und Gäste erlebbar gemacht werden. Das Kooperationsprojekt „Digitales Wald-Holz-Netzwerk“ des Vereins Holzforum Allgäu hat die digitale Zusammenführung der regionalen Akteure und Unternehmer zum Ziel, um dadurch eine Versorgungssicherheit in der Branche zu gewährleisten.

480.000 Euro stehen den Projekten zur Verfügung

Falls die Förderung durch LEADER bewilligt wird, stünden den Projekten insgesamt über 480.000 Euro zur Verfügung. Die beiden Kooperationsprojekte werden in Zusammenarbeit mit den Lokalen Aktionsgruppen Regionalentwicklung Oberallgäu, Kneippland Unterallgäu und Westallgäu-Bayerischer Bodensee durchgeführt. (Lesen Sie auch: Selbsttest: Wie jung ist die Kneippkur?)

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Insbesondere durch Kooperationsprojekte würden zentrale Kernelemente von LEADER verankert, sagte Veronika Hämmerle, LEADER-Koordinatorin am zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kempten. „Die allgäuweite Bildung von Netzwerken stärken nicht nur das Ostallgäu, sondern die gesamte Region.“

Weitere innovative Projekte können 2022 im Rahmen der LEADER-Förderung umgesetzt werden. Entsprechende Projektideen sollten so bald wie möglich über die Geschäftsstelle des Vereins eingereicht werden. Die Geschäftsstelle des „Bergaufland Ostallgäu“ steht hierfür beratend und unterstützend zur Verfügung und ist per E-Mail an info@bergaufland-ostallgaeu.de erreichbar.