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Hunderte Bäume kaputt

Biber sorgen für Ärger im Ostallgäu: Ist Abschuss eine Lösung?

Biber Schaden Wald

Auf der Fläche nahe der Wertach würde heute ohne den Biber ein geschlossener Jungwald stehen, sagt Josef Driendl aus Eschenau.

Bild: Heinz Budjarek

Auf der Fläche nahe der Wertach würde heute ohne den Biber ein geschlossener Jungwald stehen, sagt Josef Driendl aus Eschenau.

Bild: Heinz Budjarek

Die Tiere verursachen teils beträchtliche Schäden im Ostallgäu. Bauernverband fordert Bejagung der Nager. Warum das laut Experten nicht zielführend ist.
18.05.2021 | Stand: 16:39 Uhr

Josef Driendl ist sauer. Im Jahr 2014 hatte er auf seinem Grund in Eschenau bei Oberthingau 400 Fichten gepflanzt. Das Waldstück dort reicht an die Wertach heran. Und ein Biber bediente sich im Jungwald. Von den 400 Bäumchen sind 340 kaputt, sagt Driendl. Noch schlimmer steht es um die Pflanzung vom Jahr zuvor: Totalausfall, 500 Bäume. Den Schaden schätzt Driendl auf rund 3000 Euro. Doch Driendl ärgert sich nicht nur über den finanziellen Verlust. „Es geht ja um die Natur. Die Bäume sollen wachsen. Dafür steckt man jede Menge Arbeit und Freizeit rein. Und dann macht der Biber alles zunichte.“

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