Wald

Blackout: Wald sieht sich für den Fall der Fälle gut gerüstet

Die Gemeinde Wald sieht sich für die Gefahr eines möglichen Blackouts gut gerüstet.

Die Gemeinde Wald sieht sich für die Gefahr eines möglichen Blackouts gut gerüstet.

Bild: Imago, Wolfgang Maria Weber (Symbolbild)

Die Gemeinde Wald sieht sich für die Gefahr eines möglichen Blackouts gut gerüstet.

Bild: Imago, Wolfgang Maria Weber (Symbolbild)

Die Ostallgäuer Gemeinde Wald sieht sich für einen etwaigen Stromausfall gut vorbereitet – nicht zuletzt dank der Arbeit eines speziellen Krisenteams.
24.11.2022 | Stand: 06:37 Uhr

Fast im Schnelldurchgang verlief die jüngste Sitzung des Gemeinderates in Wald. Hauptthema war die Gefahr eines längeren Stromausfalls oder „Blackouts“. Was in der Sitzung wenigen Worten beschrieben wurde, war im Vorfeld mit einer längeren Planung und Überarbeitung in den Gemeinden und Städten verbunden. So auch in Wald, wo Bürgermeisterin Johanna Purschke über den aktuellen Stand des Krisenteams informierte. Die Gemeinde sei gut aufgestellt, sagte sie.

Auch die Notstromaggregate wurden geprüft und getestet

Ob der Wasserbeschaffungsverband, Feuerwehr, Rettungsdienst, Gemeinde, Dorfladen oder Bank: Sie alle seien vorbereitet, obwohl jeder hoffe, dass der „Ernstfall“ nicht eintritt. „Die Notstromaggregate wurden alle getestet und geprüft“, bescheinigte Purschke, „es ist alles bestens organisiert“. Nachgedacht werde über eine größere Lagerung für Treibstoff. „Bei Bedarf erfolgt auch die Verteilung eines Merkblattes mit den wichtigsten Informationen.“ So wisse die Bevölkerung, was zu tun sei und alles laufe strukturiert ab.

Die Wasserversorgung in Wald und Ortsteilen sei gewährleistet, hieß es

Die Funkgeräte und die Reichweite überprüfen werde eine Aufgabe für die Feuerwehr. „Im Notfall, macht der Digitalfunk wahrscheinlich Probleme“, sagt Gemeinderatsmitglied Peter Enzensperger. Die analogen Geräte hingegen würden bis nach Kaufbeuren gehen. Die Wasserversorgung in Wald, aber vor allem in Bergers und Herings, sei gewährleistet, so die einhellige Meinung. Im Gemeinderat gab es noch den Wunsch, einen Defibrillator in einem Feuerwehrauto vorzuhalten. (Lesen Sie auch: Interview mit Experten für Katastrophen. Blackouts und andere Zusammenbrüche: Wie wird der Katastrophenschutz besser, Herr Häusler?)