Marktoberdorf

Brigitte Schröder bleibt Vorsitzende der Freien Wähler im Kreistag

Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf an der Schwabenstraße, früher stand dort das Distirkts-Krankenhaus Mart Oberdorf

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Ostallgäu hat ihre Führungsspitze neu gewählt.

Bild: Hein Budjarek (Symbolfoto)

Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Ostallgäu hat ihre Führungsspitze neu gewählt.

Bild: Hein Budjarek (Symbolfoto)

An der Spitze der Freien Wähler Ostallgäu  stehen im Kreistag zwei Bekannte. Ein Gesicht ist jedoch neu.

15.06.2020 | Stand: 12:15 Uhr

Die Freien Wähler im Ostallgäuer Kreistag haben Brigitte Schröder erneut zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Erster Stellvertreter bleibt der Ruderatshofener Bürgermeister Johann Stich. Neuer zweiter Stellvertreter ist Michael Eichinger.

Die Fraktion der Freien Wähler Ostallgäu (FWO) hat mit Michael Eichinger und Matthias Fack zwei neue Mitglieder begrüßt, insgesamt kommen die Freien Wähler auf elf Mandate im Kreistag. Zum Gremium zählen Bürgermeister, Landwirte, Selbstständige sowie Berufstätige aus der Wirtschaft und dem sozialen Bereich.

Für die neue Legislaturperiode wurden viele Themen im Bereich Infrastruktur angesprochen – wie der Ausbau von Radwegen, Digitalisierung in den Schulen, Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs, Stärkung der Kommunen, Verbesserung des Pflegeangebotes im Landkreis. Diese Themen wollen die Freien Wähler in der neuen Periode aktiv angehen, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Großen Wert werde auf Entwicklungsmöglichkeiten von Industrie, Gewerbe und Handwerk gelegt, um Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Angebote für Senioren und Jugendliche müssten ebenfalls verbessert werden, so die einhellige Meinung in der Fraktion. Unterstützung sollen zudem Gastgewerbe, Tourismus und die Landwirtschaft erfahren.

Brigitte Schröder hat deutlich herausgestellt, dass sich die Freien Wähler im Landkreis ausschließlich auf Sachpolitik konzentrieren werden und Fraktionszwang damit ausgeschlossen ist. Jeder in der Fraktion könne frei seine Meinung äußern und entsprechend abstimmen. Das bezeichnete sie auch als Demokratieverständnis der Freien Wähler und Basis für Landkreispolitik.