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AGCO/Fendt-Chef im Interview

Fendt produziert nach "erpresserischem" Hacker-Angriff mit Vollgas

Nach Hacker-Angriff und Produktionsstopp laufen die Bänder bei AGCO/Fendt wieder.

Nach Hacker-Angriff und Produktionsstopp laufen die Bänder bei AGCO/Fendt wieder.

Bild: Ralf Lienert, AGCO/Fendt

Nach Hacker-Angriff und Produktionsstopp laufen die Bänder bei AGCO/Fendt wieder.

Bild: Ralf Lienert, AGCO/Fendt

Die Bänder laufen bei Fendt in Marktoberdorf wieder mit voller Auslastung. Es gibt neue Vermutungen, woher die Attacke kam, und Erkenntnisse zum Datendiebstahl.
25.05.2022 | Stand: 06:15 Uhr

Nach dem gravierenden Hacker-Angriff läuft die Fertigung beim Landtechnikhersteller AGCO/Fendt in Marktoberdorf wieder nahezu reibungslos. „Wir haben ab Tag eins nach dem Anlaufen der Bänder stabil durchproduziert“, sagte Fendt-Chef Christoph Gröblinghoff im Gespräch mit unserer Redaktion. Etwa 800 Traktoren konnten wegen des durch die Hacker verschuldeten Produktionsstopps nicht gebaut werden. Im Unternehmen werden Gröblinghoff zufolge daher nun „Aufholszenarien“ diskutiert. Wie berichtet, hatten Unbekannte am 5. Mai den amerikanischen Fendt-Mutterkonzern AGCO mit einer Erpressersoftware attackiert. In der Folge waren alle AGCO-Werke weltweit lahmgelegt. (Lesen Sie auch: Hacker-Angriff auf Fendt in Marktoberdorf: "Geschäftsbetrieb für mehrere Tage beeinträchtigt")