Corona zwingt zur Absage

Das Gauschießen in Leuterschach fällt nun endgültig aus

Der Umzug (hier ein Foto von 2016 in Ebersbach) ist immer der gesellschaftliche Höhepunkt des Gauschützenfestes.

Der Umzug (hier ein Foto von 2016 in Ebersbach) ist immer der gesellschaftliche Höhepunkt des Gauschützenfestes.

Bild: Heidi Sanz (Archiv)

Der Umzug (hier ein Foto von 2016 in Ebersbach) ist immer der gesellschaftliche Höhepunkt des Gauschützenfestes.

Bild: Heidi Sanz (Archiv)

Tausende Teilnehmer und Zuschauer wollten im Juni feiern. Der Verschiebung folgt das Aus. Was das für die ausrichtenden Magnusschützen Leuterschach bedeutet.
14.02.2021 | Stand: 06:15 Uhr

Das 57. Gauschießen des Schützengaus Kaufbeuren-Marktoberdorf fällt aus. Darauf haben sich der Gau und der austragende Verein, die Magnusschützen Leuterschach, geeinigt.

Eigentlich hätte das Gauschützenfest bereits im Juni vergangenen Jahres stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde es in den Juni dieses Jahres verschoben. Sogar die exakten Termine standen fest. „Jedoch hält die Pandemie weiterhin an. Deshalb hat der Festausschuss nun einstimmig beschlossen, das Gauschießen endgültig abzusagen“, heißt es seitens der Magnusschützen. Es gebe derzeit keine Planungssicherheit und deshalb komme auf den Verein ein nicht kalkulierbares Risiko zu. „Dieses Risiko mit den verbundenen Kosten wollen wir nicht eingehen.“

In unzähligen Sitzungen hat der Festausschuss geplant

Die Leuterschacher bedauern den am Ende doch unumgänglichen Schritt: „Schade, dass nun alle Vorbereitungen und Mühen vergebens waren.“ In unzähligen Sitzungen wurde über vier Jahre – die erste Sitzung für dieses Großereignis war im Juni 2017 – geplant. „Der gesamte Festausschuss hat sehr viel Energie und Herzblut in das Fest investiert.“ Die Leuterschacher waren bereits im vergangenen Jahr so gut wie startklar. Die Vorbereitung war zu 90 Prozent abgeschlossen. Nun sollen alle Unterlagen für die Zukunft archiviert werden: „Wer weiß, ob und wann wieder ein Fest stattfinden kann.“