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Exkursion

Der streng geschützten Bachmuschel in Marktoberdorf auf der Spur

Die Schale der Bachmuschel wird zehn Zentimeter lang.

Der Bachmuschel im Marktoberdorfer Umland auf der Spur waren die Stadtrats-Grünen: Jörg Schneider und Georg Martin (rechts) sowie Dr. Anne-Dore Fritzsche und Christian Vavra (links). Geführt wurden sie bei der Exkursion von dem ehrenamtlichen Naturschützer Gerd Northemann.

Bild: Heiko Wolf

Der Bachmuschel im Marktoberdorfer Umland auf der Spur waren die Stadtrats-Grünen: Jörg Schneider und Georg Martin (rechts) sowie Dr. Anne-Dore Fritzsche und Christian Vavra (links). Geführt wurden sie bei der Exkursion von dem ehrenamtlichen Naturschützer Gerd Northemann.

Bild: Heiko Wolf

Was ist das überhaupt für ein Tier, das am Ettwieser Weiher so für Aufregung sorgt? Wir haben uns bei einem Grünen-Ortstermin eingeklinkt, um mehr zu erfahren.

10.06.2020 | Stand: 18:34 Uhr

„Die Bachmuschel ist ja eine richtige Prinzessin!“ ruft Grünen-Stadträtin Dr. Anne-Dore Fritzsche spontan, als sie erfährt, wie empfindlich das streng geschützte Weichtier ist. Die Sedimente in „ihrem“ Bach sollen kieshaltig sein, aber nicht zu schlammig, die Fließgeschwindigkeit muss ebenso stimmen wie das Gefälle, das Wasser darf laut Gerd Northemann vom Bund Naturschutz (BN) nicht zu warm und nicht zu kalt sein. „Auch der Reichenbach in Rieder, an den ich in dem Zusammenhang schon mal gedacht habe, ist zu kalt“, meint er.

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