Essen vom schuleigenen Acker

Die Marktoberdorfer Don-Bosco-Schüler betreiben jetzt eine "GemüseAckerdemie": Was dahinter steckt

Wieviel Spaß es machen kann, Unkraut zu jäten, erleben derzeit wieder die Mädchen und Buben der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule, die sich an der "GemüseAckerdemie" beteiligen. Solche Programme gibt es an der Don-Bosco-Schule immer wieder, wie dieses Archivfoto vom Projekt Junior-Landschaftspfleger mit Gemüsegärtner Daniel Oettermann in Aitrang zeigt.

Wieviel Spaß es machen kann, Unkraut zu jäten, erleben derzeit wieder die Mädchen und Buben der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule, die sich an der "GemüseAckerdemie" beteiligen. Solche Programme gibt es an der Don-Bosco-Schule immer wieder, wie dieses Archivfoto vom Projekt Junior-Landschaftspfleger mit Gemüsegärtner Daniel Oettermann in Aitrang zeigt.

Bild: AOK

Wieviel Spaß es machen kann, Unkraut zu jäten, erleben derzeit wieder die Mädchen und Buben der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule, die sich an der "GemüseAckerdemie" beteiligen. Solche Programme gibt es an der Don-Bosco-Schule immer wieder, wie dieses Archivfoto vom Projekt Junior-Landschaftspfleger mit Gemüsegärtner Daniel Oettermann in Aitrang zeigt.

Bild: AOK

Vom Schul-Acker frisch auf den Tisch: Die Don-Bosco-Schüler der „GemüseAckerdemie“ sind eifrig am Säen, Jäten und Ernten. Was ihnen das fürs Leben bringen kann.
01.07.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Säen, pflanzen, jäten und ernten – so verbringen jetzt viele Kinder der Don-Bosco-Schule Marktoberdorf einen Teil ihrer Unterrichtszeit. Das Programm „GemüseAckerdemie“ macht es möglich: Die Schülerinnen und Schüler bewirtschaften ihr eigenes Feld und bauen dort über 25 verschiedene Gemüsearten an. Ziel ist es, den Kindern die Themen Natur, Lebensmittel und gesunde Ernährung mit viel Praxis nahezubringen. Die AOK in Kaufbeuren unterstützt die Umsetzung des mehrfach ausgezeichneten Schulprojekts des Vereins Ackerdemia finanziell, der Schule entstehen dabei keine Kosten.

Wie die Marktoberdorfer Schüler dabei die ganze Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln kennen lernen

Die Kinder lernen so die gesamte Wertschöpfungskette der Lebensmittelproduktion kennen: Die Mädchen und Buben pflanzen, pflegen und ernten das Gemüse nicht nur, sondern vermarkten und verarbeiten es am Ende auch. „Selbstverständlich sollen die Kinder von ihrer Arbeit auch profitieren und deshalb werden die Eltern als Abnehmer des Gemüses in das Programm mit eingebunden“, erklärt Susanne Hasel, Ernährungsexpertin bei der AOK in Kaufbeuren.

Die Kinder erleben damit unmittelbar, wie schmackhaft und gesund frisches Gemüse ist. Betreut wird die Don-Bosco-Schule von Antonia Mehnert von Ackerdemia: „Wir schulen die Lehrerinnen und Lehrer intensiv und unterstützen sie über die komplette Ackersaison. Zusätzlich stellen wir umfangreiches Bildungsmaterial für den Unterricht zur Verfügung.“

Schulleiter Heiner Tischer: "Die Schüler lieben die praktischen Arbeiten direkt auf dem Acker"

„Unsere Schüler sind mit Begeisterung bei dem Projekt dabei und freuen sich besonders auf die praktischen Arbeiten direkt auf dem Acker – auch wenn es bis zur ersten Ernte ein wenig dauert“, sagt Heiner Tischer, Rektor der Don-Bosco-Schule.

Sie beteiligen sich an der "GemüseAckerdemie": Diese Mädchen und Buben der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Barbara Sepp (Dritte von links), der Initiatorin des Projekts an der Don-Bosco-Schule Lena Loock (rechts), der Referendarin Jessica Seidel (Zweite von links) sowie Verena Schäuble vom Verein Ackerdemia (links).
Sie beteiligen sich an der "GemüseAckerdemie": Diese Mädchen und Buben der Marktoberdorfer Don-Bosco-Schule zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Barbara Sepp (Dritte von links), der Initiatorin des Projekts an der Don-Bosco-Schule Lena Loock (rechts), der Referendarin Jessica Seidel (Zweite von links) sowie Verena Schäuble vom Verein Ackerdemia (links).
Bild: AOK

Die „GemüseAckerdemie“ ist ein Ernährungs- und Gesundheitsbildungsprogramm für Grund- und weiterführende Schulen der 3. bis 8. Jahrgangsstufe. Der gemeinnützige Verein Ackerdemia hat das Programm entwickelt und mittlerweile an über 100 Schulen in ganz Deutschland umgesetzt. Durch den hohen Praxisbezug und die Einbindung des Projekts in den Lehrplan werden Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie soziale Kompetenzen gefördert. Weiteres Ziel ist, dass sich die Schule als nachhaltiger und gesundheitsfördernder Lernort entwickelt. Eine interaktive Lernplattform mit vielen kreativen Anbautipps und Rezeptideen für zu Hause rundet das Bildungsprogramm ab.

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