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Dorfgemeinschaftshaus: Mit dem Großprojekt für Kraftisried geht es voran

Ut kr Abiss Grüner Baum

Im Sommer wurde der „Grüne Baum“ in Kraftisried, wie berichtet, zugunsten eines neuen Dorfgemeinschaftshauses abgerissen. Mit der Planung dafür geht es gut voran.

Bild: Archivfoto: Budjarek

Im Sommer wurde der „Grüne Baum“ in Kraftisried, wie berichtet, zugunsten eines neuen Dorfgemeinschaftshauses abgerissen. Mit der Planung dafür geht es gut voran.

Bild: Archivfoto: Budjarek

Die Planung für das Dorfgemeinschaftshaus nimmt immer konkretere Form an. Warum die Gemeinde bei dem Großprojekt aber immer wieder Kompromisse eingehen muss.
15.04.2021 | Stand: 13:28 Uhr

Das Dorfgemeinschaftshaus in Kraftisried nimmt immer konkretere Gestalt an. Der von der Kommune beauftragte Landschaftsarchitekt und Geschäftsführer der Firma Freiraum Schmid aus Obergünzburg präsentierte dem Kraftisrieder Gemeinderat nun virtuell die möglichen Außenansichten. Die derzeitige Planung weiche etwas ab von dem, was in der Genehmigung enthalten sei. So sehe man vor der Terrassenfläche eine etwas größere Grünfläche vor, als ursprünglich geplant. Zusätzlich möchte man in einer Ecke Platz für einen Pavillon finden.

(Lesen Sie dazu: Die Gemeinde Kraftisried investiert kräftig)

Kraftisrieder Bürgermeister: Entscheidend ist die Lage mitten im Dorf

Wegen der Hanglage, aber auch des begrenzten Platzes in der Dorfmitte am Gelände des früheren Gasthauses Grüner Baum machte Bürgermeister Michael Abel klar: Der Platzbedarf zwinge zwischen Gebäudefläche, Frei- und Grünraum und Parkplatzbedarf immer wieder zu Kompromissen. Aber man habe sich ja bewusst für die Lage mitten im Dorf ausgesprochen.

So zeigte auch die kurze Diskussion über die Gestaltung des Zugangs von Norden in die Räume der Gemeindekanzlei auf: Eine Zugangstreppe würde den Eingang optisch freundlicher gestalten. Dafür müsste aber einer der knappen Parkplätze geopfert werden.

Die Außenanlagen machen den Gemeinderäten keine Sorgen

Keinen großen Anlass zu Diskussionen hingegen gab die Aufstellung der geschätzten Kosten im Bereich der Außenanlagen. So veranschlagte der Landschaftsarchitekt netto rund 206 000 Euro, darunter 109 000 Euro für befestigte Flächen, 39 000 Euro für Einbauten in Außenanlagen, 38 000 Euro für Baukonstruktion in Außenanlagen sowie 12 000 für Pflanz- und Saatflächen. Nun werde aktuell der Bauzeitenplan erstellt, fasste Abel den Fortgang des Projekts zusammen.

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