Obergünzburg/Ottobeuren

Eigene Homepage fürs Günztal-Weiderind

Der Weiderindhof Dorn in Obergünzburg ist neben anderen Günztal-Weiderind-Betrieben mit vielen Infos und Geschichten jetzt im Internet zu finden.

Der Weiderindhof Dorn in Obergünzburg ist neben anderen Günztal-Weiderind-Betrieben mit vielen Infos und Geschichten jetzt im Internet zu finden.

Bild: Foto: Manfred Gürtler

Der Weiderindhof Dorn in Obergünzburg ist neben anderen Günztal-Weiderind-Betrieben mit vielen Infos und Geschichten jetzt im Internet zu finden.

Bild: Foto: Manfred Gürtler

Stiftung Kulturlandschaft Günztal will regionale Vermarktung stärken. Werbung mit Porträts beteiligter Landwirte und Aufklärung über die Tierhaltung.

28.07.2020 | Stand: 17:58 Uhr

Mit dem Projekt „Günztal Weiderind“ setzt sich die Stiftung „Kulturlandschaft Günztal“ mit Sitz in Ottobeuren seit 2008 für eine naturschutzorientierte Landwirtschaft in Form einer naturnahen Weidewirtschaft ein. Nun sind die vierbeinigen Landschaftspfleger „Adelheid“, „Mira“ und Co. auch mit eigener Homepage im Internet zu finden – und ebenso persönliche Porträts der Landwirte und Landwirtinnen der Günztal-Weiderind-Betriebe.

Der Internet-Beitrag wurde von der Firma Fabrique D’Images aus Kempten gespendet. Auf der neuen Internetseite sind nun viele Hintergrund-Informationen rund um das Weiderind-Projekt und über die teilnehmenden Höfe zu finden. Bei einem virtuellen Besuch bekommt man beispielsweise einen Einblick in die Geschichten und Motivationen der Beteiligten. Auch über Vorteile der Weidehaltung, die Bedingungen, unter denen die Tiere bei den Betrieben aufwachsen und die weitere Verarbeitung wird informiert.

Direkt mit Höfen Kontakt aufnehmen

Über die neue Seite besteht überdies die Möglichkeit, direkt mit den einzelnen Weiderind-Höfen in Kontakt zu treten und sich über verfügbare Produkte – von Rinderrohschinken bis Salami – und bevorstehende Schlachttermine informieren zu lassen.

Für alle, die das Allgäuer Original Braunvieh in natura sehen wollen, gibt es folgenden Tipp: Wie jedes Jahr sind die Tiere auf ihren Sommerweiden im Günztal anzutreffen, etwa am Fahrradweg zwischen Ottobeuren und Hawangen oder am Günztal-Radweg zwischen Ronsberg und Obergünzburg.

Neben dem Weiderind-Projekt setzt sich die Günztal-Stiftung, wie berichtet, seit nunmehr 20 Jahren dafür ein, der bedrohten Natur an der Günz – vom Allgäu bis zur Donau – mehr Raum zu geben und ihre Artenvielfalt zu schützen. Konkret werden entlang der Günz neue Biotope geschaffen und miteinander verbunden.