Pünktlich zum ersten Advent

Eine Zeitreise durch Marktoberdorf: Der nächste Alt-Oberdorfer Kalender erscheint

Der Monat Juni im „Alt-Oberdorfer Kalender“ zeigt dieses Bild: Im Jahr 1922 hat die Marktoberdorfer Feuerwehr ihr erstes Feuerwehrauto bekommen und daher auf einem Gruppenbild posiert.

Der Monat Juni im „Alt-Oberdorfer Kalender“ zeigt dieses Bild: Im Jahr 1922 hat die Marktoberdorfer Feuerwehr ihr erstes Feuerwehrauto bekommen und daher auf einem Gruppenbild posiert.

Bild: Repro: Peter Herbst

Der Monat Juni im „Alt-Oberdorfer Kalender“ zeigt dieses Bild: Im Jahr 1922 hat die Marktoberdorfer Feuerwehr ihr erstes Feuerwehrauto bekommen und daher auf einem Gruppenbild posiert.

Bild: Repro: Peter Herbst

Auch für 2022 gibt es den Alt-Oberdorfer Kalender mit zwölf Fotoschätzen aus dem Archiv. Zwei Bauwerke waren Herausgeber Peter Herbst heuer besonders wichtig.
26.11.2021 | Stand: 12:37 Uhr

Zum zwölften Mal gibt es heuer den „Alt-Oberdorfer Kalender“ mit Fotoschätzen aus dem Archiv vom Fotohaus Hotter. Aus den zigtausenden Bildern von Marktoberdorf, die dort teilweise noch als antiquarische Glasnegative lagern, wählte Fotografenmeister und Herausgeber Peter Herbst wieder zwölf verschiedene Motive aus. Die Fotos in der neuen Ausgabe stammen aus den Jahren zwischen 1892 und 1974.

Der Fotografenmeister sagt: "Es ist faszinierend, wie sich Marktoberdorf im Laufe der Zeit verändert hat"

„Es ist faszinierend, wie die Stadt Marktoberdorf sich im Laufe der Zeit verändert hat“, sagt Herbst. Die meisten jungen Menschen würden nur den „Ist-Zustand“ der Stadt kennen und Ältere vergessen schnell, wie Marktoberdorf früher einmal aussah. Der „Alt-Oberdorfer Kalender“ rufe diese Bilder wieder ins Gedächtnis.

Als 1922 das erste Feuerwehrauto angeschafft wurde, posierten die Feuerwehrler auf den wackligen Leitern

Besonders ist laut Herbst das Bild des Monats Juni. Es zeigt ein Gruppenfoto der Marktoberdorfer Feuerwehr in der Poststraße im Jahr 1922. Damals sei das erste Feuerwehrauto angeschafft worden. Spannend finde er vor allem die Leitern, auf denen einige Feuerwehrmänner posieren. „Das ist eine ganz schön wackelige Angelegenheit.“

Peter Herbst und der Alt-Oberdorfer Kalender.
Peter Herbst und der Alt-Oberdorfer Kalender.
Bild: Mona Boos

Besonderes Augenmerk liegt auf der Grundschule St. Martin und dem historischen Baldauf-Haus

Augenmerk legte Herbst auf zwei Bauwerke im Marktoberdorfer Stadtgebiet: Das historische Gaststättengebäude Baldauf-Haus, das gerade umgebaut werde und sich sehr stark verändere und die Grundschule St. Martin, die gerade abgerissen werde. Die beiden Gebäude sollten als Erinnerung ihren Platz im Kalender finden.

Schnell zugreifen ist angesagt: Der Marktoberdorfer Kalenders ist auf 150 Exemplare limitiert

Wie auch in den vergangenen Jahren ist die Auflage des Kalenders auf 150 Exemplare begrenzt. Sorgen, dass er auf einem Stapel Kalender sitzen bleibt, muss sich Herbst keine machen. Er werde oft und gerne zu Weihnachten verschenkt und sei sowohl bei jungen als auch bei alten Marktoberdorfern sehr beliebt.

Der „Alt-Oberdorfer Kalender 2022“ kann ab sofort im Fotohaus Hotter oder in der Buchhandlung Eselsohr bestellt werden (39,95 Euro). Die Kalenderblätter (30 x 45 cm) mit den historischen Fotos (20 x 30 cm) bestehen aus hochwertigem Fotopapier.

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