Hilfe bei Konflikten und Problemen

So möchte der Landkreis Ostallgäu Familien in Corona-Zeiten helfen

Ostallgäuer Erziehungsberatungsstellen stocken personell auf. Fachkräfte unterstützen Familien bei Konflikten und Problemen.

Ostallgäuer Erziehungsberatungsstellen stocken personell auf. Fachkräfte unterstützen Familien bei Konflikten und Problemen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand

Ostallgäuer Erziehungsberatungsstellen stocken personell auf. Fachkräfte unterstützen Familien bei Konflikten und Problemen.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand

Der Landkreis Ostallgäu stockt Erziehungsberatungsstellen im Ostallgäu personell auf. „Der Bedarf bei den Familien ist vorhanden“ - gerade in der Pandemie.
16.11.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Im Landkreis Ostallgäu gibt es zwei Erziehungsberatungsstellen, die Familien bei Konflikten und Problemen helfen. Der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Ostallgäu hat nun einstimmig beschlossen, die Beratungsstellen personell aufzustocken: Jeweils mit einer halben Stelle soll eine Fachkraft das Team vor Ort unterstützen.

Familien müssen in der Corona-Pandemie eine große Last tragen

Etwa 600 bis 700 Personen werden jährlich in Marktoberdorf mit der Außenstelle Füssen sowie in Kaufbeuren mit der Außenstelle Buchloe betreut. Seit Mitte der 70er-Jahre ist die Katholische Jugendfürsorge (KJF) Träger. „Der Bedarf bei den Familien ist vorhanden“, sagte Jugendamtsleiterin Petra Mayer. Der Bedarf sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Insbesondere zu Corona-Zeiten müssten die Familien die große Last tragen.

Umso wichtiger sei es, gerade im ländlichen Raum die Beratung flächendecken anzubieten, sagte Mayer. Dafür gibt es eine Personalkostenförderung vom Freistaat – je nach Qualifikation der Fachkraft bis zu 19 700 Euro. Der Landkreis selbst zahlt für die beiden zusätzlichen Stellen etwa 50 000 Euro im Jahr, die in den Haushalt aufgenommen wurden.

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