Neues von AGCO/Fendt

Fendt verlagert Produktion weg aus Süddeutschland - das sind die Gründe

Fendt verlagert seine Ladewagenproduktion vom Standort Waldstetten an den Standort Wolfenbüttel (Niedersachsen).

Fendt verlagert seine Ladewagenproduktion vom Standort Waldstetten an den Standort Wolfenbüttel (Niedersachsen).

Bild: AGCO/Fendt GmbH

Fendt verlagert seine Ladewagenproduktion vom Standort Waldstetten an den Standort Wolfenbüttel (Niedersachsen).

Bild: AGCO/Fendt GmbH

Wie der Fendt-Chef in Marktoberdorf ankündigt, will AGCO/Fendt seine Ladewagen künftig nicht mehr in Süddeutschland herstellen. Die Gründe dafür.
23.11.2021 | Stand: 16:15 Uhr

AGCO/Fendt verlagert die Produktion und Entwicklung der Fendt-Ladewagen ab September 2022 von Waldstetten bei Günzburg nach Wolfenbüttel in Niedersachsen. Das berichtet der Landtechnikhersteller mit Hauptsitz Marktoberdorf in einer Pressemitteilung. Wie es darin heißt, will Fendt mit der Umorganisation „langfristig sein Angebot ausbauen“. Die Verlagerung solle die „Kompetenz für Futtererntetechnik“ in Wolfenbüttel, wo Fendt schon bisher Rundballenpressen produzierte, stärken und zugleich helfen, Kosten zu sparen.

Statt in Süddeutschland nun in Niedersachsen

„Die Verlagerung soll unsere Maschinen zur Grünfutterbergung (Fendt Tigos) weiter professionalisieren“, sagt Christoph Gröblinghoff, Vorsitzender der AGCO/Fendt-Geschäftsführung. Dabei gehe es um Design und Verarbeitung. Ihm zufolge will Fendt in den nächsten Jahren sowohl in die Entwicklung der Futtererntetechnik als auch in deren Fertigung investieren.

Wie viele Mitarbeiter Fendt in Deutschland beschäftigt

Das Werk Wolfenbüttel eigne sich mit Größe und Struktur für einen solchen Kapazitätsausbau. Fendt beschäftigt in Marktoberdorf, Asbach-Bäumenheim, Feucht, Hohenmölsen, Waldstetten und Wolfenbüttel über 6.000 Mitarbeiter, davon über 4.000 in Marktoberdorf.

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