Marktrat

Friedhofswege in Unterthingau werden endlich gepflastert

Um neue Wege für den Friedhof in Unterthingau (Archivfoto) ging es jetzt im Marktgemeinderat.

Um neue Wege für den Friedhof in Unterthingau (Archivfoto) ging es jetzt im Marktgemeinderat.

Bild: Heinz Budjarek

Um neue Wege für den Friedhof in Unterthingau (Archivfoto) ging es jetzt im Marktgemeinderat.

Bild: Heinz Budjarek

Unterthingauer Marktgemeinderat beschließt Sanierung der Wege auf der Nordseite des Friedhofs. Außerdem soll ein wichtiger Geh- und Radweg sicherer werden.
19.09.2021 | Stand: 04:00 Uhr

Erneut war die Sanierung der Friedhofswege auf der Nordseite der Unterthingauer Pfarrkirche Thema im Marktrat Unterthingau. Zweiter Bürgermeister Anton Samenfink fasste die Entwicklung seit dem Ortstermin im November 2020 zusammen.

Das Pflastern der beiden Friedhofswege soll etwas mehr als 14.000 Euro kosten

Samenfink verwies darauf, dass von der Naturschutzbehörde am Landratsamt hinsichtlich des Denkmalschutzes inzwischen ein positiver Ergänzungsbescheid vorliegt. Weil befürchtet wurde, dass der Weg instabil würde, wenn man entlang der Gräber aushebe, wurde ein erweitertes Angebot eingeholt. Es beläuft sich auf rund 11.700 Euro für die Pflasterung des langen Weges und knapp 2380 Euro für den kurzen Weg (jeweils netto). Auf dieser Grundlage wurde bei der Katholischen Pfarrkirchenstiftung Sankt Nikolaus ein Zuschuss beantragt.

Die Stiftung hat inzwischen mitgeteilt, dass der Weg von der Kirche bis zum Friedhofsausgang auf der Nordseite mit 60 Prozent der Bruttokosten bezuschusst werden kann – also mit maximal 8400 Euro. Die Auszahlung kann nach Abschluss der Arbeiten von der Pfarrkirchenstiftung bei der Bischöflichen Finanzkammer beantragt werden.

Bis Ende 2022 sollen die Bauarbeiten auf dem Friedhof in Unterthingau erledigt sein

Die Bauarbeiten und das Einreichen des Zuschussantrags müssen bis Ende 2022 erfolgen. Einstimmig beschloss daraufhin der Marktrat die beiden Wege auf der Nordseite des Friedhofs zu pflastern. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, die Durchführung der Leistungen entsprechend dem vorliegenden Angebot in Auftrag zu geben.

Thema war auch ein Geh- und Radweg (Symbolfoto) entlang der Oberthingauer Straße.
Thema war auch ein Geh- und Radweg (Symbolfoto) entlang der Oberthingauer Straße.
Bild: Alexander Kaya

Was das Problem bei dem Geh- und Radweg entlang der Oberthingauer Straße ist

Im August diesen Jahres überreichte Rainer Nimtz eine Unterschriftenliste mit 52 Unterschriften für eine bauliche Veränderung am Geh- und Radweg Oberthingauer Straße, Kreuzung Paul-Röder-Straße, erinnerte Bürgermeister Bernhard Dolp. Begründung dafür war, dass durch einen fehlenden oder zu spät möglichen Blickkontakt zwischen Autofahrer und Radfahrer der vorfahrtsberechtigte Radfahrer zu Sturz kommen beziehungsweise auf das Fahrzeug prallen könnte.

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Beim Ortstermin mit Vertretern des Landratsamts, der Polizei, Rainer Nimtz und zwei weiteren Anliegern sowie Drittem Bürgermeister Johann Frank wurde festgestellt, dass die Ausfahrt von der Paul-Röder-Straße in die Oberthingauer Straße einschließlich der Lärmschutzwand den Regeln entspricht. Die erforderlichen Haltesichtweiten seien vorhanden, es bestehe kein zwingender Handlungsbedarf, berichtete Frank. Alles Weitere seien freiwillige Leistungen.

Ein Stoppschild sowie das Entfernen des Bewuchses an der Lärmschutzwand sollen helfen

Mögliche Verbesserungen seien, den eng anliegenden Bewuchs an der Lärmschutzwand regelmäßig zu entfernen, aus der Paul-Röder-Straße kommend ein Stopp- statt des Achtung Vorfahrt-Schildes anzubringen, einen Spiegel an der Oberthingauer Straße zu montieren und als Baumaßnahme den Radweg mit Markierung im Kreuzungsbereich ca. 0,5 Meter in Richtung Oberthingauer Straße zu verschwenken.

Nach kurzer Diskussion stimmte der Rat über die Vorschläge ab: Das Entfernen des Bewuchses an der Lärmschutzwand erledigt der Bauhof. Mit 10:5 Stimmen votierte das Gremium für das Anbringen eines Stoppschildes statt des bisherigen Vorfahrt-achten-Schildes. Ein Spiegel an der Oberthingauer Straße wurde abgelehnt, weil er zu weit entfernt sei. Auch die Verschwenkung wurde abgelehnt.

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