Bio-Lebensmittel

Für mehr Bio in Kitas und Kantinen im Ostallgäu: Initiative BioBitte informiert

In Gemeinschaftsverpflegungen, etwa in Kitas und Kantinen, möchten die Ostallgäuer mehr auf Bio setzen. Die Initiative BioBitte hilft.

In Gemeinschaftsverpflegungen, etwa in Kitas und Kantinen, möchten die Ostallgäuer mehr auf Bio setzen. Die Initiative BioBitte hilft.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

In Gemeinschaftsverpflegungen, etwa in Kitas und Kantinen, möchten die Ostallgäuer mehr auf Bio setzen. Die Initiative BioBitte hilft.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Wie Kitas und Kantinen mehr Bio-Essen einsetzen können, zeigt die bundesweite Initiative BioBitte auch im Ostallgäu. Die Region ist auf einem guten Weg.
05.05.2022 | Stand: 12:23 Uhr

Was muss getan werden, dass es in Betriebskantinen, Mensen und weiteren Gemeinschaftsverpflegungen mehr Bio-Lebensmittel zu essen gibt? Für dieses Thema möchte die bundesweite Initiative BioBitte sensibilisieren – und hat nun auf Einladung von Projektleiterin Lisa Mader von der Öko-Modellregion Ostallgäu online informiert. Bürgermeister, Träger von Einrichtungen mit Gemeinschaftsverpflegung, Fachberater für Ernährung und Verwaltungsmitarbeiter nahmen daran teil. (Lesen Sie dazu auch: Die Kantine von Fendt gehört zu den besten Betriebsrestaurants in Deutschland)

Wichtig ist: Nicht nur bio, sondern auch regional und saisonal

„Öffentliche Einrichtungen haben Vorbildfunktion. Sie sind Impulsgeber und haben relevanten Einfluss auf die Nachfrage nach regionalen und ökologischen Erzeugnissen“, sagte der Düsseldorfer Rechtsanwalt für Vergaberecht André Siedenberg bei der Veranstaltung. Er erklärte, wie man bio, saisonal und regional im Vergabeverfahren für eine Gemeinschaftsverpflegung verankern kann. Überraschend für viele war der Hinweis, dass bis zu 20 Prozent Bio-Produkten kostenneutral eingebracht werden können – allein durch Anpassen des Speiseplans auf mehr saisonale und pflanzliche Lebensmittel und die Vermeidung von Abfällen.

Das Ostallgäu ist jetzt schon auf einem guten Weg

Das Thema spreche viele an, sagte Projektleiterin Mader: „Das Konsumverhalten hat sich geändert, der Ruf nach Bio-Lebensmitteln wird immer lauter.“ Landrätin Maria Rita Zinnecker sagte, im Ostallgäu sei man bei der Umstellung auf regionale und Bio-Lebensmittel in Gemeinschaftsverpflegungen auf einem sehr guten Weg. Bei Sitzungen im Landratsamt gebe es „soweit wie möglich bio-regional.“ Die Öko-Modellregion leiste mit ihrer Unterstützung „bei der Veränderung der Prozesse in der Küche und der Lieferantenstruktur“ wertvolle Arbeit.

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