Nur noch ein geringes Risiko

Geflügelpest: Hühner dürfen in Marktoberdorf wieder ins Freie

Um einer Ausbreitung der Geflügelpest vorzubeugen, ist das Füttern mancher Wildvögel verboten. Dazu zählen auch Schwäne.

Um einer Ausbreitung der Geflügelpest vorzubeugen, ist das Füttern mancher Wildvögel verboten. Dazu zählen auch Schwäne.

Bild: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

Um einer Ausbreitung der Geflügelpest vorzubeugen, ist das Füttern mancher Wildvögel verboten. Dazu zählen auch Schwäne.

Bild: Federico Gambarini, dpa (Symbolbild)

Landratsamt hebt die Stallpflicht zum 1. Mai auf. Seit rund zwei Wochen keine Infektion mehr festgestellt. Welche Schutzmaßnahmen trotzdem noch gelten.
30.04.2021 | Stand: 06:09 Uhr

Die zum Schutz gegen die Geflügelpest angeordnete Stallpflicht für Geflügel im Landkreis Ostallgäu wird zum 1. Mai aufgehoben. Das teilt das Landratsamt mit.

Kein Verdachtsfall mehr im Ostallgäu

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit geht in seiner aktuellsten Risikoeinschätzung von einem mittlerweile nur noch geringen bis mäßigen Risiko der Einschleppung von Erregern durch Wildvögel in Hausgeflügelbestände aus. Zudem besteht der Geflügelpestverdacht im Landkreis Ostallgäu nicht mehr. Daher können Geflügelhalter ihre Tiere nach mehreren Wochen Stallhaltung nun wieder ins Freie lassen.

Nach Angaben des Landesamtes nimmt die Zahl der festgestellten Geflügelpest-Fälle in Bayern seit Anfang April deutlich ab; seit rund zwei Wochen wurde in Bayern keine Infektion bei Wildvögeln oder in Hausgeflügelbeständen mehr nachgewiesen.

Welche Vögel nicht gefüttert werden dürfen

Da noch immer ein Risiko verbleibt, gelten weiterhin die Anfang Februar erlassenen Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Biosicherheitsmaßnahmen in den Beständen, Verbot von Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte, Fütterungsverbot bestimmter frei lebender Vögel. Das sind Tiere der Ordnungen Hühnervögel, Gänsevögel (einschließlich Enten und Schwäne), Greifvögel, Eulen, Regenpfeiferartige, Lappentaucherartige oder Schreitvögel. Fragen beantwortet das Veterinäramt am Landratsamt, Telefon 08342 911-220.

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