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Corona

Hauptsache in Würde: Wie Corona Beerdigungen in Marktoberdorf verändert

Corona hat auch die Beerdigungsformen verändert. Pfarrer Oliver Rid von der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf hat dabei Besonderes ausgemacht.

Corona hat auch die Beerdigungsformen verändert. Pfarrer Oliver Rid von der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf hat dabei Besonderes ausgemacht.

Bild: Andreas Filke (Symbolfoto)

Corona hat auch die Beerdigungsformen verändert. Pfarrer Oliver Rid von der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf hat dabei Besonderes ausgemacht.

Bild: Andreas Filke (Symbolfoto)

Erst waren Bestattungen nur im kleinsten Kreis erlaubt. Das stellte Hinterbliebene vor schwere Entscheidungen. Wie sich die Pandemie auf Blumen, Gesang und Särge auswirkt
18.09.2020 | Stand: 18:30 Uhr

Der Tod eines Angehörigen ist ohnehin schon emotional belastend für die Hinterbliebenen. Oft ist der Kreis der Trauernden, die am Grab Abschied nehmen wollen, groß. Doch auf einmal hieß es: Beerdigungen wegen der Corona-Auflagen nur im allerkleinsten Kreis. 15 Personen einschließlich Pfarrer und Bestattungspersonal. „Da waren am Anfang viele sehr bestürzt“, sagt Oliver Rid, Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Marktoberdorf. Bedrückend sei es da im Frühjahr und den folgenden Monaten manchmal gewesen. Für die Trauernden und für ihn selbst. Es galt, den weiten Spagat zwischen den Hygienevorschriften und dem Bedürfnis der Familie zu schaffen. Im Nachhinein betrachtet sei das gelungen: „Es war anders, aber würdig.“

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