Ehrenamt

Landkreis Ostallgäu sucht Naturschutzwächter: Jeder kann sich bewerben

Der Landkreis Ostallgäu sucht Naturschutzwächter.

Der Landkreis Ostallgäu sucht Naturschutzwächter.

Bild: Guido Kirchner (Symbolfoto)

Der Landkreis Ostallgäu sucht Naturschutzwächter.

Bild: Guido Kirchner (Symbolfoto)

Im Ostallgäu werden Naturschutzwächter gesucht. Welche Voraussetzungen Bewerberinnen und Bewerber für das Ehrenamt mitbringen sollten.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
08.11.2021 | Stand: 11:42 Uhr

Der Landkreis Ostallgäu hat zwei neue Naturschutzwächter bestellt. Helmut Engstler und Markus Bauer setzen sich künftig für Natur und Tiere im Ostallgäu ein. Landrätin Maria Rita Zinnecker betont, dass im südlichen Landkreis Bedarf an weiteren Naturschutzwächtern bestehe: „Wir freuen uns über jeden, der sich gemeinsam mit uns für unsere wertvolle Natur einsetzen möchte“, sagte sie. Wer Interesse hat, kann sich bei der Unteren Naturschutzbehörde bewerben.

Helmut Engstler ist künftig zuständig für die Gemeinden Seeg, Görisried, Lengenwang und Wald. Bauer kümmert sich als Naturschutzwächter um die Kommunen Marktoberdorf, Stötten und Rettenbach. Als Biberberater betreut er die Gemeinden Rettenbach, Stötten, Seeg, Roßhaupten, Lechbruck und Rieden am Forggensee.

Die ehrenamtlich tätigen Naturschutzwächter setzen sich im Landkreis für den Naturschutz ein, leisten Aufklärungsarbeit und versuchen das Umweltbewusstsein zu stärken.

Aufgaben des Ehrenamts

Sie beraten zu Themen wie beispielsweise dem Umgang mit Wespen, Hornissen, Ameisen und Fledermäusen – unter anderem im Rahmen von Führungen. Die Untere Naturschutzbehörde wird aktuell von zehn ehrenamtlichen Naturschutzwächtern unterstützt.

Wer als Naturschutzwächter tätig sein möchte, benötigt vor allem Interesse an der Natur, am Umgang mit geschützten Arten, Zeit und die Bereitschaft an Fortbildungen teilzunehmen (zum Beispiel zum Fledermausberater). Der Besitz des Jagdscheines ist nach Angaben des Landratsamtes von Vorteil. Die Naturschutzwächter im Ostallgäu leisten im Jahr 146 Stunden und erhalten eine Ehrenamtspauschale.

Naturschutzwächter Fritz Ebelt (links) von Andreas Zasche (Sachgebietsleiter der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu) verabschiedet.
Naturschutzwächter Fritz Ebelt (links) von Andreas Zasche (Sachgebietsleiter der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Ostallgäu) verabschiedet.
Bild: Landratsamt Ostallgäu

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Nach acht Jahren im Amt wurde Fritz Ebelt verabschiedet. Ebelt war seit 2012 für den Landkreis als Naturschutzwächter tätig. Seit 2013 war er zudem Biberberater. In seiner Zeit als Naturschutzwächter absolvierte er mehrere Fortbildungen – unter anderem zum Ameisenberater und zum Fachberater für Fledermausschutz. 2017 ernannte ihn das Landesamt für Umwelt zum Fledermausberater. Im selben Jahr erhielt Ebelt die Staatsmedaille „Grüner Engel“.

Bewerbungen nimmt die Untere Naturschutzbehörde per E-Mail unter der Adresse naturschutz@lra-oal.bayern.de entgegen.