Betriebsjubiläum

Lebenshilfe Ostallgäu ehrt mehr als 100 Betriebs-Jubilare

OAL Lebenshilfe

Christine Landersdorfer-Rother aus Ebersbach arbeitet seit über 35 Jahre als Erzieherin mit Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

Bild: Fotos: Lebenshilfe Ostallgäu

Christine Landersdorfer-Rother aus Ebersbach arbeitet seit über 35 Jahre als Erzieherin mit Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Beeinträchtigung.

Bild: Fotos: Lebenshilfe Ostallgäu

Die Lebenshilfe Ostallgäu und die Wertachtalwerkstätten haben 100 verdiente Mitarbeiter geehrt. Wir stellen zwei von ihnen vor. Wie wichtig die Lebenshilfe ist.
31.05.2021 | Stand: 13:30 Uhr

Ob Metallbereich oder Schreinerei: Klaus Speckamp blickt auf eine vielfältige Zeit bei den Wertachtal-Werkstätten zurück. Nach über 40 Jahren Tätigkeit ist der 65-Jährige vor kurzem in den Ruhestand eingetreten. Er freut sich jetzt vor allem auf das Ausschlafen und mehr Zeit für seine Hobbys. Der 65-jährige Speckamp ist einer von über 100 langjährigen Mitarbeitern der Lebenshilfe Ostallgäu und der Wertachtal-Werkstätten, die im vergangenen Jahr ein Betriebsjubiläum feiern konnten.

„Wir sind dankbar über die jahrelange vertrauensvolle und herzliche Zusammenarbeit“, zeigt sich Wolfgang Neumayer, Erster Vorsitzender der Lebenshilfe Ostallgäu, beeindruckt von der großen Anzahl an Jubilaren.

Was die Lebenshilfe Ostallgäu seit über 50 Jahren alles leistet

Niemayer betont, dass die Lebenshilfe seit über 50 Jahren vielfältige Unterstützung für Menschen mit einer geistigen, seelischen oder psychischen Beeinträchtigung anbietet. „Nur durch die engagierte Arbeit im Team ist es möglich, dass wir mittlerweile so vielfältige Angebote in der Region haben – für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und deren Familien sowie für viele Kunden im Bereich Produktion und Dienstleistung.“

Klaus Speckkamp trat vor kurzem nach über 40 Jahren Tätigkeit in den Wertachtal-Werkstätten in den Ruhestand ein.
Klaus Speckkamp trat vor kurzem nach über 40 Jahren Tätigkeit in den Wertachtal-Werkstätten in den Ruhestand ein.
Bild: Lebenshilfe Ostallgäu

Eine weitere Jubilarin, Christine Landersdorfer-Rother, ist seit 35 Jahren Teil der Lebenshilfe. Die Erzieherin arbeitete zunächst in der Frühförderung mit Kleinkindern, wechselte aber schnell zur Heilpädagogischen Tagesstätte. „Vor allem die Arbeit mit Jugendlichen, sie auf dem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten, macht mir Spaß“, erzählt die Ebersbacherin. In der Kreativwerkstatt, dem Werkraum im Keller der Tagesstätte, ist Landersdorfer-Rother in ihrem Element: Seit Jahrzehnten schafft sie vielfältige Holz- und Geschenkideen, die auf Weihnachtsmärkten und Veranstaltungen zugunsten der Lebenshilfe verkauft werden.

Lebenshilfe Ostallgäu und Wertachtal-Werkstätten haben über 1300 Mitarbeiter

Besonders im Hinblick auf die zusätzlichen Herausforderungen während der Pandemie ist das Engagement der Mitarbeiter für Wolfgang Neumayer unersetzbar: „Um die Gesundheit der Menschen in unseren Einrichtungen zu schützen, zeigten unsere Kolleginnen und Kollegen einen immensen Einsatz. Ich bin zutiefst beeindruckt.“

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Über 1300 Mitarbeiter arbeiten bei der Lebenshilfe Ostallgäu und den Wertachtal-Werkstätten, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft. Über 40 Dienste, Produktionsstätten und Einrichtungen bieten Angebote in den Bereichen Bildung, Erziehung, Therapie, Wohnen, Förderung, Arbeit, Freizeit und Sport im gesamten Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren an. Zudem sind für die Lebenshilfe über 150 ehrenamtliche Mitarbeiter tätig, zum Beispiel als Familienbegleiter oder im Assistenzdienst.