Stationär statt mobil

Markt Ronsberg setzt auf stationäre Raumlüfter für die Schule

Raumlüfter (wie hier in Marktoberdorf) sollen auch die Grundschule und die Kindertagesstätte in Ronsberg bekommen. Allerdings setzt die Ostallgäuer Marktgemeinde auf stationäre Raumlüfter.

Raumlüfter (wie hier in Marktoberdorf) sollen auch die Grundschule und die Kindertagesstätte in Ronsberg bekommen. Allerdings setzt die Ostallgäuer Marktgemeinde auf stationäre Raumlüfter.

Bild: Heinz Budjarek

Raumlüfter (wie hier in Marktoberdorf) sollen auch die Grundschule und die Kindertagesstätte in Ronsberg bekommen. Allerdings setzt die Ostallgäuer Marktgemeinde auf stationäre Raumlüfter.

Bild: Heinz Budjarek

Der Marktgemeinderat Ronsberg spricht sich für den nachträglichen Einbau stationärer Raumlüfter in der Grundschule aus. Auch die Kita soll die Geräte bekommen.
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Von Michaela Leutherer
17.09.2021 | Stand: 04:30 Uhr

Der Marktgemeinderat Ronsberg hat beschlossen, in der Grundschule sowie in der Kindertagesstätte in Ronsberg stationäre Raumlüfter einzubauen. Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat das entsprechende Förderprogramm ausgeweitet.

Anlagen, die die Vorgaben der Richtline erfüllen, können mit 80 Prozent gefördert werden. Der Ronsberger Bürgermeister Michael Sturm hatte im Vorfeld bereits bei einem Ingenieurbüro die geschätzten Kosten für den nachträglichen Einbau erfragt. Die Schätzung lag bei circa 25 000 bis 30 000 Euro, eine genaue Kostenschätzung kann jedoch erst nach einer Besichtigung vor Ort abgegeben werden. Der Eigenanteil für den Markt Ronsberg würde somit je Raum bei circa 6 000 Euro liegen.

Der Dritte Ronsberger Bürgermeister sagt, "die stationären Raumlüfter sparen Energie und Kohlendioxid"

Für die Grundschule werden acht Geräte benötigt für den Kindergarten sechs bis sieben. Es sollen nur Räume ausgestattet werden, in denen sich regelmäßig mehrere Personen aufhalten. Dritter Bürgermeister Stefan Schindele sagte, dass er sich auch beruflich mit Raumlufttechnik und Raumklima beschäftige und daher eine Anschaffung der Geräte befürworte. Sie würden einen Mehrwert bringen, da sie Energie sparen und ebenso Kohlendioxid reduzieren.

Marktrat Markus Zeisele sprach sich grundsätzlich auch für die Anschaffung der Geräte aus, wollte aber wissen, wie viel Energie eingespart werden könne und wie viel die Wartung der Geräte koste. Diese Punkte will der Ronsberger Bürgermeister Sturm noch in Erfahrung bringen.

Neben dem Dauerbrenner Luftfilter ging es in Ronsberg um die Friedhofsmauer

Merklich frustriert waren die Gemeinderäte darüber, dass für die Sanierung der Friedhofsmauer noch keine denkmalpflegerische Erlaubnis vorliegt. Dem Landratsamt wurde bereits mündlich und schriftlich mitgeteilt, dass die Grotte – für die bereits eine Erlaubnis vorliegt – erst saniert wird, wenn über die Sanierung der Friedhofsmauer entschieden ist.

Warum vernässen die kanalisierten Günzwegquellen plötzlich ein Wald- und Wiesengrundstück?

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Von einem Anwohner wurde auf einem Wald- und Wiesengrundstück eine Vernässung festgestellt. An der Stelle befinden sich die Günzwegquellen, die früher zur Wasserversorgung des Marktes Ronsberg genutzt wurden. Bereits vor längerer Zeit wurde ein Kanal gebaut, der das Wasser in das Biotop „Alte Kläranlage“ einleitet.

Bei einer Sichtung konnte zwar die Stelle gefunden werden, an der das Wasser austritt, nicht jedoch der Grund. Zuständig für den Unterhalt der Anlage ist der Markt Ronsberg. Deshalb wurde vom Gemeinderat beschlossen, Aufträge zu vergeben, um das abfließende Wasser wieder in den Kanal einzuleiten.

Auch kostspielige Straßenbau-Maßnahmen (Symbolbild) stehen in Ronsberg an.
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Bild: Anton Reichart

Die Straßen-Vorplanung ergibt Kosten in Höhe von fast 600.000 Euro

Eine Vorplanung für den Straßenverlauf im Bereich Marktplatz, Stattstraße und Oberweilerstraße wurde dem Gemeinderat bereits in der Sitzung am 13. Juli vom Ingenieurbüro A&B vorgestellt. Die Planung wurde nun verfeinert und vom Marktgemeinderat zur Kenntnis genommen. Auf aktueller Basis wurden die Kosten vom Ingenieurbüro auf 593.810 Euro errechnet. Eine Beschlussfassung gab es zu diesem Tagesordnungspunkt nicht.

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