Premiere

Marktoberdorfer Band KELA spielt erstmals eigene Songs am Eisplatz

Die Marktoberdorfer Band KELA veröffentlicht erstmals ihre eigenen Songs (von links): Markus Jüngling (Schlagzeug), Valentin Guggenmos (E-Bass, Vocals), Martin Köhler (Lead-Sänger, Westerngitarre), Korbinian Guggenmos (E-Gitarre, Vocals) und Manuel Mayerle (Keyboard, Chorgesänge).

Die Marktoberdorfer Band KELA veröffentlicht erstmals ihre eigenen Songs (von links): Markus Jüngling (Schlagzeug), Valentin Guggenmos (E-Bass, Vocals), Martin Köhler (Lead-Sänger, Westerngitarre), Korbinian Guggenmos (E-Gitarre, Vocals) und Manuel Mayerle (Keyboard, Chorgesänge).

Bild: KELA

Die Marktoberdorfer Band KELA veröffentlicht erstmals ihre eigenen Songs (von links): Markus Jüngling (Schlagzeug), Valentin Guggenmos (E-Bass, Vocals), Martin Köhler (Lead-Sänger, Westerngitarre), Korbinian Guggenmos (E-Gitarre, Vocals) und Manuel Mayerle (Keyboard, Chorgesänge).

Bild: KELA

Die Marktoberdorfer Band KELA präsentiert erstmals ihre selbstgeschriebenen Lieder. Es ist ein großer Schritt für die Musiker, der schon vor Jahren geplant war.
15.06.2022 | Stand: 09:00 Uhr

Wenn Manuel Mayerle die Geschichte der Marktoberdorfer Band KELA erzählt, muss er einige Jahre zurückgehen – genau genommen ins Jahr 2011. Seitdem machen er und seine Bandkollegen zusammen Musik. Erst als Coverband unter dem Namen „Oberdorf Express“, nun unter dem Namen „KELA“ mit selbstgeschrieben Liedern und einer neuen Richtung.

Bereits vor über zwei Jahren beschlossen die fünf Musiker, diesen Schritt zu gehen. Der erste Auftritt war bereits geplant, die Lieder fertig, die Band startklar – doch dann kam die Pandemie. Die Premiere soll nun nachgeholt werden: Am Samstag, 25. Juni, gibt KELA ein Open-Air-Konzert auf dem Eisplatz in Marktoberdorf. Mit im Gepäck: 20 neue Lieder und eine riesen Lust, wieder vor Publikum aufzutreten.

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Marktoberdorfer Band KELA entwickelt sich weiter

KELA – das sind Markus Jüngling, Valentin Guggenmos, Martin Köhler, Korbinian Guggenmos und Manuel Mayerle. Fünf Vollblutmusiker, die schon seit Jahren auf der Bühne stehen. Schon als Schüler spielten vier der fünf Bandmitglieder zusammen. Sie gründeten zusammen mit Wolfgang Filser die Cover-Band „Oberdorf Express“. Den damaligen Stil beschreibt Manuel Mayerle als volkstümlich. „Wir sind in Lederhosen aufgetreten und haben auf Geburtstagen und Hochzeiten gespielt.“ Als Wolfgang Filser austrat, stieß Valentin Guggenmos zu der Gruppe dazu. „Wir haben uns dann überlegt, in welche Richtung es weitergehen soll“, erzählt Mayerle.

Denn auch in der Aufstellung der Gruppe gab es einige Änderungen. Martin Köhler, der bis dato Westerngitarre gespielt hatte, wurde neuer Front-Sänger der Band. Manuel Mayerle, der bisherige Sänger, wechselte ans Keyboard. „Martin hat ganz neue musikalische Facetten mitgebracht.“ Die Gruppe entwickelte und veränderte sich von der traditionellen Richtung hin zur Pop-Musik. „Wir waren frischer und moderner unterwegs und haben uns deshalb 2017 unbenannt.“ Lange überlegten die Musiker, wie sie sich nennen können. Der Name KELA kommt von dem Nachnamen des Frontsängers Markus Köhler. „Auf Allgäuerisch rufen wir ihn Kela“, sagt Mayerle und lacht.

Mit der Zeit bekam die Gruppe immer mehr Lust, eigene Stücke zu spielen

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Mit der Zeit bekam die Gruppe auch immer mehr Lust, eigene Stücke zu spielen. „Martin und Korbinian haben viel geschrieben.“ Mitte 2018 beschloss die Band schließlich, künftig keine Cover-Songs mehr spielen zu wollen. Ihre Auftritte als Cover-Band ließen sie noch auslaufen. Zum Jahreswechsel 2019/20 sollte schließlich der Schritt gewagt werden. Doch dann kam Corona.

Manuel Mayerle beschreibt die Corona-Zeit als schwierige Phase. Schließlich wusste die Band nicht, wie sich die Lage entwickelt. Immer wieder arbeiteten die Musiker an ihren Songs, trafen sich, soweit es ging, zum Proben und nahmen Testdemos auf. „In der einen Woche fanden wir sie super, in der anderen schon wieder nicht. Es war ein ziemliches Hin und Her.“

Doch das Schöne sei, dass die Band stark genug war, um durch die schwierige Zeit zu kommen. „Wir sind in erster Linie echt gute Kumpels“, sagt Manuel Mayerle. Die Band erreichte schließlich einen Punkt, an dem sie mit ihren Song zufrieden war. „Vor einigen Wochen haben wir sie eingespielt und selber produziert.“ Fünf Songs werden bald veröffentlicht. 20 Lieder präsentiert KELA beim Konzert am Eisplatz. Organisiert wurde das Konzert von dem Verein Allgäu Amigos. Als Vorband spielt die Band „INMARCH“ – ebenfalls aus Marktoberdorf.

Band KELA: Unverfälscht und authentisch

„Es ist ein Wahnsinnsgefühl, die eigene Musik zu spielen“, sagt Manuel Mayerle. „Für Musiker ist es das Schönste, wenn die eigenen Songs mitgesungen werden.“ Die Vorfreude und Aufregung ist riesig. Und Mayerle verspricht: Es ist für jeden etwas dabei: „Manche Lieder sind ruhiger, andere rockiger.“ In allen Lieder steckt jedoch 100 Prozent Authentizität. „Wir benutzen keinen Ton vom Band. Wir wollen so echt, wie nur möglich sein.“

Nach der Premiere am Eisplatz wartet bereits ein weiterer Höhepunkt auf KELA: Die Band tritt auf dem VEKTOL-Festival auf, das am 12. und 13. August erstmals in Marktoberdorf stattfindet. „Wir freuen uns riesig. Wir sind seit Jahren freundschaftlich und organisatorisch mit dem Festival verbunden.“

Tickets für das Open-Air-Konzert am Eisplatz in Marktoberdorf am 25. Juni gibt es für acht Euro im Vorverkauf. Die Karten werden am Freitag ab 18.30 Uhr am Eisplatz verkauft. Tickets gibt es auch unter der E-Mail info@eisplatz-marktoberdorf.de oder an der Abendkasse für zehn Euro. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

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