Brauchtum in Zeiten von Corona

Trachtler aus Bertoldshofen sagen Funkenfeuer ab

Funken Funkenfeuer am ersten Sonntag nach Aschermittwoch, Fastenzeit, organisiert vom Trachtenverein Schwäbischer Rigi, mit Musikkapelle Musik, Böller Böllerschützen, Glühwein, Punsch, Besucher

Den schönen Brauch des Funkenfeuers wird es heuer in Marktoberdorf nicht geben. Aufgrund der Corona-Lage verzichtet der Trachtenverein D’Geltnachtaler Bertoldshofendas nun auf das Fest.

Bild: Andreas Filke (Symbolfoto)

Den schönen Brauch des Funkenfeuers wird es heuer in Marktoberdorf nicht geben. Aufgrund der Corona-Lage verzichtet der Trachtenverein D’Geltnachtaler Bertoldshofendas nun auf das Fest.

Bild: Andreas Filke (Symbolfoto)

Dem Trachtenverein aus dem Stadtteil von Marktoberdorf ist die Corona-Lage zu unsicher. Er sagt das Funkenfeuer ab. Das hat Folgen für die Bevölkerung.
04.03.2022 | Stand: 13:28 Uhr

Es ist ein so beliebter Brauch: Am ersten Fastensonntag mit Nachbarn am Funkenfeuer stehen, Glühwein trinken und Funkenküchle verzehren. Aber daraus wird es nichts in Bertoldshofen.

Kein Funkenfeuer in Marktoberdorf: Das müssen die Bewohner nun wissen

Wegen der unsicheren Corona-Lage hat sich der Trachtenverein D’Geltnachtaler Bertoldshofen entschlossen, heuer kein Funkenfeuer zu entzünden. Entsprechend sammelt der Verein diesmal auch keine ausgemusterten Christbäume in Bertoldshofen und Umgebung. (Lesen Sie auch: Testpflicht in Kindergärten ab 10. Januar - Gibt es in Apotheken genug Corona-Selbsttests?)

Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, an den üblichen Sammelstellen keine Bäume abzulegen und die anderweitigen Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen. (Lesen Sie auch: 2G-Plus in der Gastronomie: „Wie ein erneuter Lockdown“)

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