Inklusion

Mehr Teilhabe für Menschen mit Handicap: "Netzwerk Allgäu" feiert Jubiläum

Jubiläum: Das "Netzwerk Allgäu" setzt sich seit 20 Jahren für Menschen mit Behinderung ein.

Jubiläum: Das "Netzwerk Allgäu" setzt sich seit 20 Jahren für Menschen mit Behinderung ein.

Bild: Patrick Pleul/dpa

Jubiläum: Das "Netzwerk Allgäu" setzt sich seit 20 Jahren für Menschen mit Behinderung ein.

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Sie wollen Teilhabe voranbringen: Vor 20 Jahren haben sich Beiräte und Beauftragte für Menschen mit Behinderung sowie die OBA im Allgäu zusammengeschlossen.
26.09.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Vor über 20 Jahren haben sich kommunale Beiräte und Beauftragte für Menschen mit Behinderung sowie die Dienste der Offene Behindertenarbeit im Allgäu (OBA) zum „Netzwerk Allgäu“ zusammengeschlossen. Kräfte durch Netzwerkarbeit bündeln und die Themen Selbstbestimmung und Teilhabe voranzubringen, war und ist Ziel der Akteure. Das heben die Mitglieder des Netzwerks in einer Pressemitteilung hervor.

Ins Leben gerufen wurde das Netzwerk Allgäu von Waltraud Joa aus Marktoberdorf

Alle Beauftragten aus den Landkreisen und kreisfreien Städte im Allgäu sind in dem Netzwerk Allgäu vertreten. Ins Leben gerufen wurde es von Waltraud Joa und Renate Dantinger, die bis heute darin aktiv sind.

Die kommunale Beauftragte für Menschen mit Behinderung des Landkreises Ostallgäu, Waltraud Joa aus Marktoberdorf, prägte als Sprecherin das Netzwerk Allgäu maßgeblich. Durch ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit als Beauftragte auch über die Landkreisgrenzen hinaus und als Mitglied im Landesbehindertenrat entstanden wichtige Kontakte zu Ministerien, zur Obersten Baubehörde sowie zur Bayerischen Architektenkammer. Dadurch wurden dem Netzwerk über die vielen Jahre die Organisation von qualitativ hochwertigen Fachtagungen für gehandicapte Menschen selbst, als auch für Architekten, Planer, Beauftragte und Kommunalpolitiker ermöglicht.

Generationenwechsel: Mit Anna Birk aus Memmingen folgt jetzt eine Jüngere Waltraud Joa nach

„Ich freue mich, mein Amt an die nächste Generation weiterzugeben“, sagt die langjährige Sprecherin Waltraud Joa. Anna Birk, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Stadt Memmingen, folgt ihr in dieser Funktion nach. Birk bedankt sich für das Vertrauen: „Es ist eine Herausforderung, in die großen Fußstapfen von Frau Joa zu treten“, sagt sie. „Aber ich habe mit Renate Dantinger von der Offenen Behindertenarbeit des BRK im Landkreis Ostallgäu und Regina Sproll von der Offenen Behindertenarbeit Regens Wagner Memmingen/Unterallgäu zwei stellvertretende Sprecherinnen, die mir mit ihrer langjährigen Erfahrung zur Seite stehen und worüber ich sehr dankbar bin.“

Das nächste Vorhaben des Netzwerkes Allgäu ist eine Feier anlässlich seines 20-jährigen Bestehens. Diese soll coronabedingt jedoch erst 2022 stattfinden. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Netzwerkes wird bereits jetzt an weiteren Vorhaben gefeilt.

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