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"Stellen kein Wolfsfutter auf die Weide"

Nach Wolfsriss bei Görisried: Knallhart-Forderung von Landwirten und Schafhaltern

Tierhalter im Ostallgäu sind nach einem Wolfsriss beunruhigt.

Tierhalter im Ostallgäu sind nach einem Wolfsriss beunruhigt.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Symbolbild)

Tierhalter im Ostallgäu sind nach einem Wolfsriss beunruhigt.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Symbolbild)

Die Beunruhigung bei Tierhaltern im Ostallgäu ist gewachsen. Und auch die Kritik an den Schutzmaßnahmen. Der Ruf nach Abschuss von Wölfen wird lauter.
06.05.2022 | Stand: 22:38 Uhr

„Die Welt war für mich in Ordnung, bis der Wolf nach Görisried kam“, sagt Thomas Plank. Der 52-Jährige ist Schafhalter im Nebenerwerb und seine 20 Mutterschafe weiden auf den Wiesen rund um Görisried. Die aktuelle Weide seiner Tiere liegt nur drei Kilometer von der Stelle entfernt, wo ein Wolf im Februar ein Hirschkalb tötete. Seit der Wolfsriss offiziell bestätigt wurde, fährt Thomas Plank jeden Morgen mit sorgenvollen Gedanken zu seiner Herde. „Ich hoffe einfach immer, dass die Tiere gesund sind.“ Wo ein Wolf war, kann genausogut ein zweiter auftauchen.

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