Kommentar

Nahverkehr in Marktoberdorf: Mit dem Landkreis geht's besser als allein

In Marktoberdorf sollen künftig flexible Busse fahren, die sich nach dem Bedarf der Fahrgäste richten.

In Marktoberdorf sollen künftig flexible Busse fahren, die sich nach dem Bedarf der Fahrgäste richten.

Bild: Heinz Budjarek (Archivbild)

In Marktoberdorf sollen künftig flexible Busse fahren, die sich nach dem Bedarf der Fahrgäste richten.

Bild: Heinz Budjarek (Archivbild)

Im Verkehrsausschuss sorgt der Zeitplan des Landkreises sorgt für Frust. Verständlicherweise, findet unsere Autorin Stefanie Gronostay.
30.11.2021 | Stand: 18:56 Uhr

Der ÖPNV ist in Marktoberdorf ein emotionales Thema – verständlicherweise. Viele Mitglieder beschäftigen sich seit Jahrzehnten damit im Stadtrat und haben das Scheitern des Linienbusses miterlebt. Nun scheint mit dem Konzept von „Omobi“ endlich die Lösung gefunden. Die Nachricht, dass eine Realisierung womöglich bis Ende 2022 dauert, sorgt bei manchen Ratsmitgliedern für Frust. Auch das ist verständlich.

Kühlen Kopf bei der Umsetzung bewahren

Jedoch sollte bei all dem Tatendrang nicht auf die Zusammenarbeit mit dem Landkreis verzichtet werden. Auf ein paar Monate mehr kommt es nach drei Jahrzehnten auch nicht mehr an. Zumal ein Alleingang mit Unsicherheiten verbunden wäre. Zusammen geht’s besser als allein.