Diakonie

Führungswechsel bei der Diakonie Herzogsägmühle

Die neue Leitung (von links): Vorstand und Geschäftsführer Hans Rock, Vorständin und Geschäftsführerin Andrea Betz sowie Geschäftsführer Andreas Kurz.

Die neue Leitung (von links): Vorstand und Geschäftsführer Hans Rock, Vorständin und Geschäftsführerin Andrea Betz sowie Geschäftsführer Andreas Kurz.

Bild: Fotos: Keyser/Budjarek

Die neue Leitung (von links): Vorstand und Geschäftsführer Hans Rock, Vorständin und Geschäftsführerin Andrea Betz sowie Geschäftsführer Andreas Kurz.

Bild: Fotos: Keyser/Budjarek

Andreas Kurz führt jetzt mit den beiden Vorständen Andrea Betz und Hans Rock bei der Diakonie Herzogsägmühle die Geschäfte. Diese Pläne hat die Geschäftsführung.
25.01.2023 | Stand: 05:30 Uhr

Mit großen Veränderungen ist die Herzogsägmühle bei Peiting wie angekündigt ins neue Jahr gestartet. Der bisherige Geschäftsführer der Diakonie Herzogsägmühle und Vorstand der Diakonie München und Oberbayern, Wilfried Knorr, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Die Geschäftsführung in Herzogsägmühle üben nun die beiden Vorstände Andrea Betz und Hans Rock mit dem neuen Geschäftsführer Andreas Kurz (57) gemeinsam aus.

Kontinuität und zugleich Veränderung bei der Diakonie

Der Führungswechsel bedeute Kontinuität und Veränderung, heißt es in einer Pressemitteilung. So ist Kurz seit 30 Jahren bei der Diakonie Herzogsägmühle beschäftigt und kenne Abläufe und Mitarbeitende daher gut. Vorstand Rock war gemeinsam mit Kurz’ Vorgänger Knorr auch schon Geschäftsführer.

Und Vorständin Betz kenne die Herzogsägmühle aus ihrer Tätigkeit bei der Diakonie München und Oberbayern seit vielen Jahren. Rock nennt geplante Veränderungen, die mit dem Stabwechsel kommen sollen: „Dienste und Einrichtungen der ganzen Diakonie München und Oberbayern, in der Stadt und auf dem Land, werden künftig noch enger zusammenarbeiten – ein spürbares Plus für die Menschen, die durch die Diakonie Hilfe erfahren“, sagt Rock.

Diakonie München und Oberbayern soll künftig enger verzahnt werden

Knorr wurde in einem Gottesdienst in der Martinskirche in Herzogsägmühle entpflichtet, Kurz von Pfarrer Dirk Wollenweber für sein neues Amt eingesegnet. Vorständin Betz betont: „Gesellschaftlich durchleben wir eine krisengeprägte Zeit, in der viele Menschen soziale Unterstützung benötigen. Daher ist es gut, dass wir mit Andreas Kurz einen Experten der Sozialen Arbeit als Geschäftsführer haben.“ Kurz selbst sagt: „Ich freue mich darauf, unsere Diakonie und das Dorf Herzogsägmühle mit seiner fachlichen, menschlichen und spirituellen Tiefe weiterzuführen und mit den anderen Unternehmensteilen der Diakonie München und Oberbayern künftig enger zu verzahnen.“

Die Diakonie Herzogsägmühle betreibt auch in Marktoberdorf und im Ostallgäu soziale Einrichtungen, etwa die Schuldnerberatung, die Fachstelle für Vermeidung von Obdachlosigkeit und Wohneinrichtungen.

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