Größtes Straßenbauprojekt des Landkreises

Ortsumfahrung Ruderatshofen: Wieso die Gerüchte über einen Baustopp nicht stimmen

Die Bauarbeiten an der Ortsumgehung von Ruderatshofen laufen nach Plan. Die Trasse soll 2023 für den Verkehr freigegeben werden.

Die Bauarbeiten an der Ortsumgehung von Ruderatshofen laufen nach Plan. Die Trasse soll 2023 für den Verkehr freigegeben werden.

Bild: Harald Langer

Die Bauarbeiten an der Ortsumgehung von Ruderatshofen laufen nach Plan. Die Trasse soll 2023 für den Verkehr freigegeben werden.

Bild: Harald Langer

Die Arbeiten an der Umgehung von Ruderatshofen laufen nach Plan. Wieso dennoch Zweifel an dem 22,5-Millionen-Projekt aufkamen und warum diese falsch sind.
12.08.2021 | Stand: 04:00 Uhr

Die Bauarbeiten an der Ortsumfahrung von Ruderatshofen und Apfeltrang laufen nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu nach Plan. Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, wonach sich das Projekt aufgrund eines Baustopps verzögere. Auf Anfrage teilte der Sprecher des Landratsamtes Ostallgäu, Stefan Leonhart, jedoch mit: „Ein Baustopp besteht nicht. Aufgrund der langen Baustrecke finden die Bauarbeiten nicht überall gleichzeitig statt, sodass der Eindruck entstehen kann, dass zwischendurch keine beziehungsweise wenige Arbeiten stattfinden.“

Planung an der Trasse geringfügig geändert

Allerdings sind die Planungen der Straße geringfügig verändert worden. Laut Landratsamt wurde in Abstimmung mit den Anliegern und der Gemeinde die Höhenlage der Straße am Bauende um rund 80 Zentimeter abgesenkt. Dadurch ergebe sich ein besseres Einbinden der Straße in das Landschaftsbild. Der zusätzliche Aushub wurde innerhalb der Baustelle wieder eingebaut. Dies war nach Angaben der Behörde möglich, weil die betroffenen Grundstückseigentümer die Flächen hierfür kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

Größtes Straßenbauprojekt des Landkreises Ostallgäu

Die knapp fünf Kilometer lange Trasse und 22,5 Millionen Euro teure Ortsumfahrung ist eines der größten Straßenbauprojekte, das der Landkreis je in Angriff genommen hat. Ende 2023 soll die Umfahrung für den Verkehr freigegeben werden und ruderatshofen sowie Apfeltrang vom Verkehr entlasten. Rund 5000 Fahrzeuge - darunter etwa 300 Lastwagen - rollen tagtäglich durch die beiden Dörfer.

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