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Vor Gericht

Ostallgäuer teilt Kinderpornos im Netz und hat dafür eine absurde Begründung

Auf Instagram  teilte der Ostallgäuer ein Foto, auf dem ein Kind missbraucht wurde.

Auf Instagram teilte der Ostallgäuer ein Foto, auf dem ein Kind missbraucht wurde.

Bild: Silas Stein, dpa (Symbolfoto)

Auf Instagram teilte der Ostallgäuer ein Foto, auf dem ein Kind missbraucht wurde.

Bild: Silas Stein, dpa (Symbolfoto)

Ein 23-jähriger Ostallgäuer muss sich wegen Kinderpornografie vor dem Amtsgericht Kaufbeuren verantworten. Warum er sich gegen einen Strafbefehl ausspricht.
30.11.2021 | Stand: 14:28 Uhr

Weil er kinderpornografische Schriften besessen und verbreitet hat, musste sich jetzt ein 23-jähriger Ostallgäuer vor dem Kaufbeurer Amtsgericht verantworten. Er hatte im März 2020 auf seinem Instagram-Account ein Foto hochgeladen, das den sexuellen Missbrauch eines Kleinkindes durch einen jungen Mann zeigte. Daraufhin erhielt er einen Strafbefehl, der eine viermonatige Bewährungsstrafe und eine Geldauflage vorsah. Dagegen legte der Mann Einspruch ein, nahm diesen aber während der Verhandlung zurück. Der Strafbefehl wurde sofort rechtskräftig.