Ehrentitel

Papst ernennt früheren Marktoberdorfer Kaplan Alois Zeller zum Monsignore

Der ehemaliger Kolping-Diözesanpräses und frühere Marktoberdorfer Kaplan Alois Zeller (links) ist zum Monsignore ernannt worden. Die Urkunde überreichte Bischof Dr. Bertram Meier.

Der ehemaliger Kolping-Diözesanpräses und frühere Marktoberdorfer Kaplan Alois Zeller (links) ist zum Monsignore ernannt worden. Die Urkunde überreichte Bischof Dr. Bertram Meier.

Bild: Johann Michael Geisenfelder

Der ehemaliger Kolping-Diözesanpräses und frühere Marktoberdorfer Kaplan Alois Zeller (links) ist zum Monsignore ernannt worden. Die Urkunde überreichte Bischof Dr. Bertram Meier.

Bild: Johann Michael Geisenfelder

Der frühere Benefiziat von Marktoberdorf erhält bei einer Feier in Augsburg den Titel „Kaplan seiner Heiligkeit“. Wie der Bischof den Ausgezeichneten würdigt.
15.07.2021 | Stand: 11:15 Uhr

„Willkommen im Club“ sagte Bischof Dr. Bertram Meier bei einer Feierstunde im Haus St. Ulrich in Augsburg zu den drei Priestern des Bistums Augsburg, die von Papst Franziskus den Ehrentitel „Kaplan seiner Heiligkeit“ erhalten haben. Den Titel Monsignore, wie der Kaplan des Papstes angesprochen wird, darf künftig auch Domvikar Alois Zeller tragen. Er war von 2004 bis 2019 Diözesanpräses von Kolping in der Diözese Augsburg. In Marktoberdorf war Zeller acht Jahre lang als Benefiziat tätig.

Jetzt gehört Zeller offiziell zur "päpstlichen Familie"

Als Domvikar gehört Zeller jetzt zur „päpstlichen Familie“. Unter diesem Familienbegriff werden seit alters her alle zusammengefasst, die den Papst in der Leitung der Weltkirche unterstützen.

Als Kolpingpräses habe Zeller „der Kolpingbewegung im Bistum Augsburg eine Seele gegeben“, stellte Bischof Bertram in seiner Laudatio fest. Unermüdlich sei Zeller unterwegs gewesen, um Einkehrtage zu halten, Wallfahrten zu begleiten und die Kolpingbrüder und -schwestern im Glauben zu stärken und zu einem gelebten Christentum zu ermutigen.

Er hat auch in Indien, Südafrika und Litauen gewirkt

Auch das internationale Engagement von Zeller hob Bischof Bertram hervor. Als Vorsitzender der Kolpingstiftung Rudolf Geiselberger habe er Projekte zur Qualifizierung von Jugendlichen und zur Verbesserung der Lebenssituation in Indien, Südafrika und Litauen unterstützt. „Bis heute ist er ein Priester aus dem Volk für das Volk“, stellte Bischof Bertram Meier vor der Übergabe der Ernennungsurkunde fest.

Zeller, der 1950 in Augsburg geboren wurde, empfing 1975 die Priesterweihe und war danach als Kaplan in Manching und Gersthofen, als Benefiziat in Marktoberdorf und als Stadtpfarrer in Gundelfingen und Immenstadt tätig. Über seinen 70. Geburtstag hinaus ist Zeller Domvikar und unterstützt die Seelsorger an der Kathedrale in Augsburg.

Bischof Bertram Meier: Engagierte sind das "Salz der Erde"

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Vor den drei Monsignori überreichte Bischof Meier an weitere 18 engagierten Personen aus dem Bistum Augsburg Auszeichnungen. Als „Salz der Erde“ und „Licht der Welt“ bezeichnete Bischof Meier bei der Dankandacht in der Basilika St. Ulrich und Afra in Augsburg den Beitrag von vielen Menschen in sozialen Problemzonen, in der Politik, in den Medien und in Kunst und Kultur. Dieses Engagement sei „nötig“ und „gewünscht“, sagte der Augsburger Bischof.