Parken in Marktoberdorf

Parkplatznot: Hier möchte die Stadt Marktoberdorf neue Stellplätze schaffen

In der Marktoberdorfer Innenstadt fehlen Parkplätze für Berufstätige, die ihr Auto den ganzen Tag in der Stadt stehen lassen müssen. Darum ging es jetzt in einem Stadtrats-Ausschuss.

In der Marktoberdorfer Innenstadt fehlen Parkplätze für Berufstätige, die ihr Auto den ganzen Tag in der Stadt stehen lassen müssen. Darum ging es jetzt in einem Stadtrats-Ausschuss.

Bild: Benedikt Siegert

In der Marktoberdorfer Innenstadt fehlen Parkplätze für Berufstätige, die ihr Auto den ganzen Tag in der Stadt stehen lassen müssen. Darum ging es jetzt in einem Stadtrats-Ausschuss.

Bild: Benedikt Siegert

"Der Parkdruck auf Nebenstraßen und Wohngebiete ist zu hoch", hieß es im Stadtrat in Marktoberdorf. Neue Stellplätze sollen her. Ein Areal bietet sich an.
07.10.2021 | Stand: 17:55 Uhr

Die Stadt Marktoberdorf plant, auf dem früheren Schrottplatz Föll einen neuen Parkplatz – sowie einen Geh- und Radweg zu errichten. Letzterer tut entlang der viel befahrenen Johann-Georg-Fendt-Straße schon lange Not. Und laut Freie-Wähler-Stadtrat Carl Singer wird die Parkplatz-Not für Beschäftigte in der Innenstadt immer größer.

Das Gelände des früheren Schrottplatzes gehört der Stadt Marktoberdorf

Wie Singer jetzt im Stadtentwicklungsausschuss des Marktoberdorfer Stadtrates anmerkte, gebe es im innerstädtischen Bereich in Marktoberdorf für Berufspendler viel zu wenige Möglichkeiten, für acht oder zehn Stunden ihr Auto abzustellen. Aufgrund etwa vieler Büros mit vielen Mitarbeitern sei das ein großes Problem, sagte Singer. „Dadurch entsteht ein viel zu hoher Parkdruck auf Nebenstraßen und Wohngebiete.“ Er regte daher an, auf dem Gelände des früheren Schrottplatzes Föll, das im Eigentum der Stadt ist, einen neuen Parkplatz zu schaffen.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (CSU) sagte, dass sich Singers Vorstellung mit den Überlegungen der Stadtverwaltung decke. Es werde intensiv darüber nachgedacht, Bestandsgebäude des ehemaligen Schrottplatzes abzubrechen, dort einen Geh- und Radweg anzulegen sowie eine Fläche im Norden des Areals für einen bewirtschafteten Parkplatz herzunehmen. (Lesen Sie auch: Wie die Stadt mehr Fahrradfahrer anstelle von Autos nach Marktoberdorf holen will)

Warum die Stadt dennoch nicht über das gesamte Areal verfügen kann

Die Stadt kann aber wohl nicht über das ganze Föll-Areal verfügen. Zum einen spielen Teile davon unter Umständen bei dem bis 2024 geplanten Bahnhofsumbau eine Rolle. Zudem hat der frühere Schrottplatzbetreiber 1000 Quadratmeter des Areals wieder für mehrere Jahre von der Stadt gemietet, um es als Zwischenlagerplatz zu nutzen.

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