Diebstahlserie

Polizei verhaftet Opferstock-Aufbrecher von Bernbeuren

Drei mutmaßliche Operstock-Aufbrecher sind gefasst worden.

Drei mutmaßliche Operstock-Aufbrecher sind gefasst worden.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Drei mutmaßliche Operstock-Aufbrecher sind gefasst worden.

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Symbolbild)

Diebe haben in Kirchen in Schwaben ihr Unwesen getrieben - auch in Bernbeuren. Nun wurden drei Tatverdächtige gefasst. Sie sollen 60 Opferstöcke geknackt haben.
15.02.2021 | Stand: 16:25 Uhr

Drei mutmaßliche Opferstock-Aufbrecher sind am vergangenen Montag von der Polizei verhaftet worden. Ende Januar sind mehrere Opferstöcke in Kirchen und Kapellen in Ingenried und Berbeuren beschädigt, geknackt und ausgeraubt worden (wir berichteten). Diese Taten gehören laut Polizei zu einer Serie von insgesamt 60 Opferstock-Aufbrüchen, die seit Oktober in ganz Schwaben stattfanden.

Zeuge aus Bernbeuren notierte sich das Kennzeichen

Beamte der Polizeiinspektion Mindelheim fassten die drei Tatverdächtigen im Raum Mindelheim. Der entscheidende Hinweis zur Aufklärung der Serie kam von einem 45-Jähigen aus Bernbeuren. Am 20. Januar beobachtete er zwei verdächtig wirkende Personen am Opferstock in der Kapelle in Bernbeuren. Die beiden stiegen anschließend in ein Auto mit Augsburger Zulassung. Der Mann notierte sich das Kennzeichen und meldete sich damit bei der Polizei.

5000 Euro Schaden an den Opferstöcken

Über dieses Kennzeichen wurden die Tatverdächtigen ermittelt. Dabei handelt es sich um zwei Männer im Alter von 22 und 23 Jahren und eine 20-jährige Frau. Einer der Drei stammt aus dem dem Raum Augsburg, die anderen beiden aus dem Unterallgäu. Bei den Aufbrüchen entstand ein Sachschaden von insgesamt 5000 Euro an allen beschädigten Opferstöcken im schwäbischen Raum. Zudem erbeutete das Trio eine Summe von Bargeld im hohen dreistelligen Bereich. Die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den beteiligten Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums Schwaben-Südwest und der Staatsanwaltschaft dauern noch an.