Stadtradeln

Warum beim Stadtradeln in Marktoberdorf schon jetzt ein Rekord gebrochen ist

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Marco Gellich, Daniela Epple und Sonja Vogler (von links) sind begeistert vom Stadtradeln in Marktoberdorf.

Bild: Heiko Wolf

Marco Gellich, Daniela Epple und Sonja Vogler (von links) sind begeistert vom Stadtradeln in Marktoberdorf.

Bild: Heiko Wolf

Das Stadtradeln lockt immer mehr Teilnehmer an. Wie die Zwischenbilanz nach zwei Wochen ausfällt und wie viele Kilometer bereits gefahren wurden.
28.06.2021 | Stand: 16:36 Uhr

Nach zwei Wochen Stadtradeln ist die Zwischenbilanz überaus erfreulich: 1653 Teilnehmer aus Marktoberdorf treten in die Pedale und damit bereits jetzt mehr als bei der Premiere vor einem Jahr, da waren es 1593.

Marktoberdorf will Titel verteidigen

Das lässt wieder auf ein gutes Gesamtergebnis hoffen. Aktuell bringen die Marktoberdorfer fast 290.000 Kilometer auf den Tacho und liegen damit in Bayern in Führung. Beim vorigen Mal hatte die Stadt mit 400 000 Kilometern in Bayern bei den Kommunen zwischen 10.000 und 50.000 Einwohner den ersten und bundesweit den vierten Platz belegt.

Dieses gute Resultat ist laut dem Marktoberdorfer Koordinator, Martin Vogler von der Stadtverwaltung, wohl der Motivationsschub, weshalb sich diesmal so viele Menschen beteiligen. Das gute Wetter leistet ein übriges. Aktuell führt das Gymnasium mit 34.000 Kilometern. Es stellt auch mit 271 Radelnden das mit deutlichem Abstand größte der 98 Teams. Auf Rang zwei folgen die Fendt Varioflitzer (30.000). Die meisten Kilometer pro Kopf haben die Menradler hinter sich gebracht: stattliche 648.

Mannschaften werden größer

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet Vogler bei dem Mannschaften zum Teil eine deutliche Steigerung. So waren die Fendtler damals mit 86 Personen vertreten, nun sind es 126. Auch die Realschule machte einen gewaltigen Sprung von 24 auf 70 Teilnehmer. Und dass auch die Marktoberdorfer Polizei mit gutem Beispiel voran geht, zeigt deren Mannschaft aus 25 Personen. 6400 Kilometer haben die Beamten bereits auf dem Fahrradsattel verbracht.

Wie viel CO2 beim Radeln in Marktoberdorf vermieden wurde

Die eigene Gesundheit zu fördern, ist ein Aspekt der bundesweiten Aktion. Doch es geht auch darum, im Teilnahmezeitraum von drei Wochen möglichst jeden Tag auf das Auto zu verzichten und das Rad zu benutzen, um die Umwelt zu schonen. Und auch da hat Marktoberdorf bereits einen Spitzenwert eingefahren. Der Ausstoß von 41 Tonnen CO2 wurde durch den Umstieg von vier auf zwei Räder bereits vermieden.

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