Stadtradeln 2021

Rekordwert beim Stadtradeln - So viele Kilometer legten die Günztaler gemeinsam zurück

Die jüngsten Radelkinder in Obergünzburg sind erst vier oder fünf Jahre alt. Aber auch sie traten kräftig in die Pedale und kamen zusammen auf über 700 km. Unser Bild zeigt die Jüngsten, Florian Rauscher, Milena und Samuel Scheel, mit den Bürgermeistern Lars Leveringhaus und Alfred Wölfle sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Die jüngsten Radelkinder in Obergünzburg sind erst vier oder fünf Jahre alt. Aber auch sie traten kräftig in die Pedale und kamen zusammen auf über 700 km. Unser Bild zeigt die Jüngsten, Florian Rauscher, Milena und Samuel Scheel, mit den Bürgermeistern Lars Leveringhaus und Alfred Wölfle sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Bild: Peter Roth

Die jüngsten Radelkinder in Obergünzburg sind erst vier oder fünf Jahre alt. Aber auch sie traten kräftig in die Pedale und kamen zusammen auf über 700 km. Unser Bild zeigt die Jüngsten, Florian Rauscher, Milena und Samuel Scheel, mit den Bürgermeistern Lars Leveringhaus und Alfred Wölfle sowie Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Bild: Peter Roth

VG Obergünzburg liegt im Wettbewerb mit anderen Gemeinden unter 10 .000 Einwohnern in Bayern auf Platz eins. Wie der Newcomer sein tolles Ergebnis gefeiert hat.
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Von Michael Bauer
27.07.2021 | Stand: 09:00 Uhr

Im Innenhof des Südseemuseums hat die Verwaltungsgemeinschaft die herausragenden Obergünzburger Ergebnisse beim Stadtradeln 2021 gefeiert. Die VG mit Günzach und Untrasried liegt im bayernweiten Vergleich mit den Gemeinden unter 10 000 Einwohnern noch immer mit beachtlichem Vorsprung auf Rang 1.

Das Stadtradeln wird vom „Klima-Bündnis“ organisiert und ruft Kommunen in ganz Deutschland und sogar weltweit dazu auf, in einem selbstbestimmten Zeitraum auf das Auto zu verzichten und stattdessen das Rad zu benutzen. Dies hilft der Umwelt sowie der eigenen Gesundheit und schärft den Blick fürs bestehende Radwegenetz.

Ostallgäu belegt im Bayern-Ranking einen Spitzenplatz

Im Gebiet der VG registrierten sich 847 Radelnde und unterstützten die Aktion. Zusammen legten sie den Rekordwert von 206 670 Kilometern zurück und sparten so über 30 Tonnen des schädlichen Treibhausgases CO2 ein.

Zur Siegerehrung kam auch Landrätin Maria Rita Zinnecker, um ihren Dank und ihren Respekt auszudrücken. Denn die im Raum Obergünzburg erradelten Kilometer kommen auch der Wertung im Landkreis zugute. Das Ostallgäu belegt ebenfalls im Bayern-Ranking einen Spitzenplatz. Zinnecker versprach, mit dem Fahrrad das Radwegenetz in der VGzu überprüfen.

Zusammen mit den Bürgermeistern Lars Leveringhaus und Alfred Wölfle überreichte sie die Preise für die einzelnen Gewinnkategorien. Leveringhaus bedankte sich bei den Organisatoren Michael Bauer, Wolfgang Epple, Florian Havelka, Michaela Kuhn und Antonio Multari, die diese Aktion „hervorragend leiteten“. Wölfle bedankte sich im Namen aller Teilnehmenden bei den örtlichen Sponsoren, die tolle Preise gestiftet hatten. (Lesen Sie auch: Ostallgäuer radeln einmal zum Mond und zurück)

Grund- und Mittelschule in Obergünzburg beteiligten sich mit 270 Radelnden

Geehrt mit einem Einkaufsgutschein wurden bei den Jüngsten Josefa Bäuerlein (Jahrgang 2017), Milena Scheel, Samuel Scheel und Florian Rauscher (alle 2016), bei den Ältesten Reiner Geiger (Jahrgang 1933) und Renate Peter (1942).

Am weitesten gekommen waren in den drei Wochen Lukas Meiler (RCA: 1839 km) und Jasmin Held (FFW Obergünzburg: 1600 km). Die weiteren Plätze belegten Anne Hefele (1461 km) und Marika Dörr (1336 km) bei den Frauen, Helmut Rauscher (FFW: 1778 km) und Siegfried Frewein (TSV Ebersbach: 1705) bei den Männern.

Größtes Lob fand Michael Bauer, der die Siegerehrung moderierte, für die Grund- und Mittelschule, die sich mit 270 Radelnden beteiligte – das war fast ein Drittel der Teilnehmer. Für alle Schulkinder gab es einen Eisgutschein, die Lehrkräfte erhielten für ihren Einsatz drei Kisten Radler fürs Lehrerfest. Der TSV Ebersbach gewann mit 51 Registrierten und 16 320 Kilometern den Preis für die größte Gruppe und erhielt vier Getränkekästen. (Lesen Sie auch: Wie erfolgreich Obergünzburg und das Günztal beim Stadtradeln abschneiden)

Stadtradeln: Der RC Allgäu schaffte die meisten Gruppenkilometer

Der RC Allgäu fuhr die meisten Gruppenkilometer ein (21 873) und erhielt 31 Honiggläser für alle 31 Mitradelnden. Am eifrigsten waren die 7 Werftagsradler aus Untrasried, die 7692 und damit im Schnitt 1099Kilometer pro Kopf geradelt waren. Ihnen übergaben Zinnecker und Leveringhaus je einen Radwanderführer sowie eine Kiste Radler.

Viel Applaus erhielten die vier Stadtradelstars, die der Aktion ein Gesicht verliehen hatten und im Aktionszeitraum ohne Auto ausgekommen waren: Julia Rösler (170), Verena Hoffmann (733), Anni Holzheu (1877) und Toni Holzheu (1942). Für alle gab es einen Rucksack und einen Einkaufsgutschein. Weitere Ehrungen wären nötig gewesen: So kam Hermann Knauer (82) mit 1342 km unter die Top Ten; Michael Kustermann (87) ließ mit 751 km viele Jüngere hinter sich; Florian Rauscher (5) legte erstaunliche 451 km zurück. (Lesen Sie auch: Marktoberdorf durchbricht beim Stadtradeln die Schallmauer)